Fußball Landesliga

Dritte Hilbecker Nullnummer - torlos gegen Resse

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So artistisch sich Bünyamin Tas in dieser Szene auch um den Ballgewinn bemühte, im Strafraum waren die Hilbecker Landesliga-Kicker gegen Viktoria Resse mit ihrem Latein am Ende.

Hilbeck -  Zwei Türchen am Adventskalender waren gestern schon geöffnet. Die Türchen im Willi-Hafer-Stadion hingegen blieben verschlossen. Sowohl Christopher Sander, Keeper des gastgebenden SVH, als auch sein Kollege Chris Maciejewski von Viktoria Resse hielten ihre Gehäuse verschlossen. So gab es bereits die dritte Nullnummer für die Werler Vorstädter in dieser Saison in der Landesliga 3.

Während die lautstarken Fans aus dem Gelsenkirchener Stadtteil ihre Mannschaft für das torlose Remis feierten, sanken einige Hilbecker Akteure nach dem Schlusspfiff frustriert zu Boden. Sie empfanden es so, wie es auch ihr Trainer Sven Heinze nach dem Spiel formulierte: „Das waren eher zwei verlorene Punkte. Denn über die 90 Minuten hatten wir mehr vom Spiel. Im letzten Drittel aber war das zuwenig. Auch unsere Standards sind nicht so gekommen wie gewohnt.“ 

Dabei war es ein munteres Kräftemessen auf dem zwar nassen, aber durchaus gut bespielbaren Rasen am Strangbach. Beide Mannschaften spielten einen ansehnlichen Ball und hätten sich hüben wie drüben durchaus Treffer verdient gehabt. Die erste Gelegenheit hatte der SVH, als Bünyamin Tas eine Jabri-Flanke per Volley neben das Tor setzte. Nach fünf Minuten stockte den Hausherren der Atem, als Yasin Toy ein Rückpass zum Torwart völlig missriet, Sander aber per Glanzparade gegen den frei vor ihm auftauchenden Tomanek das 0:1 verhinderte. 

Fußball-Landesliga: SV Hilbeck - Viktoria Resse 0:0

In der Folge war Hilbeck die aktivere Mannschaft, kam immer wieder über beide Flügel in Richtung Strafraum. Dort aber waren die Heinze-Schützlinge mit ihrem Latein weitgehend am Ende. Nennenswerte Chancen gab es durch Philipp Schnettker, der den Viktoria-Keeper nach Jabri-Lupfer zur Parade zwang und später einen 16-Meter-Direktschuss nach Toy-Vorarbeit in Richtung Siepenstraße beförderte. 

Schließlich verpasste Tas einen Toy-Freistoß kurz vor dem Pausenpfiff des souveränen Schiedsrichters Stöppel. Auf der Gegenseite wurde es einmal richtig brenzlig, als Moritz Köhler per Kopf für seinen Keeper rettete. Nach dem Seitenwechsel dauerte es geraume Zeit, ehe die 22 Akteure wieder richtig Fahrt aufnahmen. Die ersten nennenswerten Möglichkeiten hatte wieder Hilbeck. Zunächst brachte Schnettker den Gäste-Zerberus per Freistoß in Schwierigkeiten, ehe Moritz Köhler einen Kopfball nach Saraman-Freistoß zu hoch ansetzte.

Im Gegenzug war Sander bei einem Neumann-Freistoß aus der Distanz zur Stelle, den Nachschuss hämmerte Albrecht in Richtung Parkplatz. Hilbeck blieb bemüht und hatte Pech, dass Resses Torwart per Glanzparade einen Saraman-Kopfball nach Jabri-Flanke zur Ecke entschärfte. Nachdem Sander eine Eckstein-Flanke im Nachfassen unter sich begrub, hatte Hilbeck seine letzte Chance durch den eingewechselten Gerrit Wiff, der nach einer schönen Kombination fünf Minuten vor Schluss am Torwart scheiterte.

Statistik

SV Hilbeck: Sander, Danne, M. Köhler, Kuhn, Schnettker (68. Tütüncüoglu), Hünnies, Toy, Saraman (81. Wiff), Tas (60. F. Köhler), Jabri, Freitag. 

Viktoria Resse: Maciejewski, Albrecht (86. Güner), Cesur, Lücke, Krick, Neumann, Samson, Eckstein (80. Ostrowski), Horstenkamp, Leufken, Tomanek.

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