SCS-Trainer Achim Hering nicht scharf auf erneuten Nervenkitzel

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Nach dem 5:5 gegen Cappel muss der SC Sönnern im zweiten Heimspiel in Folge am Sonntag gegen Mastholte bestehen.

Sönnern – Zehn Tore in einem Spiel – das bedeutet viel Abwechslung und Kurzweil für die Zuschauer, kostet aber auch die Trainer viel Nerven. Achim Hering, neuer Coach des Bezirksligisten SC Sönnern, ist daher nicht scharf darauf, einen solchen Nervenkitzel erneut zu erleben; jedenfalls für den Fall, dass sie wieder so verteilt wären.

Am Sonntag gegen RW Mastholte steht den „Türken“ das zweite Heimspiel in Folge ins Haus, Anstoß 15 Uhr. Dabei bekommen sie es mit einem Gegner zu tun, der gewiss von ähnlichem Kaliber sein soll wie Cappel vor Wochenfrist. 

Hering erwartet einen heißen Tanz, hatte er doch aus erster Hand erfahren, wie hoch die Wellen bei einem Mastholter Spiel schlagen können. So verteilte der Schiedsrichter gleich mehrfach Gelb aufgrund von Schwalben an Mastholte bei deren Auftaktniederlage gegen Bockum-Hövel. 

„Wir müssen uns selber beherrschen, dürfen nicht die Kontrolle verlieren“, appelliert er an die Selbstdisziplin seiner Schützlinge, die nach der Roten Karte gegen Lukas Lohmann aus dem Cappel-Spiel gelernt haben sollten. Nur so sei es möglich, den in der Offensive starken Gästen Paroli zu bieten und erneut Zählbares am Türkenplatz zu behalten. 

Dabei hat der Coach allerdings die Schwierigkeit, dass neben Lohmann auch dessen „Back-Up“, wie Hering es nennt, nicht zur Verfügung steht. Denn Yannick Hardes befindet sich am Wochenende auf einem Junggesellenabschied. „Ich habe jetzt sechs, sieben Bewerber für die freie Stelle. Doch diese Jungs haben alle noch Nachholbedarf“, sieht Hering Trainingsrückstand bei einigen Kandidaten für die erste Elf.

Besonders die Defensive wird gefordert sein, weiß der SCS-Coach, der angesichts der Mastholter Offensivqualitäten sein Hauptaugenmerk auf die Absicherung des eigenen Tores legen wird. Dabei ist klar, dass Maik Müller die Nummer eins zwischen den Pfosten ist.

Personal: Beim SCS fehlen die verletzten Wallow, Junker, Müller und Laskowski, der gesperrte Lukas Lohmann und Urlauber Gebhardt. 

Vorjahr: 1:1 in Sönnern, 4:2 in Mastholte.

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