Großer Erfolg für Max Schönhaus

Dieses Talent aus dem Kreis Soest ist Vize-Europameister

Max Schönhaus (l.) und Justin Engel, U14-Vizeeuropameister im Doppel.
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Max Schönhaus (l.) und Justin Engel, U14-Vizeeuropameister im Doppel.

Der 13-jährige Max Schönhaus von BW Soest hat bei der U14-Europameisterschaft im Tennis im Einzel das Halbfinale erreicht und im Doppel das Finale. Das ging aber am Sonntag verloren. Die Titelkämpfe im tschechischen Most begannen dabei erst am Freitag. Das Talent aus Niederense wurde als einer von zwei Spielern vom Deutschen Tennis-Bund nominiert und reiste zusammen mit Bundestrainer Peter Pfannkoch und Doppelpartner Justin Engel nach Most.

Most/Niederense – Im Einzel startete das Turnier in einem 128er-Feld. Es waren aus etwa 35 Nationen jeweils zwei Spieler über die Landeskader gemeldet. In der 1. Runde siegte Schönhaus, der auch in dieser Saison erstmals bei den Soester Verbandsliga-Herren (erfolgreich) zum Einsatz kam, mit 6:2 und 6:3 gegen Megalemos (Zypern). Gegen den in der Europa-Rangliste unter den ersten zehn gelisteten Ungarn Kolos Kinczes siegte Schönhaus 6:4, 1:6, 6:2.

„Max hat sich gut durchgebissen und ist immer besser ins Turnier gekommen“, berichtete Vater Torsten Schönhaus. In der 3. Runde fiel der Sieg gegen den Österreicher Bezar mit 6:3 und 6:1 deutlicher aus. Im Achtelfinale gegen den an acht gesetzten Niederländer Mees Rottgering gab es für den ungesetzten Schönhaus den nächsten Zwei-Satz-Erfolg (6:3, 6:3), im Viertelfinale gegen den Italiener De Marchi sogar ein 6:0 und 6:1. Im Halbfinale war der an 5 gesetzte Tscheche Jan Kumstat zu stark (3:6, 1:6). Max Schönhaus wird dadurch in der europäischen Rangliste von Platz 42 auf Platz 20 bis 25 springen, schätzt sein Vater.

Es geht Schlag auf Schlag weiter

Im Doppel schaffte es der im Mai im polnischen Stettin seinen ersten internationalen Turniersieg feiernde Schönhaus bis ins Finale an der Seite von Justin Engel. Das an 6 gesetzte DTB-Paar schlug nach einem Freilos in der ersten Runde die Portugiesen Dinis und Luis Silva mit 6:2 und 6:4. Gegen Rottgering/Tomovic Niederlande) gab es ein 6:4 und 6:2 und im Viertelfinale gegen die Franzosen Heng und Vrel Nagel folgte ein 6:2 und 6:3. Im Halbfinale warteten am Samstagabend die an zwei gesetzte Russen Timofei Derepasko und Egor Pleshivtsev. Nach deutlich verlorenem ersten Satz (2:6) siegte die deutsche Paarung mit 10:6 im Tiebreak des zweiten Satzes und mit 10:6 im Matchtiebreak nach einem Tennis-Krimi.

Im Finale warteten die top-gesetzten und eingespielten Tschechen Kumstat/Mrva, die verdiente Sieger waren und souverän aufspielten. Nach der ersten Enttäuschung machte sich bei Max Schönhaus aber Zufriedenheit über das gute Abschneiden bemerkbar.

Für Max Schönhaus geht es bereits am Dienstag bei einem internationalen ITF-Turnier im fränkischen Fürth weiter, bei dem Spieler aus der Altersklasse 14 bis 18 Jahre aufeinandertreffen. „Hier kann Max in die erste Runde reinschnuppern“, glaubt Vater Torsten Schönhaus, dass sein Sohn weitere wertvolle Erfahrungen sammelt. Am kommenden Wochenende steht dann erneut in Tschechien das ITF-Weltfinale im Teamwettbewerb an. Da geht es nicht nur gegen die europäische Konkurrenz, sondern auch gegen Spieler aus Nord- und Südamerika, Australien, Asien und Afrika.

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