Fußball Landesliga 3

Hilbecks Klassenerhalt in trockenen Tüchern

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Mo Jabri legte für Finn Köhler auf, der gegen Günnigfeld das 3:0 für Hilbeck erzielte.

Hilbeck – Der SV Hilbeck spielt auch in der Saison 19/20 in der Landesliga. Die Schwarz-Gelben landeten gegen Schlusslicht VfB Günnigfeld einen sicheren 4:0-Sieg und holten damit die drei Punkte, mit denen das Abstiegsgespenst endgültig aus dem Willi-Hafer-Stadion verjagt wurde.

Dabei wäre ein zweistelliger Sieg für den SVH durchaus drin gewesen. 

Es offenbarte sich bei den Schützlingen von Trainer Sven Heinze gegen den schon feststehenden Absteiger genau jenes Problem, das sich schon wie ein roter Faden durch die gesamte Saison, vor allem durch die Rückrunde zog. Denn bei aller fußballerischen Finesse vergaßen die Werler Vorstädter einmal mehr das Toreschießen. Was nützen die gewonnenen Zweikämpfe im Mittelfeld, die gelungenen Ballstafetten, die vielen Flanken und Schüsse aus allen Lagen, wenn das Runde einfach nicht ins Eckige befördert wird? 

44 Minuten lang berannten die Gastgeber das Tor der Bochumer Vorstädter, ohne den Weg zum Ziel zu finden. Es drohte schon ein torloser Gleichstand beim Kabinengang und dadurch womöglich viel Wehklagen in der Kabine über das kollektive Versagen vor des Gegners Tor. Da kam doch die Erlösung. Mo Jabri hatte mal wieder die Vorarbeit geleistet, Yasin Toy mit einem Schuss den VfB-Keeper zu einer Parade gezwungen. Diesmal hielt er das Leder aber im Gegensatz zu vielen Szenen vorher nicht fest, Philipp Schnettker war zur Stelle und staubte zum 1:0 ab. 

Fußball-Landesliga: SV Hilbeck - VfB Günnigfeld 4:0

Das war genau zum richtigen Zeitpunkt der Führungstreffer, dem der SVH nach dem Seitenwechsel einen Doppelschlag folgen ließ. Zunächst traf Ahmet Acar nach Jabri-Vorarbeit, kurz darauf legte Jabri für Finn Köhler erfolgreich auf. Der Sieg war damit in trockenen Tüchern, Acar legte per Solo ein viertes Tor nach. 

Es hätten aber noch viele weitere Treffer fallen können, wenn nicht gar müssen. Doch brachte Hilbeck es fertig, insgesamt 27 Fehlschüsse zu fabrizieren. „Das ist der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann, die Verwertung der Chancen ist zu schlecht. Es ist extrem bitter, dass wir uns dadurch, auch über die ganze Saison gesehen, so in Schwierigkeiten gebracht haben“, analysierte Trainer Heinze. Der Sieg hätte in der Tat zweistellig ausfallen können. Gleichwohl: Der Hilbecker Klassenerhalt ist in trockenen Tüchern. 

Statistik

SV Hilbeck: Sander, Rosenkranz, Danne, Kuhn, Schnettker (71. Neumann), Acar, Köhler (62. Mugisha), Toy, Saraman (71. Tas), Jabri, Freitag. 

VfB Günnigfeld: Plohmann, El Kasmi (78. Schneider), Marquardt, Ersin, Missun, Dilek, Ala, Pancke, Brekau, Schulz, Öztürk (70. Wentigmann). 

Tore: 1:0 Schnettker (44.), 2:0 Acar (51.), 3:0 Köhler (53.), 4:0 Acar (64.).

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