Neustart in Oberliga: STV-Auftakt gegen Altenhagen-Heepen

Vor ihrer Fotosafari am vergangenen Wochenende posierten die Soester Oberliga-Handballer für die Fotografen. Am Freitagabend wollen sie gegen die TSG Altenhagen-Heepen den Sieg im Fokus haben.
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Vor ihrer Fotosafari am vergangenen Wochenende posierten die Soester Oberliga-Handballer für die Fotografen. Am Freitagabend wollen sie gegen die TSG Altenhagen-Heepen den Sieg im Fokus haben.

Soest -  Neustart in der Oberliga – vier Monate nach dem Abstieg aus der Dritten Liga beginnt für die Handballer des Soester TV am Freitag ab 20 Uhr die Saison 16/17 in der Oberliga. Die TSG Altenhagen-Heepen gastiert in der Sporthalle des Börde-Berufskollegs.

Die Schlüsselträger haben sich nicht lange mit dem Abstieg aufgehalten, nicht gehadert mit ihrem Schicksal. Zwar wurde der Klassenerhalt nur um Haaresbreite verpasst. Doch muss in der Oberliga gewiss wieder ein Handball von hohem Niveau gespielt werden, um im Konzert der Topteams im westfälischen Oberhaus mitmischen zu können.

Für das Trainerteam mit Chefcoach Dirk Lohse, seinem „Co“ Martin Denso und Torwarttrainer Kai Schönfeld ist es keine Frage, dass sie die vor einem Jahr in weiten Teilen neu formierte Mannschaft zur Drittliga-Reife führen wollen. Das heißt allerdings nicht, dass auf Biegen und Brechen der sofortige Wiederaufstieg ins Visier genommen werden soll; wie auch im Vorjahr der Klassenerhalt kein unbedingtes Muss war.

Schließlich besteht die Mannschaft weiterhin aus vielen jungen Spielern, die weiterentwickelt werden sollen. Dazu bietet die Oberliga vielleicht sogar das bessere Umfeld. Denn, so Lohse, ist es für die junge Truppe angenehmer, vor einem Spiel eine höhere Siegchance zu haben als in der Dritten Liga, wo die Aussichten laut Lohse bei etwa 20 Prozent lagen, Erfolge entsprechend rar gesät waren.

Was freilich nicht bedeutet, dass irgendein Spiel in der nun beginnenden Saison ein Spaziergang wird. „Das wird vielfach auch brutal schwer“, weiß der STV-Coach um die hohe Leistungsdichte in der Oberliga. Das gilt schon für das Auftaktspiel, dem Lohse aber optimistisch entgegenblickt. Ein Sieg zum Auftakt wäre im Sinne der Schlüsselträger, die bis auf die Langzeitverletzten Torben Voss-Fels und Kevin Bekel alle Mann an Bord haben.

Im Tor hat Nachwuchsmann Birk Muhr mit Veit Lichtenegger einen neuen, aber sehr erfahrenen Mann an seiner Seite. Lohse ist überzeugt, dass Muhr von seinem neuen Kollegen noch einiges lernen kann, vor allem die Eröffnung des Konterspiels mit langen Pässen.

Schon Drittliga-Luft geschnuppert haben Leon Wolff und Max Picht, die gleichwohl in ihr erstes komplettes Jahr bei der ersten Mannschaft gehen. Die Flügelflitzer sollen ihr Tempo in die Waagschale werfen. Auf der rechten Außenbahn ist zudem Alex Brauckmann gesetzt, einer von drei Linkshändern neben Fabian Schnorfeil und Kim Voss-Fels, dem jüngsten und derzeit einzigen Aktiven der drei Brüder.

Sie sind flexibel auf der rechten Seite einsetzbar, wie Lohse ohnehin von seinen Spielern ein Höchstmaß an Flexibilität erwartet. So ist Robin Bekel ein typischer Allrounder, der auf der linken Außenbahn ebenso wirbeln kann wie auf der Mitte. Hier ist natürlich Kapitän Max Loer als Dreh- und Angelpunkt gesetzt. Luis Gran hat aber große Fortschritte gemacht, kann diese Position in anderer Art und Weise ebenfalls ausfüllen.

Axel Loer ist als Rückraum-Shooter vor allem halblinks zu erwarten, wo ihn durchaus Julian Vukoja entlasten kann, der mit Anton Schönle das Gespann am Kreis bildet. Außerdem ist Neuzugang Yannick Nöh eine Alternative im linken Rückraum. Komplettiert wird der Kader durch Abwehrspezialist Benni Haake.

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