Förderverein des SV Westfalia besteht seit fast sechs Monaten

Mini-Tore sind das erste Projekt

Birke Wienke ist die 1. Vorsitzende des Fördervereins des SV Westfalia Soest.
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Birke Wienke ist die 1. Vorsitzende des Fördervereins des SV Westfalia Soest.

Soest – Vier kleine Tore für den Spiel- und Trainingsbetrieb bei den Jüngsten, das soll die erste Anschaffung sein, die der Förderverein des SV Westfalia Soest plant. Knapp sechs Monate nach der Gründung des Fördervereins kann noch nicht von sehr vielen Aktionen berichtet werden, da Corona auch hier die Tatkraft der Mitglieder erheblich einschränkte. Doch sind erste Erfolge zu verzeichnen. So ist die 1. Vorsitzende, Birke Wienke, zwar nicht so weit vorangeschritten, wie es angedacht war, doch hat der Förderverein bereits einen festen Platz im Vereinsleben des SVW.

„Wir möchten möglichst vielen jungen Leuten das Fußballspielen in unserem Verein ermöglichen. Unabhängig der sozialen Möglichkeiten und der Herkunft. Jedes Kind, jeder Jugendliche, alle, die Fußball spielen wollen, sollen beim SVW die Möglichkeit dazu bekommen. Dieses Ziel haben wir vom Förderverein uns zur Aufgabe gemacht“, sagt Wienke.

Am 3. August wurde der Verein gegründet. Timmy Buschmann wurde 2. Vorsitzender. Lukas Brenk, Spieler der ersten Mannschaft, wurde zum Kassenwart gewählt und Hansi Fuest ist Kassenprüfer. Jens Wienke ist Schriftführer und als Beisitzer gehören Wilko Köpper und Philip Herbe dem ersten Vorstandsteam, das für zwei Jahre gewählt wurde, an.

Ende des Jahres 2020 hatte der eingetragene Verein 22 Mitglieder. „Wenn es wieder richtig losgeht mit Fußball, wollen wir schon dreistellig werden“, sagt Birke Wienke, die betont, dass eine Mitgliedschaft nicht nötig ist, um den Förderverein zu unterstützen. Doch sei geplant, den Verein breit aufzustellen.

Erste Erfolge gab es auch schon zu verzeichnen. So organisierte der Förderverein im August und September bereits zwei Flohmärkte, die richtig gut liefen. „Da haben wir viel Energie reingesteckt und es hat sich gelohnt“, sagt Wienke, die sich auch sonntags an Spieltagen im Jahnstadion um den Kuchenverkauf kümmert. „Da backen wir vom Förderverein und können die Einnahmen dann dem Vereins-Nachwuchs zukommen lassen. Aber nur für ausgewählte Aktionen oder Personen. Da müssen wir uns im Vorstand schon einig sein bei den Ausgaben“, betont die Vorsitzende.

Selber kam Wienke über ihren Vater Fred zum Fußball. In den 90er Jahren spielte er mit Elmar Gröne, dem langjährigen SVW-Vorsitzenden, in einer Mannschaft. Als dann auch noch ihr Sohn von Jahn zum SVW wechselte, war die Mutter noch häufiger auf den Soester Sportplätzen anzutreffen. Ihr Mann Jens kommt zwar vom Eishockey, ist inzwischen aber auch ein echter Fußballfan und natürlich auch im Förderverein aktiv.

„Wenn wir wieder mehr soziale Kontakte haben dürfen, werden wir sicher noch zahlreiche Aktionen mit dem Förderverein durchführen, Ideen gibt es genug“, sagt Wienke, die beim letzten Heimspiel des SVW Soest Ende Oktober schon Spritzgebäck mit Weihnachtsgruß verkaufte. „Leider sind wir dann auf vielen Tüten sitzen geblieben, wir durften sie noch nicht mal an Altenheime verschenken“, machte auch hier Corona einen Strich durch die Rechnung.

Wenn das Leder wieder rollt, will der Förderverein gezielt Eltern der Jugendspieler und Fans des Vereins ansprechen und um Unterstützung werben. „Die Leute müssen sich nicht persönlich einbringen, es genügt schon eine Mitgliedschaft, die im Jahr 24 Euro kostet“, wirbt die Vorsitzende für die gute Sache, die Menschen näher zusammenbringen soll.

Von den ersten Einnahmen sollen Mini-Tore angeschafft werden. „Die Kleinsten sollen demnächst nicht mehr mit Torwart kicken, sondern auf Mini-Tore. Da wird der Verein noch zusätzliche Gehäuse benötigen. Wir könnten uns vorstellen, hier zu helfen“, erläutert Wienke. „Grundsätzlich wollen wir aber auch Spieler fördern und finanzschwachen jungen Leute eine Unterstützung bieten“, sagt Wienke, die auch den sozialen Aspekt des Fördervereins hervorhebt.

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