SC Sönnern geht personell geschwächt ins Derby bei SGO

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Im Pokal gewann Oestinghausen gegen Sönnern; hier Eckert und Werthschulte im Duell.

Oestinghausen/Sönnern – Vor drei Wochen standen sie sich im Kreispokal gegenüber. Da gewann SG Oestinghausen locker mit 3:1 gegen den SC Sönnern.

Am Sonntag wird um 15 Uhr an der Gemeinschaftshalle das Derby in der Meisterschaft angepfiffen – SGO-Trainer Dierk Meincke geht nicht davon aus, dass es seine Mannschaft noch einmal so leicht haben wird. „Wir wollen natürlich den Sieg, nehmen das Pokalspiel aber nicht komplett als Maßstab. Wir werden Sönnern nicht im Vorbeigehen schlagen, das wird Sonntag ein ganz anderes Spiel“, sagt Meincke. Im Pokal habe sich der SCS läuferisch eher schwach präsentiert, „aber nach der Pokalniederlage werden die zehn oder 20 Prozent draufpacken. Die werden alles raushauen, da müssen wir dagegenhalten.“ 

Zuletzt in Bockum-Hövel brachen die Schwarz-Gelben nach 60 Minuten ein, verloren die Ordnung. Das darf nicht erneut passieren: „Wir müssen 90 Minuten konzentriert sein und kompakt stehen“, so Meinckes Marschroute für das Sönnern-Spiel, „wir dürfen dem Gegner keinen Raum lassen.“ Offensiv baut er auf das gute Umschaltspiel seiner Mannschaft, aber er warnt auch vor dem Sönneraner Angriff: „Fünf Tore gegen Cappel muss man erst einmal schießen.“ 

„Wir stellen uns so auf, wie es das Personal vorgibt“, berichtet Sönnerns Trainer Achim Hering von enormen Problemen, sodass er mit Adama Kebe sogar einen Spieler aus der Reserve hochziehen muss. „Das sind keine guten Voraussetzungen, macht es aber auch einfach, weil wir nichts zu verlieren haben.“ 

Aber die Sönneraner fahren nicht ins Lippetal, um die Punkte kampflos abzugeben. „Die Situation ist uns nicht unbekannt“, trägt Hering die Lage mit Fassung, „wir können damit umgehen. Die Spieler, die da sind, werden sich zerreißen.“ Und die Spieler, die sonst hinten anstehen, können zeigen, dass sie auch Bezirksliga spielen wollen und können. 

Taktisch will sich Hering nicht in die Karten schauen lassen. „Es gibt zwei Möglichkeiten: Man kann sein Heil in der Offensive suchen oder defensiv spielen.“ Motiviert sei seine Mannschaft auf jeden Fall, könne sie den Gastgeber doch mit einem Sieg überholen. So spielt auch für den SCS-Trainer das Pokalspiel keine Rolle mehr: „Die Tagesform wird entscheiden.“

Personal: Beim SCS fehlen die gesperrten Julius und Lukas Lohmann, die Urlauber Vollenberg und Kree, der verletzte Schüngel sowie die Langzeitverletzten: Wallow, Junker und Müller; bei SGO fehlt nur Lahme. Wamba ist fraglich. 

Vorjahr: 2:1 in Sönnern, 1:4 in Oestinghausen. Kreispokal 19/20: 3:1 in Oestinghausen.

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