Bastian Steeg: "Treppchenplatz bei DM wäre super"

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Bastian Steeg.

Oberense - In der Soester Börde wurde schon immer gutes Tischtennis gespielt. Oft standen die Damen in den Schlagzeilen. Jetzt, wo gerade die Herren des TTC turflon Werl in die Verbandsliga aufgestiegen sind und der TuS Bad Sassendorf immerhin in der Landesliga spielt, macht ein junger Mann im WTTV auf sich aufmerksam.

Bastian Steeg aus Oberense, gerade erst 14 Jahre jung, gewann das Top-12-Turnier des WTTV als jüngster Teilnehmer im Feld. Er kann sogar noch eine Saison A-Schüler spielen. Anzeiger-Mitarbeiter Frank Düser sprach mit dem „Talent“, das bei den Herren in der NRW-Liga an die Tische geht.

Herzlichen Glückwunsch zum größten sportlichen Erfolg der jungen Karriere. Hast Du mit dem Erfolg gerechnet? 

Bastian Steeg: (schmunzelt) Auf keinen Fall, ich wollte in der oberen Hälfte landen, denn ich wusste, dass ich ein paar Jungs schlagen kann. Erst, als ich mit 5:0 Spielen gestartet bin, habe ich gedacht, dass was geht. 

Blockiert es nicht eher, wenn plötzlich Titelchancen da sind? 

Bastian Steeg: Nicht unbedingt. Wenn ein enges Spiel gewonnen wird, dann wirst du lockerer. Mit der Lockerheit wirst du besser und so konnte ich mich in diesem Turnier weiter steigern. 

Wie oft trainierst Du, um auf diesem Niveau zu spielen? 

Bastian Steeg: Fünfmal die Woche stehe ich an der Platte. Montags und mittwochs trainiere ich beim Stützpunkt in Dortmund. Dienstags trainiere ich mit meiner Mannschaft in Fröndenberg. Frei habe ich donnerstags, da versuche ich mich auch mit Freunden zu verabreden. Freitags bin ich in Niederense, trainiere mit einem Teamkollegen aus Fröndenberg. Samstags vormittags habe ich dann noch Einzeltraining in Lippstadt bei Martin Adomeit, der mich auch beim Top-12-Turnier gecoacht hat. Nachmittags oder am Sonntagvormittag ist dann noch ein Ligaspiel. 

Das ist sehr viel Aufwand für einen Jugendlichen, treiben Dich Deine Eltern manchmal an? 

Bastian Steeg: Wenn ich mal keine Lust habe zu trainieren, dann überlege ich, welche Ziele ich noch erreichen möchte und bekomme dann doch die Kurve und packe die Trainingstasche. Meine Eltern sind immer für mich da. Es ist schön, die Unterstützung zu haben. Ohne meine Eltern wäre der ganze Aufwand auf diesem Niveau nicht möglich. 

Hast Du schon nächste kurzfristige Ziele oder blickst Du auch schon weiter nach vorne? 

Bastian Steeg: Ich kann noch einmal bei den A-Schülern spielen. Da habe ich bei Deutschen Meisterschaften bislang maximal das Achtelfinale erreicht. Ein Platz dort auf dem Treppchen wäre super. Was danach kommt, warte ich ab, Hauptsache, ich habe weiter Spaß an diesem Sport.

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