Nach 5:1-Sieg

Kreispokal: BW Büderich geht am Ende die Puste aus - SG Oestinghausen steht im Finale

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Im Kreispokal-Halbfinale setzte sich am Freitagabend SG Oestinghausen bei BW Büderich durch, hier ein Zweikampf zwischen Moritz Pipers und Sascha Fronz.

Eine gute Stunde lang wehrte sich der Außenseiter nach Kräften, doch am Ende behielt der Favorit die Oberhand. Im zweiten Halbfinale des Kreispokals setzte sich SG Oestinghausen mit 5:1 (1:1) beim A-Kreisligisten BW Büderich durch.

Büderich –  Der Bezirksligist aus Lippetal fordert nun am kommenden Sonntag den Liga-Rivalen RW Westönnen im Finale.

„Unser Konzept ist aufgegangen. In der ersten Halbzeit bekam Büderich meist einen Fuß dazwischen, nach einer Umstellung in der zweiten Halbzeit lief es bei uns aber immer besser“, sah SGO-Trainer Dierk Meincke seine Mannschaft auch kräftemäßig in der Schlussphase im Vorteil. „In der ersten Halbzeit haben wir unseren Plan gut umgesetzt, da war auch eine Führung drin. Nach dem Rückstand sind wir sogar zurückgekommen. Der schnelle Rückstand nach der Pause nagte aber an den Kräften. Schade, dass wir einen Elfmeter nicht bekommen haben. Am Ende wurde es zu deutlich“, bedauerte BW-Spielertrainer Dominik Koch. 

Ausgleich vor der Pause

Er sah seine Mannschaft in der ersten Halbzeit durchaus gewappnet gegen den feldüberlegenen Gast, die Abwehr um Jakob Molleker und Fabian Hendriks hielt zunächst dicht, ehe nach einem Werthschulte-Freistoß Max Schröder aus kurzer Distanz am kurzen Eck einschoss. Büderich ließ sich aber nicht beeindrucken, beschwor vor allem bei Ecken Gefahr vor dem SGO-Tor herauf. Eine solche Standardsituation führte auch zum Ausgleich, als der lange Molleker nach Günes-Ecke einköpfte. 

Superstart nach Seitenwechsel

Oestinghausen wirkte in der Defensive verunsichert, hatte nach der Pause aber einen Superstart, Denn nach Vorarbeit von Moritz Pipers und Dervis Ustaoglu markierte Schröder seinen zweiten Treffer zum 1:2. 

Büderich fordert Strafstoß

Noch aber erlahmten die Büdericher Kräfte nicht. Nach einer Rettungsaktion von Patrick Jakim gegen Maximilian Wrede forderten die Blau-Weißen Elfmeter, doch Schiedsrichter Marcel Voß entschied zum Unmut der heimischen Fans unter den 300 Zuschauern auf Ecke. Stattdessen zappelte das Leder auf der Gegenseite im Netz. Eine Kombination über Marius Vogel und Pipers schloss Nick Weber, bis zur 55. Minute in der Abwehr, danach in der Spitze, mit dem 1:3 ab. 

Weber scheitert vom Punkt

Der Neuzugang hatte auch das 1:4 auf dem Fuß. Doch nachdem Schiedsrichter Voß eine Aktion von Sascha Fronz an Weber mit dem Elfmeterpfiff geahndet hatte, trat der Gefoulte selber an, scheiterte aber an BW-Torwart Patrick Krause. Auf der Gegenseite parierte Keeper Pierre Wamba einen Kopfball des eingewechselten Spielertrainers Dominik Koch, danach ging Büderich die Puste aus. Ustaoglu per Heber nach vorheriger Krause-Parade gegen Weber und Weber nach Scholz-Pass stellten das Ergebnis auf 1:5.

Lesen Sie auch: Der Spielplan für die nächste Pokal-Saison ist bereits ausgelost.

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