ATP-Turnier in Dubai

4:6, 2:6 - Struff-Aus gegen Ungarn Fucsovics

Warstein/Dubai – Der Warsteiner Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist im Einzel in der 2. Runde des ATP-Turniers von Dubai ausgeschieden, verlor am Mittwoch mit 4:6 und 2:6 gegen den Ungarn Marton Fucsovics.

Als das Ende nahte, ging alles ganz schnell: In nur 75 Minuten Spielzeit war das Zweitrundenmatch bei den „Dubai Duty Free Tennis Championships“ verloren, Jan-Lennard Struff gegen Marton Fucsovics geschlagen. Der 28-jährige Warsteiner gegen den 27-jährigen Ungarn: im zweiten Satz nahezu chancenlos. 4:6 und 2:6 hieß es am Mittwoch auf Court 3. Wie 2018 verpasste Struff das Viertelinale.

„Wow! Der hat richtig gut gespielt und keinen Fehler gemacht“: Diese Zeilen schrieb Jan-Lennard Struff unmittelbar nach dem Match an seinen Vater Dieter nach Warstein. 

Eine Anerkennung der Leistung des Ungarn, der der beste Tennisspielers seines Landes ist und seit 2010 fürs Davis Cup-Team spielt. 

Als Nummer 35 der ATP-Weltrangliste, sein bisheriges Karrierehoch, war Fucsovics Favorit der Begegnung. Doch Struff, 54. der Weltrangliste, hatte am Montag bewiesen, dass er Favoriten schlagen kann. Mit 6:4, 5:7 und 6:4 hatte er den Weltranglisten-14. Milos Raonic und Siebten der Setzliste aus dem Wettbewerb befördert. 

Wenn es für Struff gegen Fucsovics gestern überhaupt eine Chance gab, dann im ersten Satz beim Stand von 4:5. Da eröffnete sich für den Warsteiner mit einem Breakball die Gelegenheit, das Match zu öffnen, vielleicht einen Tiebreak zu erzwingen. Doch er nutzte die Möglichkeit nicht, verlor den Satz nach 41 Minuten mit 4:6. 

Eine Mini-Entscheidung als Wirkungstreffer. Denn von nun an ging es mit Riesenschritten Richtung Gesamtniederlage. Zwei Breaks im zweiten Durchgang kassiert – schon war Schluss. 

Ausschlaggebend für die Überlegenheit des Ungarn: dessen enorme Quote an Punktgewinnen über den zweiten Aufschlag – stattliche 83 Prozent. „Über den zweiten Aufschlag hat Fucsovics unheimlich hoch gepunktet. Das ist herausragend gut“, kommentierte Tennislehrer Dieter Struff die Zahlen. 

Da lag Jan-Lennard Struff mit nur 43 Prozent weit zurück: Ihm fiel es sichtlich schwer, über den zweiten Aufschlag zu punkten. Kaum eine Rolle spielten in dem Duell die Zahl der Asse, die mit drei für Struff und zwei für Fucsovics weit unter dem üblichen Niveau blieb.

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