STV-Handballer zeigen Fans in Soest ihr schönes Gesicht

Fabian Schnorfeil machte beim 27:19-Sieg des Soester TV gegen den bis dahin ungeschlagenen VfL Viktoria Mennighüffen ein prima Spiel in Abwehr und Angriff.
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Fabian Schnorfeil machte beim 27:19-Sieg des Soester TV gegen den bis dahin ungeschlagenen VfL Viktoria Mennighüffen ein prima Spiel in Abwehr und Angriff.

Soest – Die zwei Gesichter der Schlüsselträger – schön für die Zuschauer in der Soester Bördehalle, dass sie in dieser Saison nur die gute Seite der Oberliga-Handballer des Soester TV zu sehen bekommen. Dreimal gewonnen in drei Spielen – das lässt das Herz der STV-Fans höher schlagen, die ganz besonders begeistert waren von der enormen Leichtfüßigkeit der Soester Defensive.

Zu den besonders schnellen Akteuren zählte auch Fabian Schnorfeil. „Das ist ganz schön an die Substanz gegangen, das war so anstrengend wie lange nicht mehr“, war sich der 23-Jährige mit seinen Nebenleuten wie Axel Loer und Julian Vukoja einig, die wie er fast 60 Minuten durchgespielt hatten beim 27:19-Sieg gegen Mennighüffen.

Schnorfeil agierte hinten auf der Halbposition rechts ganz offensiv, musste gleichwohl stets ein Auge nach hinten haben, um eventuell Jan Franke Unterstützung zu leisten gegen den polnischen Linksaußen Tlczynski, immerhin einst Vize-Weltmeister. Und vorn ackerte der Linkshänder vor den im Schnitt einen halben Kopf größeren Gegenspielern.

„Ich habe drei Spiele gebraucht, um das gut zu machen“, schilderte Schnorfeil, dass es auch angesichts der personellen Schwierigkeiten eine Weile dauerte, bis sich die Formation eingespielt hatte. Das gilt auch für die Offensive. „Vorn mussten Robin und ich viel Tempo machen, um Axel oder Benni in Schussposition zu bringen oder auch Räume für das Anspiel an den Kreis zu schaffen“, sieht Schnorfeil seine Aufgabe in erster Linie als Vorbereiter.

Angesichts dieser läuferischen Dauerbelastung kamen ihm die beiden Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit gar nicht einmal so unrecht. „Der Trainer hatte uns auch kritisiert, dass wir vielfach viel zu lieb agieren. Da musste ich mal ein Stoppfoul machen. Dass ich den Gegenspieler dabei am Kopf erwische, hat er mir nicht übel genommen. Wir haben nach dem Spiel schon darüber gesprochen“, schilderte Schnorfeil gegenüber dem Anzeiger.

Um auch die nächsten Aufgaben zu lösen, braucht es ihm zufolge allerdings einer gesunden Mannschaft. „Wir müssen alle fit sein, denn die Konkurrenz ist in der Oberliga ganz dicht zusammengerückt“, weiß er aus fünf Jahren Erfahrung in Westfalens höchster Liga. Nur so sei es auch möglich, Max Loer so lange zu entlasten. Als er in der zweiten Halbzeit aber immer häufiger ins Spiel eingegriffen habe, seien von ihm die zwei, drei vielleicht mitentscheidenden Anspiele gekommen.

Nun gelte es, so Schnorfeil, die starken Auftritte aus der Bördehalle auch auswärts zu zeigen. „Natürlich macht es mehr Spaß, zu Hause das zu zeigen, was wir können. Doch wir müssen auch auswärts punkten“, hofft er schon am nächsten Sonntag auf einen Erfolg in Ferndorf, um danach die obligatorische Auszeit in den Herbstferien zu nehmen.

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