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A-Ligist aus dem Kreis Soest muss Geldstrafe für Pyrotechnik seiner Fans bezahlen

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Von: Frank Zöllner

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Die Ultras des TuS Niederense.
Die Ultras des TuS Niederense. © Sebastian Heinke

Der A-Kreisligist TuS Niederense wurde kurz vor Weihnachten im schriftlichen Verfahren durch Philipp Allhoff, Sportrichter des Fußballkreises Soest, mit einer Strafe von 150 Euro belegt.

Niederense – Der A-Kreisligist TuS Niederense wurde kurz vor Weihnachten im schriftlichen Verfahren durch Philipp Allhoff, Sportrichter des Fußballkreises Soest, mit einer Strafe von 150 Euro belegt. Der Grund: Eine Fan-gruppe des TuS, die sich als Ultras bezeichnet, hatte im Auswärtsspiel beim TuS Bremen am 28. Oktober und im Heimspiel gegen RW Westönnen II am 17. Oktober, Pyrotechnik abgebrannt.

Das wertete der Vorsitzende des Sportgerichtes des Fußballkreises als „unsportliches Verhalten“. Das Vergehen in Bremen wurde mit 100 Euro, das gegen Westönnen mit 50 Euro geahndet.

Die sind weit weg von anderen Zuschauern und gefährden niemanden Im Endeffekt schadet das aber dem Verein. Pyrotechnik darf nicht sein und muss auch nicht sein.

Georg Böttcher

Der TuS akzeptiert das Urteil, wie Fußballabteilungsleiter Georg Böttcher mitteilte. Der Verein werde auch die Kosten übernehmen. „Natürlich versuchen wir, auf die Fans einzuwirken“, sagt Böttcher.

Nach den beiden Partien hatten die Ultras nach Rücksprache mit dem Vorstand auf Pyrotechnik verzichtet und bringt ihre Unterstützung der Mannschaft nun mit Trommeln, Gesängen und dem Schwenken von Fahnen zum Ausdruck.

Ohnehin stünde die Gruppe immer abseits auf den Sportplätzen. „Die sind weit weg von anderen Zuschauern und gefährden niemanden Im Endeffekt schadet das aber dem Verein. Pyrotechnik darf nicht sein und muss auch nicht sein“, erklärt Böttcher. Die Ultras sind aber gerne gesehen am Heuerwerth. „Über die Unterstützung freut sich die Mannschaft immer und pusht sie auch“, sagt Böttcher.

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