Eishockey Regionalliga West

Drei Tore in 102 Sekunden - aber Soester EG verliert doch in Dinslaken

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Dinslaken – Beim direkten Tabellennachbarn gab es eine Niederlage für die Soester EG am Freitagabend in der Regionalliga West. Nach einem schwachen ersten Drittel steigerte sich Soest und hätte sich beinah noch belohnt.

Drei Tore innerhalb von 102 Sekunden brachten die Soester bei den Dinslakener Kobras noch einmal auf ein Tore heran. Doch die Bördeindianer schafften es nicht, dem Spiel noch eine komplette Wendung zu geben und verloren mit 3:4 (0:3, 0:0, 1:3). Dadurch zogen die Kobras obendrein an den Soestern vorbei auf den sechsten Platz.

„Gegen einen Gegner auf Augenhöhe sind die Spiele eben immer eng, da liegen Sieg und Niederlage nah beieinander“, sah es SEG-Trainer Dieter Brüggemann nicht besonders tragisch. Er wusste aber auch, woran es am Freitag besonders gelegen hatte. „Wir haben das erste Drittel verschlafen, erst danach besser gespielt.“

0:3 lag Soest nach dem ersten Abschnitt bereits hinten. Das zweite Drittel gestalteten beide Teams anschließend ausgeglichener und im Schlussabschnitt übernahm Soest die Kontrolle. Allerdings setzte es erst einmal das 0:4 aus Soester Sicht. „Das war natürlich unglücklich, weil wir richtig gut im Spiel waren“, berichtet Brüggemann. Doch sein Team spielte weiter so, wie es der Trainer eigentlich gefordert hatte: „Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten.“ Die Soester schlossen ab, gaben viele Schüsse auch von der blauen Linie ab. Es herrschte viel Verkehr vor dem Tor der Kobras.

Plötzlich war auch die Effektivität da. Zwischen Martin Juriceks 1:4 (Vorlage: Tambosi) nach 49:29 Minuten und Felix Bergers 3:4 (Benes, Schäfer) nach 52:11 Minuten lagen gerade einmal 102 Sekunden. Zwischenzeitlich hatte noch Josef Schäfer getroffen (51:29; Juricek, Reschetniko). Doch ganz das Spiel zu kippen, schafften die Soester nicht mehr.

Dennoch zieht Brüggemann etwas Positives aus dem Spiel: „Sonntag wird es wieder eng, aber wenn wir uns keinen Durchhänger wie im ersten Drittel leisten, gehen wir da als Sieger vom Eis.“ Zu Gast ist am Sonntag ab 19 Uhr im Eissportzentrum ein weiterer Tabellennachbar. Allerdings hat der Neusser EV als Achter elf Punkte weniger als die SEG.

Soester EG: Fleischer, Weissgerber; Klinge, Ehlert, Schäfer, Schutzeigel, Peschke, Juricek, Tambosi, Benes, Berger, Alda, Furda, Reschetnikow, Cicigin.

Tore: 1:0 Heffler (4.), 2:0 Heffler (11.), 3:0 Harrison (20.), 4:0 Zaslavski (45.), 4:1 Juricek (51.), 4:2 Schäfer (52.), 4:3 Berger (53.).

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