Masters Halle Werl

RWW direkt zur Endrunde - Hilbeck und Sönnern Lucky-Loser

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Zehn Spiele – zehn Siege: RW Westönnen sicherte sich hochverdient den Sieg in der Werler Halle.

Werl – Rot-Weiß Westönnen hat einmal mehr seine Extraklasse unter dem Hallendach bewiesen und die Vorrunde des Warsteiner Masters in Werl gewonnen. Die Bilanz des Wochenendes für den Bezirksligisten und Masters-Sieger von 2014: zehn Spiele – zehn Siege.

Platz zwei ging an den Landesligisten SV Hilbeck, der nach den extrem spielstarken Westönnern sicherlich den besten Fußball bot. Zunächst behauptete sich RWW im Hauptrundenspiel der zwei bis dahin einzigen ungeschlagenen Teams mit 4:2 nach Verlängerung. Im Finale über 2x7 Minuten führte Hilbeck sogar zunächst durch Schnettkers Tor. Doch als er wenig später eine Zeitstrafe absitzen musste, glich Clarysse mit der Pausensirene aus. Mit zwei Schneider-Toren legte RWW in der zweiten Finalhälfte vor. Und Saramans Anschlusstreffer 100 Sekunden vor dem Ende beantwortete Heinz mit dem Treffer zum 4:2-Endstand. Danach war der Jubel bei den Rot-Weißen und ihrem Anhang groß – inklusive Sieger-Kreisel und La-Ola mit den Fans.

Während Westönnen direkt für die Endrunde qualifiziert ist, starten Hilbeck und der SC Sönnern in der Lucky-Loser-Runde am Tag zuvor. Der TuS Bremen als Vierter rundete das gute Abschneiden der heimischen Teams ab – ein Platz in der Lucky-Loser-Runde als einer der besten Gruppenvierten ist für den TuS aber nicht drin.

Warsteiner Masters 2019 Zwischenrunde in Werl

Die Bremer scheiterten im Trostrunden-Finale am SC Sönnern (1:4), der da groß aufspielte, aber dem im anschließenden Spiel gegen den SV Hilbeck die Körner ausgingen (0:3).

Ebenfalls ein ordentliches Wochenende spielte übrigens die Westönner Reserve. Der Spitzenreiter der Kreisliga B mischte am Sonntagmittag die Quali-Runde auf, startete dort mit drei Siegen, schlug unter anderem BW Büderich und Preußen Werl. Die beiden Letztgenannten lieferten sich ein echtes Endspiel im letzten Quali-Runden-Spiel. Werl hätte bei einem Sieg mit zwei Toren Unterschied selbst noch weiterkommen können, aber Büderich siegte und kam weiter. Allerdings war nach einer unglücklichen Niederlage gegen Hilbeck und einer vermeidbaren gegen Hemmerde in der ersten Trostrunde bald Schluss für Büderich. Schade war es für die Stimmung, denn der BWB-Anhang war wie im Vorjahr wieder stimmgewaltig.

Emotionaler Höhepunkt des Samstags war sicherlich das Duell zwischen Preußen TV Werl und Fatihspor Werl, das überraschend Gruppendritter wurde. Auch dank der drei Punkte aus diesem Duell, das beim Stand von 3:2 für Fatihspor und einer Roten Karte für Werls Stephan Gross abgebrochen wurde. Der Preußen-Spieler hatte sich ein Wortgefecht mit dem Schiedsrichter geliefert – ihm droht eine längere Sperre. Das Spiel wurde mit 2:0 für Fatihspor gewertet.

Stimmen

Christoph Linstaedt (RW Westönnen I): „Wir haben mit den schönsten Fußball gespielt, nicht ein Spiel abgegeben. Es gehört immer Glück dazu. Favorit für das Finalwochenende sind wir nicht.“

Martin Welp (SV Hilbeck): „Wir sind schwer ins Turnier gekommen, haben uns schwergetan. Von gutem Hallenfußball sind wir weit entfernt. Westönnen ist sicher verdienter Sieger. Im ersten Spiel gegen Westönnen haben wir verdient verloren, im zweiten Spiel waren wir nah dran.“

Sascha Eckert (SC Sönnern): „Das Abschneiden ist absolut in Ordnung. Uns fehlten einige der erfahrenen Spieler der vergangenen Jahre, wir haben die ‘jungen Leute’ reingeschmissen. Und die haben es absolut gut gemacht gegen die vermeintlich großen Gegner.“

Christoph Steinrücke (TuS Bremen): „Grundsätzlich bin ich zufrieden, aber es wäre mehr drin gewesen mit ein wenig Spielglück. In jedem Spiel haben wir uns Chancen erarbeitet, aber zu häufig ausgelassen. In den entscheidenden Momenten haben wir es den Gegnern leider leicht gemacht.“

Tobias Walter (RW Westönnen II): „Es war anstrengend, wir haben viele Spiele gehabt durch die Quali-Runde. Unter die besten Sechs zu kommen, ist aber für einen B-Ligisten absolut in Ordnung.“

Dominik Koch (BW Büderich): „Wir haben schon am Samstag keine gute Leistung gezeigt, mussten über die Quali-Runde gehen. Gegen Hilbeck haben wir eine gute Leistung gezeigt, aber da einen oder zwei Fehler zu viel gemacht. Genauso im zweiten Spiel gegen Hemmerde. In der Halle entscheiden oft einzelne Aktionen.“

Tamer Bektas (Fatihspor Werl): „Wir haben bewiesen, dass wir nicht der krasse Außenseiter sind, sondern mithalten können. Wir wären gerne weitergekommen, haben uns als C-Kreisligist aber sehr gut präsentiert.“

Daniel Friebe (Preußen TV Werl): „Wir sind in der Quali-Runde verdient ausgeschieden. Unsere zahlreichen Ausfälle haben wir nicht kompensieren können.“

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