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A-Liga-Spitzenspiel: TuS Bremen siegt auch gegen BW Büderich

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Von: Thomas Müller

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Der ganz unten war´s: Bremen bejubelt Siegtorschütze Bright Nkeni Eboagwu.
Der ganz unten war´s: Bremen bejubelt Siegtorschütze Bright Nkeni Eboagwu. © Sebastian Heinke

Es wird einsam um Spitzenreiter TuS Bremen: Der Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A gewann auch gegen Verfolger BW Büderich.

Bremen – Der TuS Bremen festigt durch einen 1:0 (0:0) im Spitzenspiel gegen BW Büderich die Tabellenführung.

Kreisliga A: TuS Bremen – BW Büderich 1:0 (0:0).

Nach dem Spiel und nun drei Punkten Vorsprung auf Verfolger Westfalia Soest II konnte auch Trainer Eren Temiz nicht mehr anders, als die Aufstiegs-Favoritenrolle anzunehmen. „Ja, wir wollen jetzt auch da oben bleiben“, so Temiz, der von einem harten Stück Arbeit gegen den Tabellendritten sprach.

Damit meinte er nicht nur den Rasenplatz, der nach diesem Spiel endgültig fertig sei für dieses Jahr, so Temiz. Sondern auch die starke erste Halbzeit der Gäste. „Da machen wir ein richtig gutes Spiel und müssen auch führen“, meinte Blau-Weiß-Trainer Dominik Koch. Temiz bemängelte im Spiel mehrfach die Laufbereitschaft seines Teams. Vor allem Torjäger Bright Nkeni Eboagwu bekam sein Fett weg. „Er braucht das auch“, schmunzelte Temiz nach dem Spiel.

A-Liga-Spitzenspiel: Eboagwu wird zum Helden

Wohlwissend, dass Eboagwu 20 Minuten vor Spielende zum Helden wurde. Bevor es dazu kam, musste Bremen die erste Halbzeit als verschlafen abhaken. Dominik Koch per Kopf (20.) und vor allem Mattis Kiko, der freistehend aus vier Metern das leere Tor nicht traf (43.), versäumten es, den Büdericher Aufwand in Zählbares umzumünzen. „Büderich war da insgesamt galliger und schneller im Kopf“, sagte Temiz. Seine Mannschaft hatte durch einen Freistoß von Emre Temiz (25.) die beste Gelegenheit.

A-Liga-Spitzenspiel: Frust bei BW Büderich

Während Büderichs Dominik Koch sich nach dem Schlusspfiff kurz abreagieren musste, sprach er von einem „ungerechten Sieg“ der Bremer. „Wir hatten ein deutliches Chancenplus.“ Sein Gegenüber strahlte und wusste, dass das Spiel kein Leckerbissen war. „Das war auf dem Platz auch klar, es war ein Kampf. Wir haben intern ein Ziel und das verfolgen wir jetzt. Dafür werden wir alles reinwerfen.“

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