STV-Handballdamen erwarten Tabellenführer TV Arnsberg

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Die STV-Damen erwarten den Tabellenführer.

SOEST In akuter Abstiegsnot befinden sich die Verbandsliga-Damen des Soester TV drei Spieltage vor Saisonende. Dass sich das nach der Partie gegen den Tabellenführer TV Arnsberg, der am Samstag (17:15 Uhr) in der Bördehalle zu Gast ist, ändern wird, daran ist kaum zu denken.

Momentan stehen die Schlüsselträgerinnen mit Rang zehn auf dem drittletzten Platz. „Stand jetzt wäre das der erste Abstiegsplatz“, meint STV-Coach Dirk Achtstetter. Immerhin gab es nach zuvor vier Pleiten am Stück am vergangenen Wochenende beim 25:25-Remis bei der HSG Menden-Lendringsen II einen kleinen Hoffnungsschimmer, die Moral ist noch nicht gebrochen.

Ein Vorteil könnte es sein, dass sich die Arnsbergerinnen zu sicher sind und die Schlüsselträgerinnen unterschätzen. Achtstetter: „In der Presse hat sich Arnsberg letzte Woche schon als Meister feiern lassen, gegen Schwerte/Westhofen gab es dafür dann die Quittung.“ Der Spitzenreiter verlor und braucht dadurch noch einen Punkt, um Platz eins sicher zu haben. „Beide Mannschaften haben also Druck. Arnsberg in die eine, wir in die andere Richtung“, erklärt Achtstetter. „Mit mehr Mumm und ein wenig Glück könnten wir etwas gegen Arnsberg reißen.“ Die Sauerländer werden mit einem Bus anreisen, „da werden also einige Fans dabei sein, die für einen gehörigen Lärmpegel sorgen werden“, so Achtstetter.

Der Coach hofft, dass Torfrau Yvonne Dresselhaus, nachdem sie umgeknickt war und daher Trainingsruhe verordnet bekam, am Samstag auflaufen kann. Torhüterin Renee Werth (Knie) wird wohl ausfallen, für sie rückt Andrea Lemke nach. Fragezeichen stehen noch hinter Mariella Schröder (Grippe) und Lara Tietz (Knie).

Nach zuvor drei Niederlagen in Folge gelang den Landesliga-Herren des Soester TV II am vergangenen Wochenende ein deutlicher 36:25-Erfolg über das Tabellenschlusslicht Wetter. „Da hätten wir aber auch locker 50 Tore werfen können“, meinte STV-Trainer Detlef Bekel.

Schon am Samstag ab 19.30 Uhr steht die nächste richtungweisende Partie in der Sporthalle Hagen-Mittelstadt an, geht es doch gegen den direkten Konkurrenten VfL Hagen III, der mit zwei Zählern Vorsprung auf Platz zwölf steht. Sollten die Schlüsselträger mit fünf oder mehr Toren Abstand gewinnen, so würden sie sich damit an Hagen vorbeischieben. Bei dann noch fünf ausstehenden Begegnungen wären sie zwar nicht gerettet, aber es wäre ein erster Schritt in Richtung Klassenerhalt.

„Wir müssen in Hagen gewinnen, sonst sieht es düster aus“, betont Bekel die Bedeutung dieser Partie. „Hagen ist eine Wundertüte, die haben einige erfahrene Leute reaktiviert. Aber das sollte uns nur zusätzlich motivieren.“ Auch, wenn die Aufgabe für die auswärtsschwachen Soester schwer werden wird, sie müssen gewinnen. „Dafür müssen wir aber an unserer Chancenverwertung arbeiten“, so Bekel.

Der Einsatz von Jonas Wagner, der sich eine Handverletzung zugezogen hat, ist noch fraglich. „Da warten wir noch das Abschlusstraining ab“, meint Bekel. Dennis Zielony, Torwart der „Ersten“, könnte das Team verstärken. - mgr

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