Bezirksliga 7

Hultrop steht im Derby gegen Oestinghausen unter Zugzwang

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Zuletzt trafen Hultrop und Oestinghausen in der Saison 17/18 in Derbys aufeinander: In Oestinghausen (Spielszene) endete das Spiel 1:1, das Rückspiel gewann SGO 4:0.

Nur zwei Plätze trennen die beiden Ortsrivalen in der Tabelle der Bezirksliga 7. SW Hultrop weist als 13. gegenüber dem elftplatzierten Nachbarn SG Oestinghausen allerdings beim Punktestand schon einen nicht unerheblichen Rückstand auf.

Hultrop/Oestinghausen - Fünf Zähler haben die Schwarz-Gelben mehr auf der Habenseite als die Schwarz-Weißen. Diesen Abstand würden die Kicker von der Heintroper Mühle zu gern reduzieren, wenn es am heutigen Samstag um 16.30 Uhr zum direkten Kräftemessen in Hultrop kommt. Die Gäste gehen in die Partie, die wegen einer Hultroper Vereinsfeier vorverlegt worden ist, mit einem enorm gestiegenen Selbstvertrauen. Drei Siege in Folge haben den Oestinghausern den Anschluss ans Mittelfeld beschert. Diesen Weg wollen die Schützlinge von Trainer Dierk Meincke zu gern weiter beschreiten. „Wir wollen einen weiteren Dreier, doch Hultrop wird alles reinhauen. Das ist eine Mentalitätstruppe, da müssen wir uns auf was ganz anderes einstellen als zuletzt gegen die spielerisch starken Westönner“, so der SGO-Coach.

Er ist heilfroh, dass seine Mannschaft die Kurve gekriegt hat nach den gegentorreichen Wochen. „Seit ein paar Wochen können wir weitgehend komplett trainieren, da zeigt sich schon eine Entwicklung“, lobt Meincke seine Truppe. Das habe auch die Videoanalyse vom Spiel gegen Westönnen gezeigt, als die taktischen Vorgaben bestens umgesetzt worden sein. „Das System hat gepasst“, weiß Meincke, wie es gelingen konnte, dem klaren Favoriten ein Bein zu stellen. Lobenswert sei vor allem, wie sich die Spieler lautstark gegenseitig coachen.

"Hultrop steht gewiss mehr unter Druck"

Während die Oestinghauser in den vergangenen drei Wochen also neun Zähler gesammelt hat, war es bei den Hultroper nur ein kümmerliches Pünktchen. Nach dem Pflichtsieg über die abgeschlagene Hammer Reserve reichte es lediglich noch in Sünninghausen zu einem Unentschieden. „Hultrop steht gewiss mehr unter Druck“, sieht SGO-Coach Meincke die Gastgeber unter Zugzwang. Deren Trainer Dirk Sellemerten weiß um die Lage, in der seine Truppe steckt: „Wir können froh sein, dass unten zurzeit alle verlieren. Es ist daher höchste Zeit, mal einen rauszuhauen. Dazu müssen wir uns aber steigern und besonders im Angriff was drauf packen.“ Er setzt darauf, dass seine Schützlinge an die Leistung anknüpfen können, die sie bis zur 80. Minute in Mastholte abgeliefert haben.

Dabei hofft er, dass mit Tobias Edler sein wichtigster Offensivspieler wieder an Bord ist, der zuletzt verletzungsbedingt pausieren musste. Mittrainiert hatte der SW-Topstürmer immerhin schon.

„Wir dürfen zumindest nicht verlieren“, gibt Sellemerten als Devise aus, würde den Ortsrivalen aber am liebsten schlagen. Denn das würde eine prächtige Stimmung bei der Vereinsfeier garantieren. Außerdem würden die Schwarz-Weißen ihr dürftiges Punktekonto aufpolieren. „Es sieht immer blöd aus, wenn man mehr Spiele absolviert als Punkte geholt hat“, so der SW-Coach.

Personal

Bei SW fehlen Thoms (Kreuzbandriss), Bergmeier und Reinhardt sind fraglich (krank), Donchev (Beruf); bei SGO fehlt nur Scholle, die erkälteten Spieler sollten wieder fit sein. Tendenz: SW S/N/N/U/N - SG N/N/S/S/S Saison 17/18: 0:4 in Hultrop, 1:1 in Oestinghausen

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