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Mit Pyros und Ultras: Abschied beim TuS Schwefe von „unserm Acker“

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Von: Frank Zöllner

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Beides toll: Jubel über Erinnerungen an tolle Erlebnisse auf dem alten Platz und Vorfreude auf das Kunstgrün.
Beides toll: Jubel über Erinnerungen an tolle Erlebnisse auf dem alten Platz und Vorfreude auf das Kunstgrün. © Wilms, Dirk

Abschied nehmen hieß es beim TuS Schwefe von „unserm Acker - mit Pyro und Ultra-Unterstützung.

Schwefe – Schwefe – Für den TuS Schwefe war es am Sonntag das letzte Spiel auf ihrem alten Platz: Schon bald starten die Bauarbeiten rund um den neuen Kunstrasenplatz. Dies wurde gebührend vom TuS Schwefe und seinen Fans gefeiert.

Der Fanclub „TuS Schwefe Blögge Supporters“ gab seine Abschiedsvorstellung.
Der Fanclub „TuS Schwefe Blögge Supporters“ gab seine Abschiedsvorstellung. © Verein

„Wir wurden echt hammermäßig von den alten TuS Schwefe Blögge Supporters unterstützt“, erzählt Vorsitzender Christoph Güttmann. Die Mitglieder des Fanclubs des lokalen Fußballvereines werden auch als „Ultras“ bezeichnet, und bejubelten ihren Verein am Sonntag ein letztes Mal, bevor sie planen, in den Ruhestand zu gehen.

Ultras sorgen sogar für Spielunterbrechung

Mit Pyrotechnik reisten die langjährigen Fans an und sorgten so sogar für eine Unterbrechung des Spiels durch den Schiedsrichter: „Die Unterstützung war echt der Wahnsinn, nicht nur von den Ultras, aber auch von den anderen Zuschauern“, berichtet Christoph Güttmann.

Reminiszenz an Derbys mit Borgeln: Der Fanclub „TuS Schwefe Blögge Supporters“ schaute wie in alten Zeiten mit einer fahrbaren Tribüne vorbei.
Reminiszenz an Derbys mit Borgeln: Der Fanclub „TuS Schwefe Blögge Supporters“ schaute wie in alten Zeiten mit einer fahrbaren Tribüne vorbei. © Verein

Trotz bitterer Niederlage gegen BW Büderich II (0:1) wurde auch nach dem Spiel auf „unserm Acker“, wie der TuS in seiner Ankündidung den Platz nannte, ordentlich gefeiert, und das ungewöhnlich günstige Getränkeangebot im Vereinsheim genossen.

Auch eine „Humba“ durfte nicht fehlen - trotz Niederlage.
Auch eine „Humba“ durfte nicht fehlen - trotz Niederlage. Da braucht man auch keine Krücken mehr... © Wilms, Dirk

Auf einen Euro waren alle Getränke heruntergesetzt, um die Vorräte komplett aufzubrauchen: „Zwischendurch ist uns dann sogar das Bier ausgegangen, weil auch die gegnerischen Fans sich dann mal ein Bierchen genehmigt haben“, weiß der Vorsitzende zu erzählen.

Nächster Anstoß 2023

Erst im Sommer 2023 soll es beim TuS Schwefe wieder auf dem eigenen Platz wieder zur Sache gehen. Aktuell werden die Bauarbeiten noch durch verschiedene Vorsorgemaßnahmen der Gemeinde aufgehalten, wie zum Beispiel die Erstellung eines Bodengutachtens.

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Doch der Vorsitzende Christoph Güttmann ist hoffnungsvoll, dass es bald richtig losgehen kann, denn bis zum Oktober 2023 müssen die Baumaßnahmen spätestens abgeschlossen sein, ansonsten läuft die Bezuschussung durch ein Förderungsprogramm aus.

„Insgesamt ist die Erneuerung des Platzes ein wichtiger Schritt für den TuS Schwefe, um den Fortbestand des Vereines zu sichern“, fasst Christoph Güttmann noch einmal zusammen.

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