SV Hilbeck hofft in Herne auf ersten Saisonsieg

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Beim Gastspiel bei Firtinaspor Herne hofft der SV Hilbeck auf den ersten Sieg der neuen Saison.

Hilbeck – Mit einem 1:1-Unentschieden ist Landesligist SV Hilbeck in die Saison gestartet. Nach dem Punktgewinn gegen den starken Aufsteiger aus Bönen steht für die Schwarz-Gelben nun das erste Auswärtsspiel an.

Am Sonntag gastieren die Werler Vorstädter bei Firtinaspor Herne, Anstoß ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Emscherstraße in Herne.

Im Vorjahr erreichte der SVH in Herne ein torloses Unentschieden. Jetzt würde sich Hilbecks Trainer Sven Heinze nicht von vornherein zufriedengeben mit einem Punkt. „Wir fahren schon dahin, um zu gewinnen. Wenn es je nach Spielverlauf aber wieder ein Remis wird, muss man damit eventuell leben“, so der Coach. „Dann müssten wir eben unser nächstes Heimspiel gewinnen“, peilt er alsbald den ersten Dreier an. 

Er weiß um die Qualitäten der Gastgeber, die mit einem Sieg über Horst-Emscher in die Saison gestartet sind, danach aber in Kaiserau unterlegen waren. „Sie sind extrem spielstark, wenn sie auch vielleicht nicht die individuelle Klasse wie die IG Bönen mitbringen. Für das obere Drittel aber kommen sie durchaus in Frage“, sieht er ein großes Kaliber auf seine Schützlinge zukommen. 

Die dürfen sich daher nicht so verstecken wie in der ersten Halbzeit gegen Bönen. „Wir haben eben eine junge Truppe. Einige der Jungs haben in der vergangenen Saison noch bei den A-Junioren gespielt, daher ist die Anfangsnervosität verständlich. Wir dürfen aber keine Angst zeigen“, setzt er darauf, dass seine Schützlinge diesmal mit Selbstbewusstsein an die Aufgabe herangehen. 

Dabei ist der Plan, selber Druck zu entwickeln, sich keineswegs hinten reinzustellen. Der gegen Bönen eingewechselte Mo Jabri könnte dabei als Offensivkraft wichtige Impulse setzen. „Er hatte eine nur durchwachsene Vorbereitung, da fehlten noch ein paar Prozent“, erläuterte Heinze, der Jabri gleichwohl als wichtigen Spieler in der Vorwärtsbewegung ansieht. Nach hinten verlangt er eine Steigerung gegenüber dem Bönen-Spiel von der ganzen Mannschaft, die sich nicht darauf verlassen dürfe, dass die Innenverteidiger Nils Rosenkranz und Jesse Kuhn einen Riegel vor dem Tor bilden und Keeper Christopher Sander in letzter Instanz seinen Kasten sauber hält. Dabei könnte Routinier Achim Lettmann nach seinem Urlaub schon eine Rolle spielen.

Personal: Beim SVH fehlen die Urlauber Peppersack, Schnettker und Toy; Acar kommt nach seinem Urlaub erst einmal in der Reserve zum Einsatz; Hadzibulic ist noch nicht spielberechtigt; Mohr weiter krank. 

Vorjahr: 0:0 in Herne, 3:0 in Hilbeck.

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