Fußball

Hovestadt will mit neuem Trainer spielerisch nach vorne kommen

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Mächtig aufgerüstet hat A-Ligist Germania Hovestadt. Sowohl auf dem Feld, als auch auf der Trainerbank.

A-Ligist Germania Hovestadt ist am Sonntag in die Vorbereitung gestartet. Für den neuen Trainer Christian Klotz war es die erste Einheit, die er als Verantwortlicher bei den Lippetalern geleitet hat.

Hovestadt –  Und dabei konnte er fast den kompletten Kader begrüßen. 22 Spieler des 23 Mann-Aufgebots waren zum Debüt ihres neuen Chefs erschienen, der fehlende Akteur verpasste das Trainer nur, weil er auf der Autobahn im Stau stand. „Das war optimal. Man hat sofort gemerkt, dass die Jungs Bock hatten, sich endlich wieder miteinander zu messen“, gefiel dem sportlichen Leiter Daniel Horstschäfer der Einsatz der Truppe. Und auch der neue Chef war zufrieden mit seiner Premiere: „Das hat mir gezeigt, dass das hier eine willige Mannschaft ist, die etwas lernen und sich verbessern möchte. Das ist die wichtigste Voraussetzung von allen.“ 

Erster Eindruck bestätigt

Damit haben die Germanen Klotz’ ersten Eindruck, den er sich schon in den Vorwochen gemacht hatte, als sich die Mannschaft öfters zum lockeren Bolzen getroffen hatte, bestätigt. „Da haben wir schon etwas beschnuppert“, erzählt Klotz Neben dem neuen Trainer waren auch die neuen Kicker der Germania am Sonntag dabei. Mit denen wollen die Lippetaler mit dem Abstieg nichts zu tun haben. „Und ich bin auch optimistisch, dass wir eine gute Saison spielen“, hofft Horstschäfer, dass die Neuen die gewünschten Verstärkungen sind. 

Gleich achtmal hat Hovestadt dafür auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Doch wenn es die Neuzugänge dauerhaft in die Startelf schaffen wollen, müssen sie sich im Training ranhalten. Übungsleiter Klotz will nämlich vollkommen unvoreingenommen in die Vorbereitung starten, hat er die Germania in der Vorsaison schließlich nicht beobachten können. „Als klar war, dass ich hier einsteige, wollte ich mir die Mannschaft natürlich noch ein paar Mal anschauen“, berichtet Klotz. „Doch dann wurde die Saison ja abgebrochen und es fanden keine Spiele mehr statt.“ 

Kein festes Saisonziel

Die dadurch entstandene monatelange Fußballpause gilt es nun aufzuholen. „Diese Vorbereitung wird ein langer Weg“, ahnt der Trainer daher. „Wir werden das Volumen in den Einheiten langsam steigern. Es sind ja immerhin noch einige Wochen Zeit, um in allen Bereichen zu arbeiten.“ Dreimal pro Woche bittet Klotz seine Kicker auf den Platz, dazu sind jede Woche Testspiele vereinbart. An ein festes Saisonziel will sich Christian Klotz nicht klammern. Er möchte sein Team vor allem spielerisch nach vorne bringen. „Hinten gut stehen, vorne schön kombinieren“, plant er. „Die Leute sollen gerne zu unseren Spielen kommen, weil sie wissen, dass sie eine Hovestädter Mannschaft sehen, die ansehnlichen Fußball spielt.“ Dann kommt der Erfolg von allein.

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