Eisschnelllaufen

Max Malik auch mit dem Bronzerang beim DM zufrieden

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Erfurt – Ohne Titel und ohne persönliche Bestzeit kehrte Max Malik, Nachwuchs-Eisschnellläufer des ESV Möhnesee-Soest, von den Deutschen Meisterschaften der Junioren in Erfurt zurück.

In der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle, die im Stadtteil Löbervorstadt der thüringischen Landeshauptstadt steht, musste sich der Schüler aus Wamel in der Altersklasse Junioren C1 im Mehrkampf mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Malik kam nach den vier Läufen auf 171,145 Punkte. Den Titel sicherte sich Jesko Wrobel (169,346), Konstantin Hell wurde Vizemeister (170,965). „Ich bin auch mit Platz drei zufrieden – auch wenn ich mit der Erwartung, Erster oder Zweiter zu werden hingefahren war“, sagte Malik auf Anfrage des Anzeigers.

Den ersten 500-Meter-Lauf beendete der 14-Jährige in 42,20 Sekunden als Dritter. „Ich bin beim Start weggerutscht, und jeder Fehler ist entscheidend“, erklärte Malik die Zeit. Im zweiten Lauf über diese Distanz lief er in 41,98 Sekunden die schnellste Zeit aller Teilnehmer. Allerdings waren Wrobel (41,57) und Hell (41,79) im ersten Lauf noch zügiger unterwegs. Seine persönliche Bestzeit von 41,67 Sekunden, die er zwei Wochen zuvor beim 2. DESG-Wanderpokal in Erfurt aufgestellt hatte, konnte Malik nicht knacken.

Auch nicht die über 1500 Meter. Diese Teilstrecke des Mehrkampfs absolvierte der junge ESV-Sportler bei den nationalen Meisterschaften in 2:11,79 Minuten – und wurde damit Zweiter und Deutscher Vizemeister der C1-Junioren. An seiner Bestzeit (2:11,75) schrammte Max Malik um vier Hundertstel vorbei. Mit der angepeilten Bestzeit über die 1000 Meter wurde es ebenfalls nichts. In 1:26,07 Minuten belegte er in Erfurt Platz drei. Anfang Februar hatte Malik bei seinem ersten internationalen Wettkampf in Klobensteinstein (Südtirol) 1:25,77 Minuten benötigt.

Zwar kehrte Max Malik mit fünf Urkunden von der Junioren-DM zurück. Fürs Viking Race am kommenden Wochenende in Heerenveen reichte es aber nicht. „Ich bin leider nicht dabei“, sagte Malik, für den es die erste Teilnahme an dem Wettkampf in den Niederlanden gewesen wäre. Wahrscheinlich nimmt er dafür an einer Kaderüberprüfung im bayrischen Inzell teil. Die Saison ist für den 14-Jährigen damit so gut wie gelaufen. Insgesamt zieht er ein positives Fazit – und sagt: „Die Erfolge habe ich meinen Trainern zu verdanken.“

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