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FLVW und Kreise setzen Spielbetrieb bei A- und B-Junioren aus

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Von: Benedikt Ophaus, Michael Rusche

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Auf Sportplätzen ist ab sofort nur noch unter 2G der Zutritt möglich.
Auf Sportplätzen ist ab sofort nur noch unter 2G der Zutritt möglich. © Erwin Scheriau/DPA

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat auf die seit Mittwoch geltenden neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW reagiert und zusammen mit den Kreisvorsitzenden Regelungen getroffen wurden. So wird der Spielbetrieb bei den A- und B-Junioren ausgesetzt.

Kreis Soest – Ab sofort gilt im Amateursport die 2G-Regel. Das hat am Dienstag NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mitgeteilt. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat jetzt bekannt gegeben, ob und wie die Saison fortgesetzt wird. Gemeinsam mit den Kreisvorsitzenden hat der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen am Dienstagabend entschieden, die Saison wie geplant fortzusetzen. Und zwar unter 2G-Regeln, wie es die neue Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), die seit Mittwoch gilt, vorschreibt.

Auch im Jugendfußball wird von den Altersklassen G- bis C-Junioren die Saison fortgesetzt. Für Kinder bis einschließlich 15 Jahren gilt die 2G-Regel nicht. Wohl aber für 16-jährige und ältere Jugendliche. Deshalb werden die Spiele der A- und B-Junioren sowie der B-Juniorinnen bis zum 31. Dezember ausgesetzt. Der Trainings- und Testspielbetrieb kann aber unter 2G-Regeln fortgeführt werden. Mannschaften mit einer guten Impfquote sollen damit nicht eingeschränkt werden. Im beiderseitigen Einvernehmen seien auch geplante Pflichtspiele unter 2G-Regeln möglich.

Der Verbands-Jugend-Ausschuss trage damit dem Umstand Rechnung, dass diese Altersgruppe erst zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt auf der Grundlage der Stiko-Empfehlung die Möglichkeit einer Impfung gegen das Coronavirus hatte.

Den Immunisierungsstatus sollen Vereine mit Hilfe der CovPassCheck-App des Robert-Koch-Institutes überprüfen. Stichprobenartig seien zudem die Personalien mit offiziellen Ausweisdokumenten abzugleichen. Sollten aufgrund räumlicher Gegebenheiten keine Zulassungskontrollen erfolgen können, sei es notwendig, die Regelungen auszuhängen und stichprobenartig zu kontrollieren.

„Nach Abwägung der Möglichkeiten haben wir uns dazu entschieden, den geimpften Spielerinnen und Spielern weiter die Möglichkeit zu geben, ihrem Sport nachzugehen“, wird FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski zitiert.

„Es ist uns bewusst, wie groß die Herausforderung für die Vereine erneut bei der Umsetzung ist, gleichzeitig bietet es uns allen aber die Möglichkeit, die Saison fortzusetzen“, heißt es von Manfred Schnieders, FLVW-Vizepräsident Amateurfußball.

Am Mittwochvormittag seien alle westfälischen Vereine über den Beschluss und die neuen Regelungen informiert worden. Auch die westfälische Leichtathletik wird ihren Trainings- und Wettkampfbetrieb unter 2G-Regeln aufrechterhalten.

Schon am Dienstag war klar: Die ab sofort geltende 2G-Regel betrifft zumindest übergangsweise nicht die unter Profi-Bedingungen arbeitenden Vereine. Das heißt: Nicht geimpfte Spieler oder Trainer dürfen dort weiterhin unter Erfüllung der 3G-Regel am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen – unter der Voraussetzung, dass sie vor jedem Training oder Spiel einen negativen PCR-Test nachweisen.

„Bitte tragen Sie mit umsichtigem Verhalten weiterhin dazu bei, dass Fußball und Leichtathletik auch weiterhin keine Pandemietreiber werden“, appelliert der FLVW abschließend an seine Mitglieder.

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