Handball Oberliga

Hohelüchter fordert mehr Leidenschaft vom STV vor Spiel gegen Oberaden

Fabian Schnorfeil trainierte unter der Woche mit Kniebeschwerden nicht, fällt am Wochenende möglicherweise aus.
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Fabian Schnorfeil trainierte unter der Woche mit Kniebeschwerden nicht, fällt am Wochenende möglicherweise aus.

SOEST J Vor gut zwei Wochen mischten die Herren vom Soester TV noch ganz vorne mit in der Oberliga. Eine sehr ärgerliche Niederlage in Gladbeck und eine verdiente Heimpleite gegen Hamm später ist der STV im Mittelfeld angekommen – und muss es nun schaffen, bei der Pflichtaufgabe gegen Aufsteiger SuS Oberaden wieder in die Spur zu kommen. Los geht es am Samstagabend um 19 Uhr in der Bördehalle. 

Das jüngste Heimspiel gegen die Reserve des ASV Hamm hat seine Spuren hinterlassen, STV-Trainer Sören Hohelüchter hatte auch einige Tage noch daran zu knacken. „Gegen Hamm wollten zwar alle, aber teilweise haben wir das Spiel nicht richtig angenommen“, sagt er im Rückblick auf das 23:29 vom vergangenen Samstag. Die Grundstimmung sei falsch gewesen: „Wir brauchen mehr Leidenschaft. Handball wird zum Großteil gearbeitet und mit Leidenschaft zum Erfolg geführt. Man braucht Kopf und Leidenschaft, um gewissen Qualitäten abrufen zu können.“ Das habe gegen Hamm einfach nicht funktioniert, oder besser gesagt: Dahin müsse sich seine Mannschaft erst hinentwickeln. 

Erster Schritt bei dieser Entwicklung ist das Spiel gegen den SuS Oberaden aus Bergkamen, der als Verbandsliga-Vize den Sprung in die Oberliga geschafft hat. Hier gewann der SuS zwar nur zwei von zehn Spielen, doch sieht der Soester Trainer das als Erfolg: „Ich war ja auch schon Trainer in der Verbandsliga. Der Sprung zur Oberliga ist unfassbar groß. Daher sind die vier Punkte für Oberaden als Erfolg zu verbuchen.“ 

Gleichzeitig unterstreiche das auch den Umstand, dass seine Soester ganz klar als Favorit in die Partie gehen: „Wir müssen und werden unseren Favoriten-Status annehmen.“ Die Aufgabe müsse als Pflicht angesehen werden, zumal der Gast das Abenteuer Oberliga ohne große Verstärkungen angeht. Einziger Unterschied ist, dass Trainer Alex Katsigiannis in dieser Saison vermehrt als Spielertrainer und Torschütze in Aktion tritt: „Er ist schon ein guter Organisator, verleiht dem Spiel viel Ruhe. Aber dafür fehlt ihm dann die Sicht von außen“, so der STV-Trainer. 

Nicht nur deshalb verzichtet Hohelüchter darauf, sich selbst ein Trikot überzustreifen. Allerdings hat er sogar einige personelle Baustellen zu bewältigen. Fabian Schnorfeil konnte mit „dickem Knie“ nicht trainieren. Axel Loer leidet unter einem Muskelfaserriss im Bizeps seines Wurfarms. Sein Einsatz ist sehr ungewiss. Max Loer plagte sich die Woche über mit einer Grippe herum. Wer die zweite Mannschaft beim Spiel in Lünen verstärkt, klärt sich kurzfristig. 

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