Adrenalinspiegel steigt bei Kickern des SV Westfalia Soest

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Im Pokal in Müllingsen gewann der SVW Soest mit 2:0. Am Sonntag steht in der Meisterschaft das Auftaktspiel gegen Rietberg im Plan.

Soest – Der Adrenalinspiegel steigt, doch schöpfen die Fußballer des Bezirksligisten SV Westfalia Soest daraus positive Energie. Davon ist jedenfalls Trainer Ibou Mbaye überzeugt: „Die Anspannung steigt, doch die Freude überwiegt die Nervosität.“

Mit diesem Eindruck schickt er seine Schützlinge am Sonntag um 15 Uhr auf den Kunstrasen am Ardey, wo Viktoria Rietberg seine Visitenkarte abgeben wird. Der Landesliga-Absteiger wird als spielstarker Gegner der ambitionierten Bördestädter gehandelt. Daher hat sich Mbaye auf den Weg nach Paderborn gemacht und ein Testspiel der Viktoria in Augenschein genommen. Dabei gewann er die Erkenntnis, dass Rietberg zwar das Spiel verlor, durchaus aber einige Qualitäten mitbringt. 

Die sieht er aber auch im Kader seiner Mannschaft. „Wir müssen zwar noch eine Schüppe drauflegen im Vergleich zu den letzten Spielen. Doch wenn wir das umsetzen, was ich von der Mannschaft erwarte, haben wir sicherlich gute Chancen“, ist der neue Coach zuversichtlich. 

So sah er beim Training einen sehr engagierten Auftritt sämtlicher Spieler, die durchaus aggressiv zu Werke gegangen sind. „Da merkt man den Konkurrenzkampf, jeder will sich zeigen und im ersten Heimspiel unbedingt spielen“, weiß Mbaye um den Ehrgeiz seiner Schützlinge. Er wusste sie aber so einzufangen, dass sie es im Training nicht gleich übertrieben haben. 

Die Formation für Sonntag ergibt sich fast von selber. „Die Mannschaft stellt sich von alleine auf, denn mir fehlen etliche Spieler, die gute Chancen gehabt hätten, in der ersten Elf zu stehen“, verweist Mbaye auf zahlreiche Urlauber und Verletzte. So aber bleibe ihm die Qual der Wahl erspart. Soeben von Verletzungen genesenen Spielern wie Seiffert, Geisthövel und Teichrib will er möglicherweise Spielpraxis in der Reserve geben, die zuvor Sassendorf zu Gast hat.

Personal: Beim SV Westfalia Soest fehlen die verletzten Resch und Stemmerich sowie die Urlauber Bonk, Tas und Vogel. Fraglich sind die Rekonvaleszenten Seiffert, Geisthövel und Teichrib.

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