Vereine sollen auf Probetraining verzichten

Erich Kreyenbrink erwartet späteren Saisonstart für die Fußballjugend

Erich Kreyenbrink
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Erich Kreyenbrink

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat sich zum Thema „Probetraining“ im Jugendfußball geäußert. Und Erich Kreyenbrink, Vorsitzender des Kreisjugendausschusses Soest, ist skeptisch mit Blick auf die kommende Saison.

Kreis Soest – Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat sich zum Thema „Probetraining“ im Jugendfußball geäußert. Da es durch verschiedene behördliche Coronaregeln keine einheitliche Möglichkeit für das Training gibt und durch unterschiedliche Regelungen in den Kreisen und kreisfreien Städten (auch unter Beachtung der regionalen Inzidenzwerte), findet der Trainingsbetrieb auch nicht in allen Vereinen statt. Hierdurch ergibt sich ein Wettbewerbsvorteil bzw. -nachteil.

Grundvoraussetzung für alle sei: Die Hygiene- und Schutzmaßnahmen inklusive möglicher Testungen müssten vorbildlich eingehalten werden.

Verband kann kein generelles Verbot aussprechen

„Ein generelles Verbot kann der Verband nicht aussprechen. Der Fair-Play-Gedanke muss auch hier von den Vereinen beachtet werden. Ein offener und ehrlicher Umgang ist wichtiger denn je“, teilt Sven Günther, Abteilungsleiter Fußballjugend des FLVW, mit. „Wir empfehlen jedoch, in der aktuellen Situation auf zusätzliche Trainingsmaßnahmen wie zum Beispiel Probetraining zu verzichten“, erklärt Harald Ollech, Vorsitzender des Verbands-Jugend-Ausschusses.

Erich Kreyenbrink, Vorsitzender des Jugendausschusses im Fußballkreis Soest, unterstützt die Verbandsvorgaben. „Grundsätzlich schließe ich mich dem an. Das bedeutet ja auch immer eine zusätzliche Person auf dem Platz.“

Kreyenbrink sagt aber auch: „Das ist ein frommer Wunschgedanke. Wir können es ja nicht verbieten, aber hoffen, dass sich alle daran halten.“ Ihm seien „natürlich auch solche Sachen bekannt“, dass Vereine auch im Kreis Probetrainings abhalten lassen. Vereine hätten sich mit entsprechenden Anfragen auch schon an ihn gewendet.

Positiv sei, dass die Inzidenzwerte im Kreis Soest sinken und eventuell in absehbarer Zeit wieder ein umfangreicherer Trainingsbetrieb mit wieder bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren möglich sei. „Aber ob wir ab August wieder einen geregelten Spielbetrieb haben können, da bin ich noch skeptisch“, sagt Erich Kreyenbrink mit einem Blick auf die kommende Saison.

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