Fanartikel

Schals der STV-Handballer sollen zu Sammlerstücken werden

STV-Abteilungschef Kai Schönfeld (li.) und Geschäftsführer Rainer Wolfgarten.
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STV-Abteilungschef Kai Schönfeld (li.) und Geschäftsführer Rainer Wolfgarten.

Ein Fanschal eines Handball-Oberligisten, der irgendwann mal zum Sammlerstück werden soll? Das ist zumindest die Idee hinter dem neu aufgelegten schwarz-roten Schal der Handballer des Soester TV. „Soester TV von 1862 e.V.“ lautet der große Schriftzug, dazu kommen als Hashtags noch #stvliebe, #stvfamilie und #allezusammen sowie das Jägerken.

Soest – 15 Euro kostet das neue Mitglied im STV-Fanshop, das bislang in der Corona-Pandemie und der damit bedingten Spielpause noch nicht so oft verkauft werden konnte. STV-Abteilungsleiter Kai Schönfeld hat das Design zusammen mit Max Loer, Trainer der ersten Mannschaft, entworfen. „Wir wollen jedes Jahr einen neuen Schal auf den Markt bringen. Vielleicht werden das ja mal Sammlerstücke“, erklärt Schönfeld.

Der 49-jährige Versicherungskaufmann übernahm einen Grundstock an Fanartikeln von seinem Vorgänger Marsel Tonneau, der nun für das Marketing der Handballer zuständig ist. Tonneau hatte die Idee, das Gründungsjahr als großes gestalterisches Element zu verwenden. So steht auf den schwarzen Hoodies (die kosten 27,95 Euro) und dem T-Shirt (17,95 Euro) groß in roter Schrift „1862“ und seitlich STV, dazu kommt noch der Stadtschlüssel als weiteres Element. Neben diesem Branding in den Vereinsfarben erfuhr das Logo mit bewusst verlaufenden Rändern ein optisches Element, „was so ein bisschen im Look vom FC St. Pauli inspiriert ist“, sagt Schönfeld.

 „Der Hoodie ist neben dem T-Shirt der absolute Renner. Sie sorgen für einen absoluten Wiedererkennungswert. Wenn man sich damit in der Stadt begegnet, weiß man, das ist auch einer vom STV.

Kai Schönfeld, Handball-Abteilungsleiter des Soester TV

Gerade mit dem Kapuzenpulli „haben wir einen Nerv getroffen“, sagt der Abteilungsleiter. „Der ist neben dem T-Shirt der absolute Renner. Sie sorgen für einen absoluten Wiedererkennungswert. Wenn man sich damit in der Stadt begegnet, weiß man, das ist auch einer vom STV“, so Schönfeld zur identifikationsstiftenden Funktion der Kleidungsstücke. Auch Mitglieder der anderen Abteilungen würden hier gerne zugreifen (siehe Infokasten).

Die Artikel werden auch bei den Heimspielen ausgelegt – nur gab es davon seit dem ersten Lockdown vor über einen Jahr keine vor Fans und nur vereinzelt Testspiele. „Das fehlt ja im Moment leider komplett“, bedauert auch STV-Handballgeschäftsführer Rainer Wolfgarten.

Der Vertrieb läuft über die direkten Kanäle. Wenn jemand etwas braucht, kann er es bei Kai Schönfeld in dessen Agentur im Grandweg abholen oder auch in der benachbarten Geschäftsstelle des Hauptvereins. Vor Weihnachten verschenkten die STV-Handballer noch 200 Nasen-Mund-Masken mit dem „1862“-Schriftzug an die Nachwuchsspieler und deren Trainer für ihre Treue und ihren Durchhaltewillen in der Corona-Pandemie.

Angebot soll ausgeweitet werden

Auch Beanies als leichte Kopfbedeckungen in hellem Rot mit dem schwarzen Jahreszahl-Schriftzug finden sich im Sortiment. Gerade Beanies und T-Shirts würden auch gerne genommen, wenn es Personen oder Mannschaften in der Abteilung gibt, die für Erfolge oder ihr Engagement ausgezeichnet werden.

Das soll es aber noch nicht gewesen sein. „Wir wollen das Angebot erweitern.“, erklärt Schönfeld, der aber noch keine Beispiele nennen möchte. Während Schal und Beanie bei einem Online-Händler für solche Produkte beschafft wurden, gibt es den Hoodie und das T-Shirt sowie das Trikot der Oberliga-Mannschaft im Fanshop auf der STV-Homepage. Hier arbeitet die Handballabteilung mit „Textildruck Werl“ zusammen.

Originaltrikot ist ein Fanliebling

„Das Originaltrikot ist auch ein Fanliebling“, sagt Rainer Wolfgarten. Auf der Vorderseite des aktuellen Saisontrikots sind die Namen der Personen aufgedruckt, die im ersten Lockdown die Handball-Abteilung in der schwierigen Zeit unterstützten. „Wir haben ihnen mit dem Aufdruck gezeigt, dass sie für uns ein Teil vom Spiel sind“, führt Wolfgarten weiter aus. Und anhand der bei den Partien getragenen Trikots können die Spieler an den Rückennamen bei den Fans ablesen, wenn sich diese welche mit Flock besorgen, wie hoch sie selber in der Fangunst stehen – jedenfalls, als Oberliga-Handball vor Fans noch möglich war…

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