Nach dem 5:4-Sieg gegen den TC Kaunitz

Männer von BW Soest steigen dramatisch in die Westfalenliga auf

Die Tennis-Männer von BW Soest bejubeln den Westfalenliga-Aufstieg (von links): Elias Hoffmann, Lambert Ruland, Robert Tschudow, Marcel Dinter, Marco van de Weteringh, Rok Komac und Florian Lemke. Es fehlen Max Schönhaus, Maxim Kirsch, Anton Schulz und Boris Cosic. 
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Die Tennis-Männer von BW Soest bejubeln den Westfalenliga-Aufstieg (von links): Elias Hoffmann, Lambert Ruland, Robert Tschudow, Marcel Dinter, Marco van de Weteringh, Rok Komac und Florian Lemke. Es fehlen Max Schönhaus, Maxim Kirsch, Anton Schulz und Boris Cosic. 

Die Herren des Tennisclubs Blau-Weiß Soest haben am Sonntag im Aufstiegsspiel der Verbandsliga-Gruppensieger gegen den TC Kaunitz mit 5:4 gewonnen und damit den erhofften Sprung in die Westfalenliga geschafft.

Soest – Die Gastgeber setzten sich knapp in einem spannenden Duell durch und sind in der gesamten Saison ungeschlagen geblieben.

Vor sechs Jahren hatte der Verein aus der Westfalenliga sein Männerteam freiwiliig zurückgezogen – nun ist das mit vielen Talenten gespickte Team dorthin zurück.

Lemke: „Das war ein echtes Finale“

„Das war ein echtes Finale“, sagte BW-Teamsprecher Florian Lemke. Denn es ging eng und dramatisch zu. In den Einzeln war es mit 3:3 ausgeglichen. Der routinierte Teamkapitän kam dabei zu seinem sechsten Einzelsieg im sechsten Spiel, schlug druckvoll auf und wurde nie gefordert.

Ebenfalls siegreich war an Nummer zwei der 18-jährige Lambert Ruland, der seine Bilanz auf 5:1 Einzelsiege ausgebaut hatte. „Lambert hat wenig leichte Fehler gemacht, war gut unterwegs und hatte eine gute Länge in seinen Bällen“, lobte Lemke Ruland für seinen Zwei-Satz-Erfolg gegen den Polen Majchrowicz (6:2, 7:5).

Die Resultate

Aufstiegsspiel zur Westfalenliga: BW Soest – TC Kaunitz 5:4. Einzel: Rok Komac – Jancovic 1:6, 6:7; Lambert Ruland – Majchrowicz 6:2, 7:5; Marcel Dinter – Scholz, 3:6, 1:6; Marco van de Weteringh – Rüsenberg 4:6, 6:3, 6:4; Florian Lemke – Pickert 6:0, 6:2; Elias Hoffmann – Graute 1:6, 3:6 – Doppel: Komac/Ruland – Jancovic/Scholz 6:3, 1:6, 10:8; Dinter/Hoffmann – Majchrowiczam/Rüsenberg 3:6, 6:7; van de Weteringh/Lemke – Graute/Frevert 6:0, 6:1.

Wichtig war auch, dass der Niederländer Marco van de Weteringh die Enttäuschung vom Verlust des ersten Durchganges trotz einiger guter Chancen schnell überwand und den dritten Einzelsieg holte. Spitzenspieler Rok Komac aus der Slowakei musste hingegen seine dritte Einzelniederlage in dieser Saison hinnehmen, er verlor ebenso in zwei Sätzen wie der etwas indisponierte Marcel Dinter und Ersatzspieler Elias Hoffmann.

Marco van de Weteringh gewann sein Einzel und war auch im Doppel mit Florian Lemke siegreich.

Die Gastgeber machten die Doppel 1 und 3 mit Komac/Ruland und van de Weteringh/Lemke stark. Dabei ging es für Komac/Ruland im letztlich entscheidenden Duell in den Match-Tiebreak. Hier lagen sie mit 1:4 hinten, drehten das Spiel auf 6:4 und beim Stand von 8:8 stand es „auf des Messers Schneide“, so Lemke.

Die Soester holten den nächsten Punkt und verwandelten den ersten Matchball. Zuvor hatten sich Marco van de Weteringh/Florian Lemke klar durchgesetzt. Der anschließende Jubel kannte keine Grenzen. Die Aufstiegsfeier folgt noch und auch Gespräche darüber, wie das Team mit den Talenten die Westfalenliga-Saison 2022 angehen wird.

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