Inklusionslauf weckt Vorfreude

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Ob Schulleiter, Veranstalter, Ideengeber, Organisator oder Helfer, schon jetzt herrscht bei allen Beteiligten viel Vorfreude auf den ersten Inklusionslauf NRW, der am 25. Mai in Soest stattfinden wird.

Soest – Nicht reden, machen! Eine gute Idee wird jetzt in die Tat umgesetzt. Am Samstag, 25. Mai, gibt es den ersten Inklusionslauf NRW in Soest. Integration einmal anders. Hier kann jeder, der schon immer mal die körperlich, geistig oder sozial eingeschränkten Menschen unterstützen wollte, den richtigen Schritt machen. Oder besser, gleich mehrere.

Der Inklusionslauf findet am 25. Mai statt und steht für ein besonderes Miteinander an einem besonderen Ort, dem Gelände des LWL-Bildungszentrums Soest, Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Menschen, und bildet eine Mischung aus Spaß, Sport, Natur, Bewegung und Begegnung, Unterstützung und Wettkampf. Rund um das Gelände des LWL-Bildungszentrums mit der von-Vincke-Schule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen, erwartet die Teilnehmer ein Vier-Stunden-Lauf mit digitaler Rundenzählung, Verpflegung, Betreuung, Finisher-Geschenk, Medaille, Moderation, Preisverleihung und einem Rahmenprogramm für die ganze Familie. 

„Der Inklusionslauf NRW ist anders. Hier läuft der Marathon-Läufer neben dem Menschen mit Handicap, der Ambitionierte neben dem Just-for-fun-Läufer. Gelebte Inklusion ist hier normal und kein Ausnahmezustand. Der Inklusionslauf soll einen Freiraum schaffen – frei für verrückte Ideen, spannende Entwicklungen, konstruktives Miteinander und leidenschaftlich zurückgelegte, möglichst zahlreiche Laufrunden“, sagt Ingo Schaffranka, der mit seinem Team diesen Lauf organisiert. 

Andreas Liebald, Schulleiter der von-Vincke-Schule, freut sich auf dieses Event: „Wir legen den Tag der Bewegung auf dieses Datum, werden mit vielen Schülern dabei sein. Der Förderverein wird sich einbringen und sich um die Versorgung von Zuschauern und Sportlern kümmern.“ Erwin Denninghaus, Leiter des LWL Bildungswerkes in Soest, ist begeistert von dieser Veranstaltung: „Die Idee hätte eigentlich von uns kommen müssen. Wir wollen in unseren einrichtungen Inklusion vorleben.“ 

Schaffranka betont: „Die klassische Runden-Struktur lockt ein breites Publikum, das wir mit der inhaltlichen Vielfalt eines Lern- und Erfahrungsraums in Berührung bringen wollen. Wir wollen eine Lücke füllen, denn wir glauben: Laufen muss nicht nur Sport sein. Alle können teilnehmen. Unser Motto: „Teilhaben und laufend Gutes tun.“ Schaffranka ergänzt und spricht Interessierte direkt an: „Wenn wir dich begeistern konnten, melde dich schnell an.“ Es werden eine 900-Meter-Runde und eine Zwei-Kilometer-Strecke angeboten. Die Zwei Kilometer können mehrfach zurückgelegt werden. Zeiten spielen keine Rolle, Sieger soll einzig die Gemeinsamkeit sein.

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter der website www.inklusions-lauf.de Die Startgebühr soll bis 14 Jahre drei Euro betragen und ab 15 Jahre sechs Euro.

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