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Schwierige Auswärtsaufgabe für den Soester TV im Duell der Tabellennachbarn

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Von: Frank Zöllner

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Die Soester Oberliga-Handballer gastieren am Freitag in Harsewinkel. © Hoffmann, Thorsten

Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge ist das Mittelfeldduell in Harsewinkel beim Tabellennachbarn richtungsweisend angesichts der hohen Zahl von Absteigern in dieser Saison.

Oberliga Westfalen, Männer: TSG Harsewinkel – Soester TV, Fr. 20 Uhr, Sporthalle Harsewinkel (Am Schulzentrum), Vorsaison 28:35 in Harsewinkel, 37:30 in Soest. „Die Situation ist durch die letzten Spiele nicht besser geworden“, sagt STV-Trainer Max Loer, der aber die Tabelle noch nicht aussagekräftig sieht. Die TSG weist dabei 9:9 Punkte auf, der STV 8:12.

Dabei hält Loer die Aufgabe in Ostwestfalen für höchst anspruchsvoll. Denn die Gäste erwarten einen Hexenkessel mit „600 bis Tausend Zuschauern“ und entsprechend einen Heimvorteil. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt der STV-Trainer. Dazu verfügt die TSG laut Loer „über sehr viel Wurfgewalt, speziell auf den Halbpositionen“. So müssen die Kreise des früher schon höherklassig spielenden Luca Sewing (Halbrechts) als bestem Torschützen der Oberliga und auch die des ebenfalls treffsicheren Jannis Hoff (Halblinks) eingeengt werden.

Die zwei deutlichen Siege aus der Meisterrunde der Vorsaison haben für Loer keine Aussagekraft mehr, dafür hat sich das Team der Gäste zu stark verändert.

Wichtig ist, dass wir das Spiel lange offen halten. Dafür müssen wir eine sehr gute Leistung zeigen, an unserer Trefferquote arbeiten und die freien Schüsse reinmachen.

STV-Trainer Max Loer

So glaubt Loer, dass am Ende die Tagesform entscheiden wird: „Wichtig ist, dass wir das Spiel lange offen halten. Dafür müssen wir eine sehr gute Leistung zeigen, an unserer Trefferquote arbeiten und die freien Schüsse reinmachen. Wir fahren dahin, um zu punkten.“

Das mit der Tagesform scheinen Harsewinkels Ergebnisse zu bestätigen. So sorgte die TSG beim 31:31 für den bislang einzigen Punktverlust des Spitzenreiters Altenhagen-Heepen, dafür gab es aber auch eine Niederlage beim Kellerkind Gevelsberg-Silschede – genau wie auch für Soest.

Die Gastgeber mussten zudem in dieser Woche bereits am Dienstag ran und verloren knapp in Möllbergen mit 29:31, nachdem die Partie am Freitag ausgefallen war.

Das spielfreie Wochenende wollte Loer dazu nutzen, sein Team intensiv auf den Jahresendspurt einzuschwören. „Aber die Pause ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Eine Erkältungswelle hat verhindert, dass die Intensität so hoch war, wie wir wollten“, sagt Loer.

Bei den Gästen fehlt Mika Schürhoff (Schulter), Luis Grans Einsatz ist wegen einer Fußblessur fraglich.

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