SV Hilbeck beim RWE-Wintercup Dritter

HÜSTEN ▪ Wie im Vorjahr belegte der SV Hilbeck gestern beim Endrundenturnier des 22. RWE-Wintercups Rang drei. Im Spiel um den dritten Platz unterlag der heimische Bezirksligist dem späteren Turniersieger TSV Korbach 1:2 und verpasste aufgrund der zweiten Pleite im Wettbewerb den Einzug ins Endspiel. Insgesamt 16 Mannschaften, darunter auch der Soester A-Ligist SW Hultrop, gingen gestern beim Finalturnier in der Sporthalle „Große Wiese“ in Arnsberg-Hüsten an den Start und ermittelten in Partien über 1x9 Minuten den Turniersieger. Diesen stellte Verbandsligist TSV Korbach, der das Endspiel gegen Bezirksligist SV Attendorn 2:1 gewann. Von Sven Prillwitz

Kurios: Beide Teams trafen aufgrund des Doppel-K.o.-Modus gleich zweimal hintereinander aufeinander. Der bis dato ungeschlagene SV Attendorn unterlag im ersten Vergleich dem einmal unterlegenen TSV mit 2:3 nach Verlängerung. Weil nun beide Mannschaften jeweils eine Pleite auf dem Konto hatten, kam es zum erneuten Aufeinandertreffen, in dem der Verbandsligist mit 2:1 die Oberhand behielt.

Der SV Hilbeck, der in seinen insgesamt sieben Partien mit technisch anspruchsvollem Fußball aufwartete, besserte als drittbestes Team und zweitbester Bezirksligist des Turniers nicht nur die Mannschaftskasse um 1 800 Euro auf, sondern stellte mit Sascha Grasteit auch den erfolgreichsten Torschützen: Der spielstarke Angreifer erzielte insamt fünf Treffer und durfte sich über 300 Euro freuen.

„Wir können sicherlich mehr als zufrieden sein mit unserem Abschneiden, aber es ist dennoch bitter, wenn man so nah dran ist am Endspiel“, schwankte Kai Niggemann unmittelbar nach der 1:2-Niederlage des SV Hilbeck gegen den TSV Korbach zwischen Zufriedenheit und Enttäuschung ob der verpassten Chance auf das Finale. Das Auftreten des Bezirksligisten allerdings stimmte den Coach hochzufrieden: „Die Jungs haben den Ball klasse laufen lassen und eine tolle Team-Leistung geboten.“ Damit rehabilitierte sich der SVH für die schwachen Leistungen beim Warsteiner Masters vom Vorwochenende, als der Club sang- und klanglos in der Vorrunde gescheitert war.

Gleich im ersten Spiel sorgten die Schwarz-Gelben für eine kleine Sensation und besiegten Verbandsligist FC Ederbergland, neben dem TSV Korbach klassenhöchste Mannschaft, durch einen Treffer von Thomas Vorweg 1:0. Es folgte eine 1:2-Niederlage gegen A-Ligist 1. FC Dautenbach, ehe sich der heimische Bezirksligist in beeindruckender Manier mit 6:1 bzw. 2:0 gegen die A-Ligisten SSV Stockum und BW Gierskämpen durchsetzte. Auch aus den folgenden Vergleichen mit den beiden Landesligisten FSV Werdohl (1:0) und TuS Sundern (3:0) gingen die Niggemann-Schützlinge verdientermaßen als Sieger hervor, ehe die Niederlage gegen den TSV Korbach das Ausscheiden aus dem Wettbewerb bedeutetete.

Eine Prämie in Höhe von 400 Euro sicherte sich SW Hultrop für das Erreichen des 14. Platzes beim Finalturnier und Rang sechs in der gesonderten Wertung der A-Ligisten. Die von Obmann Ulrich Thomas gecoachten Schwarz-Weißen waren zunächst dem TSV Korbach chancenlos 0:3 unterlegen, ehe eine 1:2-Pleite nach Verlängerung gegen A-Ligist FC Kirchhundem folgte.

Die Qualifikation für die Endrunde hatte SW Hultrop am Samstag in der Sporthalle „Große Wiese“ beim KreisligaPokal der 16 besten A-Ligisten mit Platz vier perfekt gemacht. Mit dem TuS Niederense und dem BV Sassendorf waren hier zwei weitere heimische Teams mit von der Partie, die jedoch beide einen schlechten Tag erwischt hatten und bereits nach zwei Partien jeweils wieder den Heimweg antreten mussten: Der TuS Niederense verlor gegen den SuS Beckum (0:4) und die SF Hüingsen (1:4), während der BVS gegegn TuRa Freienohl mit 0:3 und gegen den VfL Platte Heide mit 1:4 den Kürzeren zog.

BV Sassendorf: Bilke; C. Dickten, Kramer, Michael Pajonk, R. Tyrala, S. Inoks, Schlüter, Schaf, Bögershausen.

TuS Niederense: Boneko; Ferreira, Söbbeler, Bittis, Bode, Werner, Krzykowski.

SW Hultrop: Winkler; Sauermann, Hunsel, Brede, Pahl, Pleßen, Rofalssi, Behnke, Edler, Metzig, Flecke, Gosing.

SV Hilbeck: Kotzur, Arens; Borghardt, Niggemann, Luig, Hoffmann, Wiemer, Grasteit, Vorweg, Heinz, Ayik, Renninghoff.

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