Beim Oberligisten

Markus Behrens setzt als neuer Vize der STV-Handballer auf heimische Spieler

Markus Behrens
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Markus Behrens

Markus Behrens steigt in die Vorstandsarbeit bei der Handballabteilung des Soester TV ein. Der 42-Jährige übernimmt kommissarisch die Funktion des stellvertretenden Abteilungsleiters. In einer zu einem späteren Zeitpunkt stattfindenden Jahreshauptversammlung soll er offiziell in sein neues Amt bestellt werden.

Soest – Wie Abteilungsleiter Kai Schönfeld in einem Schreiben an alle Mitglieder mitteilte, soll Behrens die Lücke schließen, die durch den Rücktritt von Marsel Tonneau entstanden ist. Der Schönfeld-Vorgänger hatte sein Amt 2020 aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt. „Marsel Tonneau wird uns aber weiterhin in allen Bereichen, vor allem im Marketing, unterstützen“, betont Schönfeld, der zudem hervorhebt, dass sein Vorgänger die Abteilung „in einer absolut schwierigen Phase übernommen und gerettet“ habe.

Nun war es Schönfeld ein besonderes Anliegen, den Job des Abteilungs-Vize mit einer Person zu besetzen, die in der Abteilung großen Rückhalt genießt. Dies scheint mit Markus Behrens der Fall zu sein, ist Schönfeld überzeugt. Behrens selber stellt sich nach reiflicher Überlegung und Absprache im Familienrat der Herausforderung. Seine Frau Steffi ist als Trainerin der ersten Damenmannschaft selber intensiv im STV-Handball engagiert.

Wir haben diskutiert, wohin die Reise gehen soll.

Markus Behrens

„Wir haben diskutiert, wohin die Reise gehen soll“, erläuterte Behrens seine Überlegungen. Für ihn steht fest, dass die Zukunft nicht in einer Söldnertruppe besteht. „Wir müssen unsere Mannschaften mit ortsansässigen Spielern formen, so können wir vielleicht auch aus eigener Kraft den Sprung in die 3. Liga schaffen. Daher müssen wir den Unterbau fördern, in der Jugendarbeit auf gute Trainer setzen“, gibt Behrens die Richtung vor.

Seit 2015 in Soest

Der frühere Altenbögger, der auch in Unna und Berge gespielt hat, kam 2015 durch seine Frau Steffi nach Soest, spielte beim STV in der zweiten und dritten Mannschaft. Die aktive Zeit sieht er aber als beendet an, will sich vielmehr ganz auf die Vorstandsarbeit konzentrieren. Dabei muss auch die Zukunft der dritten Mannschaft besprochen werden. „Wir haben über 30 Leute im Chat“, mangelt es nicht an der Quantität. Fragt sich nur, ob das Gros der Spieler auch nach der langen Zwangspause noch für Hobby-Handball zu haben ist.

Einige Vorstandsposten sind noch vakant

Mit dem Einstieg von Markus Behrens in den Vorstand ist personell aber noch längst nicht alles im grünen Bereich. Neben Kassiererin Ingrid Kempermann und Geschäftsführer Rainer Wolfgarten werden noch weitere Persönlichkeiten gesucht. So hat Kai Schönfeld ein Organigramm entwickelt, das weitere Posten enthält. „Je mehr Leute helfen, desto weniger Arbeit bleibt für den Einzelnen“, betont Schönfeld.

So soll ein Sportlicher Leiter gefunden werden, ebenso ein Spieltags-Koordinator, ein Hygiene-Beauftragter und ein Geschäftsführer für den Jugendbereich. So sollen die vielfältigen Funktionen auf viele Schultern verteilt werden. Abzuwarten bleibt noch, wann der STV in die neue Bördehalle kann; da gibt’s noch nichts Neues.

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