Fußball

Abwehrspieler in der dritten Generation

Die neueste Generation in schwarz-gelb: Finn Baetzel kommt vom TuS Wiescherhöfen

Hilbeck/Hamm – Mit den Baetzels aus Hamm haben sie in Hilbeck gute Erfahrungen gemacht. Nach Wolfgang und Michael Baetzel schließt sich mit Finn Baetzel zur nächsten Saison die dritte Generation der Familie dem SV Hilbeck an.

Der 19-jährige Innenverteidiger wechselt von Landesligist TuS Wiescherhöfen zu den Schwarz-Gelben. „Es passte einfach. Ich kann mich mit dem Verein identifizieren“, sagt Finn Baetzel. Die Mannschaft kennt Finn Baetzel noch nicht, auch nicht als Liga-Gegner. Denn der TuS Wischerhöfen spielt in der Landesliga-Staffel 4, Hilbeck in Staffel 3. Aber Finn Baetzel hat noch Erinnerungen an die Zeit von Vater Michael im Hilbecker Dress. „Wir waren öfter am Sportplatz“, sagt Finn Baetzel. 

Vater Michael stieg in die Landesliga auf

Michael Baetzel hat erstmals 1987 für den SV Hilbeck gespielt. In seiner ersten Spielzeit ist er gleich mit Hilbeck in die Bezirksklasse aufgestiegen. Vier Jahre später feierte Vater Baetzel sogar den Aufstieg in die Landesliga. Sieben Jahre lang spielte Michael Baetzel anschließend für die Hammer SpVg, ehe er zunächst als Spielertrainer, dann als Spieler zurückkehrte. Nach einer Station beim SV Westfalia Rhynern und einem weiteren Engagement bei der HSV, kehrte Michael Baetzel zum zweiten Mal zurück zum SV Hilbeck – als Spielertrainer der zweiten Mannschaft führte Michael Baetzel das Team in die Kreisliga A. 

Die Kontakte ins benachbarte Hilbeck hat Baetzel behalten. „Martin Welp, Karsten Sommer und Dieter Bethlehem sehe ich regelmäßig“, sagt Michael Betzel. Er freut sich, dass er seine alten Weggefährten in Zukunft noch häufiger treffen kann. „Hilbeck ist ein gut geführter Verein“, sagt Baetzel, Einfluss auf die Entscheidung seines Sohnes hat er trotzdem nicht genommen. „Hilbeck war seine Entscheidung. Das muss er selber wissen“, sagt Baetzel. Dass Finn Baetzel sich in einem neuen Verein schnell zurechtfinden kann, zeigte er beim TuS Wiescherhöfen. Aus der Kreisliga-Jugend des VfL Mark, dort lernte er seit 2004 das Fußballspielen, wagte er den Sprung in die Landesliga. Im Hammer Stadtteil mauserte sich Baetzel zum Stammspieler. „Er hat die nötige Ruhe am Ball und eine gute Technik“, sagt Vater Michael über seinen Sohn. „Er bringt viel mit.“ Mit 1,89 Metern hat Finn Baetzel Gardemaß für einen Innenverteidiger. 

SVH freut sich über Finns Zusage

In Hilbeck sind sie froh, dass sie die Position in der Abwehrmitte in er nächsten Saison adäquat besetzt haben. „Uns fehlen zur Zeit Innenverteidiger“, erklärt Dieter Bethlehem aus dem Vorstand des Vereins. „Mit Dennis Idczak und Finn Baetzel können wir diese Lücke schließen“, so Bethlehem. Dennis Idczak kommt ebenfalls aus der Landesliga 4, allerdings vom SV Herbern. Die Zusage in Hilbeck hat der Jüngste der Baetzels unabhängig von der Ligazugehörigkeit gegeben, würde wie Idczak auch, mit dem SV Hilbeck in der Bezirksklasse spielen. 

Noch weiß Finn Baetzel nicht, ob er überhaupt noch einmal für seinen alten Klub TuS Wiescherhöfen auf dem Platz steht. Die Fußballligen sind aufgrund der Corona-Krise ausgesetzt – auch ein Abbruch der Saison ist möglich. Finn Baetzel freut sich aber schon auf die kommende Saison. „Hilbeck hat eine gute Mischung aus jung und alt, das passt“, sagt er. Vor zwei Jahren ist der erste Baetzel in Diensten des SVH verstorben. Michaels Vater Wolfgang wechselte 1968 von der Hammer SpVg zum SV Hilbeck und hielt dem Verein neun Jahre lang die Treue. Mit Wolgang Baetzel stieg Hilbeck 1972 in die Bezirksklasse auf.

Große Fußstapfen für den jüngsten Baetzel

Finn Baetzel tritt in große Fußspuren, die Vater und Großvater hinterlassen haben. In Hilbeck wären sie froh, wenn der junge Innenverteidiger schnell Fuß fasst und an die Erfolge der Baetzels in schwarz-gelb anknüpfen kann.

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