Fußball

Glückliche Gesichter beim „Trainingsspielchen“ nach langer Pause

Endlich wieder Kampf um den Ball: Beim Trainingsspielchen beim SV Westfalia Soest stand allerdings mehr der Spaß im Vordergrund bei den Aktiven. Foto: U. Müller
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Endlich wieder Kampf um den Ball: Beim Trainingsspielchen beim SV Westfalia Soest stand allerdings mehr der Spaß im Vordergrund bei den Aktiven.

Spieler, Trainer und Betreuer sowie Funktionäre hatten ganz offensichtlich ihren Spaß: Am Sonntag ging nach mehr als sieben Monaten Pause wieder ein Fußballspiel im FLVW-Kreis Soest über die Bühne. Zwar nur „inoffiziell“ als Trainingsspielchen über dreimal 30 Minuten. 

Soest – Aber alle Beteiligten waren glücklich über die Rückkehr auf den Platz zu mehr als nur Training. Erste und zweite Mannschaft des SV Westfalia Soest waren um 13 Uhr zum freundschaftlichen Kick auf dem Kunstrasen im Jahnstadion zusammengekommen.

„Das ist ein tolles Gefühl“, sagte Ibou Mbaye, Trainer der ersten Mannschaft. „Man merkt, wie die Jungs aufblühen und dieses Ambiente mit Zuschauern erleben, auch wenn es nur ein Testspiel ist. Der Spaß steht im Vordergrund, daher haben wir erste und zweite Mannschaft bunt gemischt“, führte er weiter aus. „Wir wollten einfach zwei einigermaßen ausgeglichene Teams. Denn es ist für den Verein auch wichtig, dass die Durchlässigkeit zwischen den beiden Mannschaften da ist.“

Erstes Fußballspiel im FLVW-Kreis Soest nach Corona

Erstes Fußballspiel nach den Corona Lockerungen im Kreis Soest
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Von den Neuzugängen waren Adrian Dinkel, Philipp Ratz, Joshua Becker, Henning Grothe und Kevin Mehlhorn dabei; Nick Neitzner fehlte urlaubsbedingt. Von den Spielern, die den Verein verlassen werden, waren Roberto Fichera, Simon Bonk und André Henkelmann auf dem Feld dabei.

„Das war ganz gut“, sagte Nils Topp kurz vor Abpfiff des Spiels, „das habe ich vermisst.“ Der Spieler der Bezirksliga-Mannschaft freute sich dabei auch über das Zusammenkommen mit den Mitspielern: „Das Gesellschaftliche hat mir am meisten gefehlt.“ Die Corona-Tests vor jedem Training sieht er als notwendiges Übel: „Das ist eine gute Sache, damit ist man auf der sicheren Seite“ – auch wenn er auf dem Weg von der Arbeit zum Training eine halbe Stunde extra einplanen muss.

Letztes Spiel für Bonk, Fichera und Co.

Auch Simon Bonk war in seinem letzten Spiel für den SV Westfalia zufrieden, bevor er wieder zu SW Hultrop geht. „Ich bin aber auch ein bisschen kaputt“, so der Büninghauser nach den 90 Minuten. Er hofft, dass die neue Saison im August starten kann.

Bonk wurde wie Fichera, Henkelmann, Philip Woloszyn und Robin Gierth von Ingo Schaffranka und Wolfgang Brotte vom Verein verabschiedet; für die Kicker der „Ersten“ gab es ein Mannschaftsfoto. Anschließend wurde vor dem Sportler-Treff im Jahnstadion noch bei Gegrilltem und Gekühltem gefeiert. Pressewart Klaus Fischer hatte in sein Inventar vom „Zehnkampf-Center Soest“ gegriffen und ein paar Spiele mitgebracht.

Und Fußball gespielt worden war vorher auch. Auch wenn es den Trainern Ibou Mbaye und Ralf Butterweck nicht auf das Ergebnis ankam: Einen Sieger gab es dennoch. Team orange gewann mit 3:1 durch Treffer von Dinkel, ein Eigentor von Köthschneider und Fichera; für die andere Mannschaft war Lukas Brenk mit einem schönen Heber zum Endstand erfolgreich.

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