Soester EG verpasst in Herford eine Sensation

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Die Soester EG verpasste in Herford knapp eine Sensation, unterlag nach 4:3-Führung mit 4:7.

Herford – Die Soester EG zeigte am Freitagabend 47 Minuten lang eine starke Leistung beim Herforder EV, verlor das Spiel der Eishockey-Regionalliga West am Ende aber noch mit 4:7.

„Bis zur 47. Minute waren wir gleichwertig, haben wirklich sehr gut gespielt“, lobte Trainer Dieter Brüggemann sein Team.

Zwar kassierte die SEG in der fünften Minute das 0:1, kam aber durch einen Treffer von Martin Benes nach Vorarbeit von Felix Berger und Kevin Peschke zum Ausgleich (15.). Und in der 18. Minute gelang Berger sogar der Ausgleich (Vorarbeit Benes und Igor Furda). 

Auch nach dem zweiten Drittel hatte die Soester Führung noch Bestand. Herford glich zwar zweimal aus (24., 32.), aber Furda (25., Benes) und Peschke (40., Berger und Martin Juricek) brachten ihre Mannschaft jeweils wieder in Front. 

Nach fast 47 Minuten lagen die Bördeindianer immer noch vorne. Dann aber erzielte Herfords Leon Nasebandt innerhalb weniger Sekunden (46:58, 47:17) zwei Treffer für seine Farben und drehte das Spiel damit. „Wenn wir fünf Minuten länger die Führung gehalten hätten, wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen“, trauerte Brüggemann diesen unglücklichen Sekunden hinterher. 

Am Ende fehlte die Kraft, um den Spiel noch eine Wende zu geben. „Wir haben mit nur vier Verteidigern gespielt, die viel laufen mussten“, verwies der SEG-Trainer auf eine bescheidene personelle Situation. In der 55. und 58. Minute erzielte der Gastgeber noch zwei Treffer zu einem Sieg, der auf dem Papier recht klar aussieht. 

„Wir waren nah dran an einer Sensation. Herford hatte zwar mehr Chancen, aber gestützt auf unseren starken Torwart, der einen sehr guten Tag hatte, waren wir lange gleichwertig“, so Brüggemann nach dem Spiel. „In beiden Spielen in Herford waren wir besser als in den Heimspielen gegen sie. Vielleicht sehen wir uns ja in den Play-offs wieder“, ergänzte der Coach. 

Soester EG: Fleischer; Klinge, Ehlert, Peschke; Juricek, Zeitler, Tambosi, Benes, Berger, Alda, Furda, Busch, Cicigin. 

Tore: 1:0 Hutt (5.), 1:1 Benes (15.), 1:2 Berger (18.), 2:2 Berezovs‘kij (24.), 2:3 Furda (25.), 3:3 Gehring (32.), 3:4 Peschke (40.), 4:4, 5:4 Nasebandt (47., 48.), 6:4, 7:4 Berezovs‘kij (55., 58.).

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