Leonie Cramer triumphiert im Lippborger S*-Springen

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Beste heimische Starterinnen im S*-Springen waren Lina Thülig vom Gastgeber RV Lippborg-Unterberg (links) und Friederike Junker vom RFV Soest-Bad Sassendorf (Mitte), die von Richter Hubert Hesker-Lengermann geehrt wurden. Rechts: Emma Venus Neff vom RFV Haar-Möhne, die auf den neunten Platz kam.

Lippborg-Unterberg - Der Spring-Höhepunkt kam zum Schluss. Die Prüfung Klasse S* mit Siegerrunde beendete am Sonntag das dreitägige Geschehen auf dem Springplatz des RV Lippborg-Unterberg. Und der Sieg blieb in der Region: Leonie Cramer vom RV Rüthen sicherte sich den Erfolg in einem spannenden Wettbewerb. Aus heimischer Sicht kamen auch noch Lina Thülig vom Gastgeber (7.) und Friederike Junker vom RFV Soest-Bad Sassendorf (8.) in die Platzierung.

27 Starter hatten sich in der letzten Springprüfung um den Sieg beworben, das erste Drittel, eben die am Ende Platzierten, kamen in die Siegerrunde. Der Parcours war nicht leicht, davon zeugten einige Verzichte nach Verweigerungen und etliche Abwürfe. So kamen auch zwei Reiter mit einem Abwurf in die Siegerrunde. Da legte Alexander Rottmann (Vornholz) mit Chaccudo einen schnellen und fehlerlosen Ritt über die bis zu 1,42 Meter hohen Hindernisse hin. Nur Leonie Cramer als dritte Starterin machte es noch besser, war 47 Hundertstelsekunden schneller. Auch Lina Thülig blieb ohne Abwurf, war aber deutlich langsamer. Bei Friederike Junker fiel eine Stange, so dass sie mit dem achten Platz hinter Lina Thülig zufrieden sein musste.

Vorsitzende Moorfeld ist sehr zufrieden

Ulrike Moorfeld, die 1. Vorsitzende des RV Lippborg-Unterberg, zeigte sich im Anzeiger-Gespräch sehr zufrieden. „Es läuft heute sehr gut“, sagte sie am Samstag. Am Freitagabend hatte es zwar 45 Minuten kräftig geregnet über dem Hof Frölich, aber Wind und Sonne ließen die Plätze am zweiten Tag schnell trocknen, so dass die Sandplätze in einem guten Zustand waren. Auf dem Hauptplatz wurde nur gesprungen, nachdem im vergangenen Jahr auch die S-Dressur dort stattgefunden hatte – das war in diesem Jahr zeitlich nicht möglich. Aber auch auf dem Dressurplatz fanden sich zahlreiche Zuschauer zur höchstklassigen Dressur-Prüfung des Wochenendes ein, sparten nicht mit Beifall. Der Sieg ging an Katharina Hemmer (Altenautal), die auch den zweiten Platz holte. Beste heimische Reiterin war Nadja Sachs (Ostönnen), die Siebte wurde im 19-köpfigen Starterfeld.

„1 400 Meldungen an drei Tagen, damit sind wir völlig zufrieden“, sagte Ulrike Moorfeld; damit sei eine Kapazitätsgrenze fast schon erreicht, auch wenn noch etwas mehr ginge. „Wir hatten aber auch viele geschlossene Prüfungen mit begrenzter Teilnehmerzahl.“ Insgesamt sei es gelungen, eine gute Mischung auf die Beine zu stellen, mit dem Freitag für die Jungpferde und dem Samstag vor allem für junge Reiter. „Und wir haben es so aufgeteilt, dass wir an jedem Tag einen Höhepunkt hatten.“

In diesem Jahr kamen sogar Teilnehmer aus Bitterfeld, zudem gab es viele Gäste aus dem Raum Herford. Im großen Starterfeld gab es auch wieder zahlreiche Profis wie Kai Ligges, Eva Deimel und Andreas Osthold. „Und als Zuschauer war auch kurz Hans Günter Winkler mit seinen fast 91 Jahren da, hat mir ein Richter gesagt“, so Moorfeld. Sie selber habe die Reitlegende aber nicht gesehen.

Daniela Schneider holt Sieg für den Gastgeber

Zufrieden sein durften am Samstag auch etliche heimische Starter. So gewann Daniela Schneider vom Gastgeber die 1. Abteilung der Springprüfung Kl. L. Rebecca Urban (ebenfalls Lippborg) siegte in der 1. Abteilung der Stilspringprüfung Kl. L, die 2. Abteilung ging an Meike Brünger vom RV Ostönnen. Celeste Edel (Lippborg) gewann den Dressur-Wettbewerb (E2). Zweite und dritte Plätze in verschiedenen Prüfungen gab es für Gudrun Gernholt, Marion Pauli und Luisa Wilmerding (alle Ostönnen), Nike Josefine Driesen (Lippborg) und Maren Droste (RV Welver).

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