Basketballherren des BC 70 wollen Rhythmus finden

SOEST ▪ Die Oberliga-Basketballerinnen und -Basketballer des BC 70 Soest genießen am Samstag jeweils Heimrecht.

Die Trefferquote war das große Manko der Oberliga-Herren des BC 70 Soest – zuletzt vor einer Woche bei der Heimniederlage gegen die BG Biggesee, aber auch beim Saisonauftakt im September bei den Baskets Boele-Kabel. Kein Wunder, dass Trainer Jens Fabri hofft, dass die Quote besser wird, wenn die Basketballer aus Boele am Samstag ab 19:30 Uhr in der Halle des Hubertus-Schwartz-Kollegs gastieren.

Mit der Verteidigung war Fabri vor Wochenfrist vollauf zufrieden, kassierte sein Team gegen die offensivstarken Korbjäger vom Biggesee doch nur 63 Punkte. Im Angriff lief es aber gar nicht rund, nur 56 Punkte gelangen. Noch weniger waren es im Auftaktspiel in Boele, als es eine 46:65-Niederlage gab. „Ich hoffe, dass Nils Eiffler, Philip Trockels und Igbal Chaudhary im Angriff ihren Rhythmus finden“, baut Fabri nun auf eine Steigerung bei seinen Flügelspielern, die schon oft bewiesen haben, dass sie viel besser treffen können, als sie es zuletzt gezeigt haben. Zudem wünscht sich der Coach, dass auch Aufbauspieler Tom Westbrock im Spiel des öfteren einen Wurf nimmt, so wie er es auch im Training macht.

Gegen Boele-Kabel müssen sich die „Siebziger“ sowohl auf eine Mann- als auch auf eine Zonendeckung einstellen. „Der Gegner wechselt die Verteidigung oft“, so der BC-Trainer, der beim Gast eine Besonderheit ausgemacht hat: „Deren Center floppen oft.“ Damit spielt er darauf an, dass sich die Boeler bei Körperkontakt in der Verteidigung gerne theatralisch fallen lassen, damit die Schiedsrichter auf Offensivfoul entscheiden. Ansonsten warnt er beim Gast vor Timothy Judtka, einem jungen Flügel, der auch in der Nachwuchs-Bundesliga spielt, und zwei, drei guten Dreier-Schützen.

Beim BC 70 steht Bestbesetzung zur Verfügung, nur hinter den Einsatz von Stani Grzyb setzte Fabri wegen einer Grippe ein kleines Fragezeichen

Von den reinen Platzierungen her stehen die Oberliga-Damen des BC 70 Soest am Samstag vor einer leichten Aufgabe. Als Tabellenvierter empfangen sie um 17:30 Uhr im Hubertus-Schwartz-Kolleg den Achten, den TSVE Bielefeld II. Aber das verleitet Trainer Jochen Fernkorn nicht dazu, den Gast aus Ostwestfalen auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn der Gegner hat nur zwei Spiele weniger gewonnen als sein Team.

Im Hinspiel gelang den BC-Damen beim Saisonstart ein sicherer 56:49-Sieg. Da kamen die Soester Korbjägerinnen dank ihrer aggressiven Verteidigung zu einigen Ballgewinnen, die zu leichten Punkten umgemünzt wurden. Ähnliches schwebt Fernkorn auch für die zweite Auflage vor. „Wir müssen in der Verteidigung weiter viel Druck ausüben“, ist seine Devise. Auf der anderen Seite hofft er auf eine Steigerung im Angriff gegenüber dem letzten Spiel. Da sei es das Ziel, die Flügelspielerinnen gut in Position zu bringen, ihnen gute Wurfmöglichkeiten zu eröffnen. Da Bielefeld im Hinspiel teilweise mit einer 3-2-Zonendeckung operierte, plant der BC-Trainer im Angriff mit einer Aufstellung, in der drei Spielerinnen tief stehen – das hatte in der Endphase beim Sieg vor einer Woche über Iserlohn schon gut geklappt. Besser werden muss natürlich die Trefferquote von den Außenpositionen. Das würde es auch den Centern zu Gute kommen, die dann unter dem Korb mehr Platz hätten, wenn sich die gegnerische Verteidigung mehr um die Soester Flügelspielerinnen kümmern muss.

Personell kann Fernkorn aus dem Vollen schöpfen. Beim Gegner geht er davon aus, dass er mit seiner „normalen“ Besetzung spielt, ohne Verstärkung aus dem Kader der ersten Mannschaft, die in der 2. Bundesliga spielt. Denn das Bundesliga-Team spielt ebenfalls am Samstag. ▪ ru

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