Aufstiegsrunde zur Landesliga

0:3 gegen Bad Oeynhausen - Westönner Aufstiegstraum platzt 

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Niedergeschlagen am Ende einer tollen Saison: Die Spieler von RW Westönnen schafften es bis ins Halbfinale der Aufstiegsrunden der Bezirksliga-Vizemeister. Klar, dass auf den ersten Augenblick die Enttäuschung überwog.

Rheda-Wiedenbrück – Ausgeträumt. Der Westönner Traum von der Landesliga platzte am Donnerstagabend auf dem Kunstrasen der TSG-Kampfbahn in Rheda-Wiedenbrück. Mit 0:3 verlor RW Westönnen das „Halbfinale“ der Aufstiegsrunde der Bezirksliga-Zweiten gegen den FC Bad Oeynhausen.

Sicherlich scheiterten die Rot-Weißen an einem starken Gegner, doch ärgerten sich die RWW-Akteure nach dem Schlusspfiff besonders über einen ausgebliebenen Pfiff. Eine Viertelstunde vor dem Ende rannte Oeynhausen Ammo den Westönner Kevin Nicolai mehr oder weniger im Strafraum über den Haufen. Klares Foul – nicht für Schiri Henrik Rottkord, der weiterspielen lief. 

Im direkten Gegenzug rappelte es im Westönner Tor. Der gefährlichste FC-Angreifer kam zentral an der Strafraumkante zum Abschluss. Sein Schuss schlug flach links unten ein. Keine Chance für Rupp. 0:1. 

Mehr als ärgerlich für die Westönner, denen nach der Pause allerdings auch nicht mehr viel nach vorne gelungen war. Das Führungstor spielte natürlich dem FC in die Karten. Bis dahin hatten sich beide Teams mehr oder minder belauert. 

Aufstiegsrunde zur Landesliga: RW Westönnen - FC Bad Oeynhausen 0:3

Westönnen musste nun kommen und Oeynhausen konterte. Mit Erfolg. Ein schneller Vorstoß über den eingewechselten Sahitaj landet bei Torjäger Celik – und sein Schuss von der halblinken Strafraumkante schlug unhaltbar im langen Eck ein. Fünf Minuten vor dem Ende so etwas wie eine Vorentscheidung. Aber Westönnen versuchte es zumindest weiter – auch wenn den Spielern die lange Saison und die Strapazen der vergangenen zwei K.-o.-Spiele anzumerken waren. 

Zu einer dicken Chance durch Heinz nach Eschmann-Vorarbeit kam RWW noch in der Nachspielzeit. Doch ausgerechnet dem Torjäger vom Dienst versprang da der Ball. Besser machte es Göhner auf der anderen Seite, nachdem Brinkmann als letzter Mann bei der völligen Schlussoffensive den Ball verloren hatte. 0:3! Das war´s! 

Dass die Mannschaft im Vorteil sein würde, die das erste Tor schießen würde, zeichnete sich schon vor der Pause ab. Die Team belauerten sich, riskierten wenig – und hatten offensichtlich großen Respekt voreinander. Bloß nicht zu viel riskieren! 

Die ersten Gelegenheit hatte aber der FC nach einer guten Viertelstunde. Ein Angriff über die linke Seite wurde scharf in den Westönner Strafraum geschlagen. In der Mitte verpasste Mittelstürmer Hashem Celik um Haaresbreite, so dass der Ball auf der anderen Seite ins Aus trudelte. Ansonsten blieb die erwartete Anfangsoffensive von Bad Oeynhausen aus. 

Nach und nach arbeitete seit Westönnen ins Spiel, das weiterhin von viel Geplänkel und Abtasten geprägt war. Dann die erste gefährliche Aktion der Rot-Weißen. Steffen Topp brach auf der rechten Seite durch. Seine Hereingabe landete über Umwege vor den Füßen von Clarysse an der Strafraum-Grenze. Doch der schoss mit der Innenseite über das Tor. 

Kein Tor, aber das gab den Westönnern offensichtlich Mut. Sie hatten auch die nächste Chance. Nach einem langen Einwurf von Nicolai fiel der Ball Michael Heinz vor die Füße, doch ihm gelang nur ein Schüsschen. Kein Problem für FC-Schlussmann Mirko Göhner. Auch die letzte Chance vor der Pause gehörte Westönnen. Heinz legte ab für Schumacher, der mit der Fußspitzen noch an die Kugel kam, aber das Tor um Zentimeter verfehlte. 

Statistik

RW Westönnen: Rupp, Schneider, Schwarze (64. Brinkmann), Heinz, Clarysse, Franke (73. Eschmann), Schumacher, Linstaedt, Topcu (78. Pleuger), Nicolai. 

FC Bad Oeynhausen: M. Göhner, Reimer, Bobe, Celik (85. J. Göhner), Mühlmeier, Möller (83. Sahitaj), Ali Ammo, Cuwalsky, Marcel Czinski, Bierbaum (71. Ghauhem), Valldorf. 

Tore: 0:1 Celik (76.), 0:2 Celik (82.), 0:3 J. Göhner (90.+3).

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