Beim 2:2 des Bezirksligisten gegen TuS Lohauserholz

Hultrops Alex Pahl coacht von hinter statt von vor der Bande

Trainer Alex Pahl (links) macht sich hinter der Bande klein, sein „Co“ Manuel Rofalski darf davor stehen.
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 Trainer Alex Pahl (links) macht sich hinter der Bande klein, sein „Co“ Manuel Rofalski darf davor stehen.

Irgendwie war alles fast wie immer. Aber nur fast. Denn Alex Pahl, Trainer der Bezirksliga-Fußballer von SW Hultrop, musste am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Lohauserholz beim 2:2 hinter statt vor der Bande stehen. Und er musste die Mannschaftskabine 45 Minuten vor dem Abpfiff verlassen.

Hultrop – Warum? Nach Pahls Roter Karte im Spiel beim SV Neubeckum bekam Alex Brede, Sportlicher Leiter der Schwarz-Weißen, am Samstag, einen Tag vor dem Spiel, einen Anruf von einem Spruchkammer-Mitglied. Ob der Verein nach dem Platzverweis des Trainers mit zwei Spielen Sperre und einer Geldstrafe von 50 Euro einverstanden sei. Nach Rücksprache mit Pahl stimmte Brede zu – nicht zuletzt, um höhere Kosten mit einer richtigen Spruchkammersitzung zu vermeiden.

Einige Verletzte vor Sünninghausen-Spiel

Nach Rücksprache mit Siegfried Reffelmann vom Fußballkreis Soest, um zu erfragen, was dem gesperrten Trainer dann erlaubt sei, ergaben sich eben eingangs geschilderte „Einschränkungen“, die eigentlich keine sind. Die Mannschaftsbesprechung vor dem Spiel gegen die Gäste aus Hamm wurde vorgezogen, und hinter statt vor der Bande stehend, gab der Trainer der Lippetaler wie gewohnt seine Anweisungen. Immerhin gelang so der erste Punktgewinn der Saison.

Ein weiteres Spiel müssen es die Hultroper Kicker noch so handhaben. Das ist am kommenden Wochenende beim Kellerduell in Sünninghausen, wenn der Vorletzte beim Letzten gastiert. Dann sicher ohne Justin Roreger, der sich am Sonntag schwer am Knie verletzte und eventuell auch ohne Burak Comuk, der am Samstag grünes Licht für einen Einsatz gegen Lohauserholz bekommen hatte, dann aber doch Beschwerden verspürte undkurz nach der Pause wieder ausgewechselt wurde, um kein Risiko einzugehen.

Da nahm er wieder neben Bastian Kux Platz, der mit einer Schiene am lädierten rechten Knie natürlich noch länger ausfällt.

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