Kein Lake Run in diesem Jahr am Möhnesee

Ingo Schaffranka sagt Water Edition ab

Keinen Sprung ins Wasser wird es in diesem Jahr am Möhnesee im Rahmen des Lake Run geben. Organisator Ingo Schaffranka hat die Water Edition jetzt abgesagt.
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Keinen Sprung ins Wasser wird es in diesem Jahr am Möhnesee im Rahmen des Lake Run geben. Organisator Ingo Schaffranka hat die Water Edition jetzt abgesagt.

Lake-Run-Veranstalter Ingo Schaffranka zog über einen Monat vor dem Termin die Reißleine. Er schrieb die gemeldeten Teilnehmer der für den 22. August geplanten „Water Edition“ an und erklärte deren Absage.

Möhnesee – „Wir haben uns schweren Herzen erneut dazu entschlossen, die Water Edition der Lake-Run-Serie 2021 abzusagen. So eine Massenveranstaltung ist mit dem Konzept des Landes NRW nicht zu vereinbaren. Das sieht erst ab dem 27. August solche Großveranstaltungen vor“, erklärt Schaffranka. So seien vor Ort keine behördlichen Genehmigungen zu bekommen.

Schaffranka betonte: „Wir müssen und wollen die Haltung der Behörden akzeptieren, da diese uns oftmals auch sehr unterstützend zur Seite standen.“ Weil der finanzielle und logistische Aufwand, je näher der Termin rückt, immer höher wird, entschieden sich Schaffranka und sein Team zu einer frühzeitigen Absage bereits Mitte Juli.

Der Organisator nannte ein Beispiel: „Unser Park- und Sicherheitskonzept mit Anmietung von Ampelanlagen, Beschilderung, Umleitungen und Ordnungspersonal kostet weit mehr als 15 000 Euro. Diese Dinge hätten wir in dieser kommenden Woche bestellen müssen. Gleiches gilt für die Order des Sanitäts- und Rettungspersonal sowie deren Fuhrpark und Notärzte.“

Wir müssen und wollen die Haltung der Behörden akzeptieren, da diese uns oftmals auch sehr unterstützend zur Seite standen

Organisator Ingo Schaffranka nach der Absage des Lake Run

„Wir hätten die Startgruppen und -blöcke teilen können. Aber die Läufer sind unterschiedlich schnell, laufen bei den Hindernissen auf. Dort kommt es dann zu Staus und zu den Infektionsketten, die im vermeiden will“, führt Schaffranka weiter aus. Beim Lake Run gebe es auch noch ein weiteres Problem. Denn die Starter sind durch die Hindernisse in der Regel sehr stark verschmutzt. Duschen in der ehemaligen Kaserne in Echtrop sei wegen Hygieneregeln aber bei den Startermassen auch nicht möglich.

Optimistisch ist Schaffranka dagegen für die am Sonntag, 10. Oktober, im nordhessischen Trendelburg bei Kassel angesetzte Steel Edition. „Im Gespräch mit dem Bürgermeister haben wir positive Signale erhalten“, sagt er. In Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen OCR-Verein, den Trendelburg Trailwoodrunners, hofft Schaffranka auf rund 1000 Teilnehmer bei dem Event an der Diemel. „In Hessen gelten andere Regeln“, so Ingo Schaffranka zum Unterschied.

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