Willi Barnhusen gibt Traineramt bei Damen des STV auf

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Willi Barnhusen (rechts) muss aufgrund seiner im Herbst erlittenen Verletzung sein Traineramt bei den Damen des Soester TV aufgeben, drückt fortan Interimstrainerin Ilka Rüther die Daumen.

Soest - Nach fast drei Jahren trennen sich die Wege des langjährigen Handball-Lehrers Wilhelm Barnhusen und des Soester TV. Bei einem Trainings-Unfall im vergangenen Herbst zog sich Barnhusen einen Teilanriss der Achillessehne zu, die eine Operation notwendig machte. Durch diesen Umstand stand der erfahrene Übungsleiter den STV-Damen im Abstiegskampf vorerst nicht mehr zu Verfügung.

Der Genesungsprozess dauert immer noch an und ein Wiedereinstieg ist noch nicht hundert Prozent absehbar. Aufgrund einer geplanten Neuausrichtung des Damenhandballs beim STV wurden bereits über den Jahreswechsel konstruktive Gespräche geführt, die nun eine vorzeitige Lösung der bestehenden Verbindung zwischen beiden Parteien vollzieht.

Marsel Tonneau, STV-Handball-Abteilungsleiter, dazu: „Wir haben keinen Streit und Zwist. Doch glauben beide Parteien, dass es nur so möglich ist, frühzeitig einen Neustart zu erreichen. Wir müssen zeitnah unser neues Konzept in die Tat umsetzen. Willi Barnhusen, aktuell auch Präsident des Westfälischen Handball-Verbandes, soll uns auch zukünftig mit Rat und Tat zu Seite stehen, denn auf seine Erfahrung möchten wir nicht verzichten.“

Willi Barnhusen gibt das Traineramt keineswegs im Groll ab: „Der STV möchte in Zukunft attraktiven Damen-Handball in Soest anbieten und die gute Jugendarbeit der vergangenen Jahre forcieren. Aufgrund meiner Verletzung kann ich diesen Weg aktuell nicht voll begleiten und unterstütze gerne den Trainerstab als auch den Abteilungsvorstand.“

Barnhusen ist sicher, dass „seine Damen“ den Klassenerhalt mit der Interims-Trainerin Ilka Rüther schaffen werden. Nun liegt es an den jungen Sportlerinnen, diese guten Wünsche auch umzusetzen. Die Gespräche für die kommende Saison laufen bereits seit dem vergangenen Jahr und sollen kurzfristig abgeschlossen werden, so Tonneau.

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