Finale in London

Lückenkemper mit Staffel im WM-Finale auf Platz vier

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London - Gina Lückenkemper, die Soester Sprinterin im Dress der LG Olympia Dortmund, hat mit der deutschen 4x100-Meter-Frauenstaffel im Finale der Weltmeisterschaft in London den vierten Platz erreicht.

23.20 Uhr: Und damit verabschieden wir uns.

Die Stimmen nach dem Rennen im ZDF-Interview: Rebekka Haase: "Ich hätte gerne noch die Jamaikanerin überholt, aber ich konnte gerade nicht mehr. Mit der Platzierung können wir, glaube ich, trotzdem leben."

Gina Lückenkemper: "Der Wechsel war deutlich besser als heute Vormittag. Ich bin gut losgekommen und die Kurve hat sich echt gut angefühlt. Das war noch einmal ein geiles Rennen."

Lisa Meyer: Ich habe gemerkt, dass es knapp wird, habe Geschwindigkeit rausgenommen. Heute morgen war es ein Sicherheitswechsel, jetzt wollten wir mehr riskieren. Wir können trotzdem auf uns stolz sein."

Tatjana Pinto: "Der Abstand war für mich schon sehr groß. Sie läuft super gut los. Da wird es natürlich eng, ich habe mich gestreckt, gestreckt."

Gina Lückenkemper bei Leichtathletik-WM in London 2017

Die USA siegen in 41,82 Sekunden. Die Britinnen auf Platz zwei brauchen 42,12 Sekunden. Jamaika sieben Hundertstel zurück auf Platz drei. Das deutsche Quartett läuft 42,36 Sekunden. Der Wechsel eins war zu weit, der Wechsel drei etwas eng. Da wäre also mehr drin gewesen. Aber so ist Sport, so ist ein Staffelrennen.

22.43 Uhr: Die deutschen Sprinterinnen zeigen sich im Interview doch zufrieden, auch wenn mehr drin war.

22.40 Uhr: Droht der deutschen Staffel sogar die Disqualifikation? Beim ersten Wechsel könnte die Wechselzone verlassen worden sein. Pinto und Meyer sind sich sicher: Der Wechsel war korrekt, aber nicht perfekt. Und so ist es auch, natürlich keine Disqualifikation.

22:38 Uhr. Die USA-Staffel wird Weltmeister vor Großbritannien und Jamaika. 

22:36 Uhr: Tatjana Pinto läuft an der ersten Position. Die Spannung erreicht den Siedepunkt. Und los. Schlechter erster Wechsel zu Meyer, aber Lückenkemper läuft toll. Aber dennoch reicht es nicht ganz, Rebekka Haase läuft auf Platz vier ein.

22.33 Uhr: Ein paar Augenblicke dauert es wohl noch bis zum Start. Von innen nach außen sind die acht Bahnen folgendermaßen belegt (Bahn 1 ist frei): Niederlande Bahn 2, Trinidad und Tobago 3, USA 4, Großbritannien 5, Deutschland 6, Jamaika 7, Brasilien 8 und Schweiz 9. Die drei zeitschnellsten Teams laufen direkt nebeneinander. 

22.30 Uhr: Im Stadion herrscht eine großartige Stimmung, als die Sprinterinnen kommen. Vor allem die Britinnen werden natürlich bejubelt. Und da kommen auch die deutschen Asse, das "Sprintwunder".

22.27 Uhr: Speerwerfer Johannes Vetter ist gerade der erste deutsche Weltmeister in London 2017 geworden. Und wer wird die Damen-4x100-Meter-Staffel gewinnen? Ein Erfolg von Lückenkemper und Co. wäre eine Sensation.

22.25 Uhr: Die Sprinterinnen sind noch nicht im Stadion zu sehen. Topfavorit im Finale sind die USA, die in 41,84 Sekunden ihren Vorlauf gewannen. Großbritannien (41,93), die Schweiz (42,50) und die Niederlande (42,64) auf den folgenden Plätzen in Lauf eins kamen ebenfalls in den Endlauf. Hinter Lückenkemper und Co (42,34) kamen Jamaika (42,50), Brasilien (42,77) sowie Trinidad und Tobago (42.91) auf die folgenden Plätze in Vorlauf zwei und in den Endlauf. Jamaika dabei mit einer „zweiten“ Besetzung. Gerade einmal 1,07 Sekunden trennen also die schnellste von der langsamsten Staffel. 

