RW Westönnen trifft erst nach der Pause zum 3:0-Sieg

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Bis zur 54. Minute mussten die Kicker von RW Westönnen warten, ehe sie erstmals jubeln durften. Nach dem von Ufuk Topcu (links) verwandelten Elfmeter zum 1:0 (mit ihm freute sich nicht nur Christopher Clarysse) trafen sie noch zweimal beim 3:0 gegen Lohauserholz.

Westönnen – Kurioser Verlauf der Partie zwischen RW Westönnen und dem TuS Lohauserholz. Die erste Halbzeit ging klar an den Gastgeber, der nur seine Chancen nicht nutzte.

Nach der Pause hatten die Gäste aus Hamm deutlich mehr vom Spiel, aber nun machten die Rot-Weißen endlich die Tore und durften am Ende über einen verdienten 3:0-Sieg jubeln – ihr erster Dreier in dieser Spielzeit in der Bezirksliga 7.

Obwohl der Gastgeber das Pokalspiel vom Donnerstag in den Knochen hatte, legte er los wie die Feuerwehr und kam schnell zu Chancen durch Kaulmann, Topp, Eschmann und Topcu. Immer wieder ging es schnell über die Außen nach vorne, wurde das gegnerische Tor in Gefahr gebracht – auch wenn sich der Gast später defensiv etwas besser formierte. Kaulmann und Clarysse vergaben weitere Chancen, Eschmanns Heber vom Mittelkreis ging drüber. Defensiv arbeitete RWW ausgezeichnet, eroberte schnell die Bälle. So geriet das Westönner Tor nur einmal in Gefahr, als Uzungelis per Freistoß die Latte traf. Zur Pause hätte der Gastgeber klar führen müssen. 

Die zweite Halbzeit war weit weniger ansehnlich aus Westönner Sicht – aber die Tore fielen endlich. Lohauserholz drängte den Gastgeber zurück, aber bei einem RWW-Konter holte Bay Topp von den Beinen, Topcu verwandelte den fälligen Elfmeter sicher. Wenig später brannte es im RWW-Strafraum, aber Rupp parierte gegen Faust glänzend, wenig später gegen Breiling mit Mühe. Keine Mühe hatte hingegen Clarysse mit seinem Elfmeter zum 2:0, nachdem Eschmann von Hubert gelegt worden war. Ansonsten lief nach vorne nicht viel bei RWW, die Bälle wurden zu schnell verloren; bei Kontern am Ende wurde zu ungenau gespielt. Dennoch gelang noch das 3:0, als Schneider an der Mittellinie den Ball gewann, sofort schoss und über den Keeper hinweg traf. 

„In der ersten Halbzeit haben wir klar dominiert“, sagte ein zufriedener Trainer Christoph Linstaedt. „Durch Wechsel mussten wir später umstellen, Leute auf ungewohnten Positionen einsetzen. Da wurden wir zu hektisch“, erklärte er die schwächere zweite Halbzeit. 

RWW: Rupp, Neuhaus, Schneider, Bettenbrock (67. Schwarze), Topp, Eschmann, Clarysse, Franke (35. Treese), Kaulmann, Topcu (61.), Nicolai (15. Risse). 

TuS: Sell, Hubert, Wojciech, Kansu (46. Breiling), Alkadi (79. Efe), Uzungelis, Carow, Mujkanovic (46. Hunter), Chhen, Faust (87. Ehmig), Bay. 

Tore: 1:0 Topcu (Elfm., 54.), 2:0 Clarysse (67.), 3:0 Schneider (90.)

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