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Dennis Zielony vor Duell mit STV: "Schon ein besonderes Spiel!"

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Von: Thomas Müller

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Dennis Zielony, vier Jahre Torhüter beim Soester TV, trifft am Freitag mit dem OSC Dortmund auf seinen alten Verein.
Dennis Zielony, vier Jahre Torhüter beim Soester TV, trifft am Freitag mit dem OSC Dortmund auf seinen alten Verein. © Wilms

Dortmund - Dennis Zielony hütete bis zum Sommer das Tor des Soester TV, jetzt trifft er am Freitag mit dem OSC Dortmund auf seinen Ex-Club. Im Interview spricht Zielony über die Soester Zeit, die alten Weggefährten und das Spiel am Freitagabend.

Vier Jahre lang hütete Dennis Zielony das Tor des Oberligisten Soester TV. 2014 feierte er mit dem STV die Meisterschaft in der Oberliga und den Aufstieg in die 3. Liga, riss sich aber im Verlauf der Rückrunde das Kreuzband. Zum Ende der ersten Drittliga-Saison kehrte er wieder ins Tor zurück und hatte auch seinen Anteil daran, dass den Soestern im Schlussspurt noch der Klassenerhalt gelang.

In diesem Sommer verließ er den STV aus beruflichen Gründen, da allerdings ohne ein weiteres Happy End, wurde der Klassenerhalt doch hauchdünn verpasst. Am Freitag trifft er mit seinem Stammverein OSC Dortmund, dem er sich wieder anschloss, in der Oberliga auf den STV. Im Interview spricht Zielony über die Soester Zeit, die alten Weggefährten und das Spiel am Freitagabend (20.30 Uhr, Sporthalle Hacheney).

Am Freitag geht es gegen den alten Verein Soester TV. Das ist doch sicherlich kein ganz normales Spiel für Sie?

Dennis Zielony: Natürlich ist das Spiel irgendwo besonders. Ich habe vier Jahre in Soest gespielt, gerne dort gespielt und viele Freunde gefunden. Für einen persönlich ist das schon etwas Besonderes.

Wie gut ist denn noch der Kontakt nach Soest? Waren Sie dieses Jahr auch auf der Allerheiligenkirmes?

Zielony: Der Kontakt zu meiner alten Mannschaft ist natürlich noch gut. Ich war auch am Kirmesmittwoch beim Mannschaftsabend, wenn auch die Ehemaligen dazukommen, dabei, habe dann auch bei einem früheren Mannschaftskameraden übernachtet. Da wir aber alle Handball spielen, trifft man sich eher selten. Aber die Kirmes war schon eine gute Gelegenheit, sich mal wieder zu sehen.

Wie läuft es denn bislang in Dortmund?

Zielony: Seit dem letzten Wochenende sind wir Letzter. Wir sind insgesamt schwierig gestartet, sind ja auch Aufsteiger und haben die Mannschaft nicht groß verstärkt im Vergleich zur Verbandsliga-Saison. Drei Punkte sind nach den bisherigen Spielverläufen aber eigentlich zu wenig. Wir müssen es positiv sehen, haben in allen Spielen mitgehalten und hatten auch immer eine Siegchance. Gegen Soest wollen wir schon die zwei Punkte behalten, dafür müssen wir aber die kleinen Fehler abstellen.

Haben Sie den Wechsel schon bereut?

Zielony: Den Wechsel bereue ich auf keinen Fall. Das Handballspielen in Soest war aber mit dem Beruf einfach nicht mehr vereinbar. Der OSC ist auch nicht irgendein Verein, ich habe dort bis zum ersten Seniorenjahr gespielt, kenne hier noch viele. Es macht Spaß und bald gewinnen wir auch mehr Spiele.

Verfolgen Sie die Saison des STV bislang? Wie schätzen Sie den Verlauf bislang ein?

Zielony: Natürlich verfolge ich das und gönne ihnen mit Ausnahme der Spiele gegen uns auch Erfolge. Der STV ist aber auch schwer gestartet, hatte ein schweres Auftaktprogramm. Ich halte den STV weiterhin für stark, bislang sind die Soester aber unter ihren Möglichkeiten geblieben. Zuletzt zeigte aber die Tendenz deutlich nach oben.

Was für ein Spiel erwarten Sie am Freitag? Wagen Sie einen Tipp?

Zielony: Ein richtiges Ergebnis lässt sich nur schwer tippen, aber wir wollen auf jeden Fall gewinnen. Ich denke aber mal, weil wir Aufsteiger sind und Soest aus der 3. Liga kommt, sind wir eher in der Außenseiterrolle. Soest ist der Favorit. Unsere Stärke ist aber die geschlossene Mannschaftsleistung und darüber wollen wir den STV schlagen. Verstecken müssen wir uns am Freitag bestimmt nicht.

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