22.23 Uhr: Vor der WM in London hatte das deutsche Quartett auf Platz drei der Jahresbestenliste für Nationalteams gelegen, mit 42,25 Sekunden. Bis dato am schnellsten war das US-Quartett mit 42,12 Sekunden, vor Jamaica (42,25 Sekunden). In den Vorläufen am Vormittag waren die US-amerikanischen (41,84) und britischen Frauen (41,93) schneller gelaufen als das deutsche Quartett mit Tatjana Pinto, Lisa Mayer, Gina Lückenkemper und Rebekka Haase (42,34). 

22.21 Uhr: Rico Freimuth (Silber) und Kai Kazmirek (Bronze), Medaillengewinner im Zehnkampf, sind im Interview. Können gleich auch die deutschen Damen nach einer Medaille strahlen? 

22.19 Uhr: Vor der WM in London hatte das deutsche Quartett auf Platz drei der Jahresbestenliste für Nationalteams gelegen, mit 42,25 Sekunden. Bis dato am schnellsten war das US-Quartett mit 42,12 Sekunden, vor Jamaica (ebenfalls 42,25 Sekunden). In den Vorläufen am Vormittag waren die US-amerikanischen (41,84) und britischen Frauen (41,93) schneller gelaufen als das deutsche Quartett mit Tatjana Pinto, Lisa Mayer, Gina Lückenkemper und Rebekka Haase (42,34). 

22.17 Uhr: Gina Lückenkemper steht zum zweiten Mal in einem Staffel-Finale bei einer Weltmeisterschaft. Vor zwei Jahren kam die Soesterin mit der deutschen Nationalmannschaft im 4x100-Meter-Finale in Peking auf den fünften Platz. Gelingt in diesem Jahr die erhoffte Medaille? Leicht wird es sicher nicht.  

22.12 Uhr: Bei der inoffiziellen Staffel-WM im April 2017 auf den Bahamas hatte das deutsche Quartett überraschend die Goldmedaille gewonnen, Jamaika geschlagen und davon profitiert, dass die US-Amerikanerinnen einen Wechselfehler begangen hatten. Und der Sieg gelang auch ohne Gina Lückenkemper, inzwischen die schnellste deutsche Läuferin seit 26 Jahren. Im 100-Meter-Vorlauf hatte sie ja nur 10,95 Sekunden für die Distanz gebraucht. 

22.10 Uhr: Zwischendurch mal ein paar Rückblicke: Ende Juli 2016, kurz vor den Olympischen Spielen in Rio, war das DLV-Quartett in gleicher Besetzung 41,62 Sekunden gelaufen. Und einige Wochen später gab es in Rio in 42,18 Sekunden ebenfalls den Vorlaufsieg und anschließend im Finale in 42,10 den vierten Platz – hinter den USA, Jamaika und Großbritannien. Gelingt bei der WM mehr?

22.08 Uhr: Die Athletinnen sind auf dem Weg ins Stadion, machen einen sehr konzentrierten Eindruck - natürlich.

22.00 Uhr: Nur noch eine halbe Stunde bis zum Start. Was kann das deutsche Quartett mit Gina Lückenkemper erreichen? Die Soester Sprinterin und ihre Mitstreiterinnen hoffen auf ein Medaille, waren das drittschnellste Team in den beiden Vorläufen. Aber Jamaika lief ja nur mit einer "B-Truppe". Auf der anderen Seite hatten die deutschen Sprinterinnen beim zweiten Wechsel leichte Probleme, so dass sie sich vielleicht steigern können, wenn im Endlauf alles nach Wunsch klappt.

Im zweiten von zwei Vorläufen kam das deutsche Team mit Lückenkemper an Position drei am Samstagmittag in 42,34 Sekunden als Erste ins Ziel und war damit neun Hundertstelsekunden langsamer als bei der Saisonbestleistung.

Gina Lückenkemper bei Leichtathletik-WM in London 2017

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