Bezirksliga 7

Bezirksligist SG Oestinghausen holt ehemaligen Profifußballer

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Ex-Profi Nick Weber (Mitte) spielt künftig für SG Oestinghausen in der Bezirksliga. SGO-Trainer Dierk Meincke (links) und Mitspieler Moritz Piepers freuen sich über den Transfer-Coup.

Oestinghausen – SG Oestinghausen rüstet für die kommende Spielzeit weiter auf. Mit Nick Weber spielt einer der besten Bezirksliga-Stürmer künftig für die Schwarz-Gelben.

Der 24-Jährige spielt derzeit noch bei Liga-Konkurrent SuS Cappel. Für die Mannschaft aus dem Lippstädter Stadtteil erzielte Weber in der Saison 2018/19 36 Tore in der Bezirksliga 7 – damit wurde er Torschützenkönig. In der laufenden Saison traf Weber in 14 Einsätzen bereits neun Mal.

Neuzugang Nummer fünf

„Das ist schon Wahnsinn, dass Nick sich für uns entschieden hat“, freut sich SGO-Trainer Dierk Meincke über seinen neuen Angreifer. Meinckes guter Draht zu Weber war am Ende ausschlaggebend. „Nach drei schönen Jahren beim SuS Cappel freue ich mich auf die neue Herausforderung. Dank der persönlichen Verbindung zu Dierk und seiner euphorischen Art, hat er mich überzeugt, nach Oestinghausen zu kommen. Bei der SGO steht die Gemeinschaft im Vordergrund, das war mir sehr wichtig“, sagt Weber selber.

Er ist bereits der fünfte externe Zugang, den SG Oestinghausen in den vergangenen Wochen verkünden konnte. Zuvor hatten sich bereits Marius Vogel und Jannis Risse von den Bezirksliga-Gegnern SVW Soest und SW Hultrop entschieden, künftig für SGO zu spielen. Darüber hinaus kommt Sebastian Schlief von A-Kreisligist Germania Hovestadt und Luke Eickelberg aus der A-Jugend von Westfalia Rhynern.

Mit Nick Weber hat Oestinghausen bald einen Ex-Profi in den eigenen Reihen. Weber wechselte 2006 vom SV Lippstadt 08 in die Jugend von Borussia Dortmund. 2013 unterschrieb er seinen ersten Profi-Vertrag beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Nach sechs Wochen löste Weber seinen Vertrag aber wieder auf – chronische Schmerzen im Knie verhinderten den endgültigen Durchbruch. Weber kehrte in die Reserve von Borussia Dortmund zurück, aber die Schmerzen im Knie verschwanden nicht. Nach einer Pause – samt Operation – heuerte Nick Weber beim SuS Cappel an, um mit seinen Freunden zu spielen.

Fachsimpeln am Telefon

„Das sportliche Konzept und die gute Infrastruktur haben Nick überzeugt“, sagt Meincke, der immer in Kontakt mit dem Angreifer stand. „Wir haben nach jedem Spiel miteinander gefachsimpelt, ob per Anruf oder WhatsApp. Jetzt können wir das in der nächsten Saison live machen.“ Auch Teamkollege Moritz Pipers, der gemeinsam mit Jari Limbrock die Kaderplanung unterstützt, ist begeistert. „Es ist wirklich schön, dass unser Konzept in so kurzer Zeit, so viele Früchte trägt und wir mit Nick Weber einen absoluten Glücksgriff gelandet haben.“

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