Soester EG will am Wochenende sechs Punkte holen

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Zuletzt kassierte die Soester EG, hier Ben Busch in schwarz, zwei Niederlagen. Am Wochenende sollen beim Vorletzten in Laterbach (Freitag) und gegen das Schlusslicht Frankfurt II (Sonntag in Echtrop) zwei Siege her.

Soest – Die reguläre Saison in der Eishockey-Regionalliga West neigt sich dem Ende entgegen. Sechs Spieltage sind noch zu absolvieren, ehe es in die Play-offs der besten acht Teams geht, für die sich die Soester EG schon längst qualifiziert hat.

Jetzt geht es nur noch um die genaue Platzierung und damit um die Frage, gegen wenn es in den Play-offs geht für die Bördeindianer. Im Moment steht die Mannschaft von Trainer Dieter Brüggemann auf dem siebten Platz unter den zehn Mannschaften, mit 15 Punkten Vorsprung auf den Achten aus Neuss und sieben, bzw. acht Zählern Rückstand auf den Sechsten aus Ratingen und den Fünften aus Dinslaken. 

Mit sechs Punkten aus den Spielen beim Vorletzten in Lauterbach und gegen den Letzten aus Frankfurt würden die Soester den siebten Platz absichern und könnten sogar den Abstand auf die beiden vor ihnen platzierten Mannschaften verkürzen – Diez-Limburg mit 14 Punkten Vorsprung auf Platz vier ist kein realistisches Ziel. 

Am Freitag geht es um 20 Uhr zum EC Lauterbach. Die ersten drei Vergleiche mit dem Vorletzten haben die Bördeindianer mit 10:5 (h), 6:5 (a) und 5:4 (h) für sich entschieden. Am Sonntag um 19 Uhr gastiert mit den Löwen Frankfurt II das Schlusslicht im Eissportzentrum Möhnesee. Auch diesen Gegner hat das Brüggemann-Team bisher dreimal geschlagen: 4:1 zuhause sowie 12:4 und 5:2 auswärts. 

„Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende würden wir es spannend machen“, hofft Brüggemann auf die Maximalausbeute und damit darauf, dass seine Mannschaft Dinslaken und Ratingen näherkommt. Für die Partie im „Eiskeller“ in Lauterbach hofft er auf volle Besetzung, aber das sei wegen Schule und Arbeit fraglich. Auf jeden Fall fehlen werde der noch kranke Ersatzkeeper Philipp Weissgerber. „Da darf Marc Fleischer nichts passieren“, hat Brüggemann nur einen Torwart zur Verfügung. „In Lauterbach wird es nicht einfach. Die haben Aufwind durch ihren Sieg gegen Neuss“, geht der Trainer die Aufgabe beim Vorletzten vorsichtig an. „Die haben schon einige Überraschungen geschafft, aber es soll nicht uns treffen“, hofft er auf einen konzentrierten Auftritt. 

Gleiches fordert er für den Sonntag mit dem Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Frankfurt. „Bisher haben wir gegen die nichts anbrennen lassen. Da können wir uns nur selber schlagen, mit einer falschen Einstellung“, hofft er, dass seine Mannschaft ihre bessere Qualität auch auf das Eis bringt. Personell sollte es für das Heimspiel keine Probleme geben, sofern sich am Freitag kein Spieler verletzt. Brüggemann rechnet auch mit der Rückkehr von Weissgerber.

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