Aufsteiger SuS Günne will sich in der Kreisliga A etablieren

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Die vier Neuzugänge des SuS Günne: Der Vorsitzende Gregor Hellmann (links) und Trainer Michael Knobloch (rechts) mit (von links) Magnus Nölle, Mika Laenen, Marco Laenen und Alex Flegler.

Günne – Schnell will Trainer Michael Knobloch den A-Kreisliga-Aufsteiger SuS Günne in sichere Bereiche der Tabelle führen und die Abstiegsplätze weit hinter sich lassen.

 „Zwar ist der Klassenerhalt schon unser Ziel, aber an diesem Vorhaben wollen wir uns nicht orientieren. Wir schauen mal, was drin ist“, sagt der neue Coach. Er habe bei den ersten Trainingseinheiten eine hohe Qualität in der Mannschaft entdeckt und damit will er schnellstmöglich den Klassenerhalt schaffen. 

„Die Spieler ziehen alle super mit, und in der Mannschaft ist ein hoher Team- und Ehrgeist“, berichtet Knobloch. Wegen der Corona-Pandemie konnte er das Team vor seiner Zusage nicht spielen sehen. „Ich habe im Vorfeld mit jedem Spieler einzeln telefoniert. So haben wir uns in der Zwangspause kennengelernt“, so Knobloch. 

Durch die ersten Trainingseinheiten hat der 37 Jahre alte Coach einen positiven Eindruck von seinen neuen Spielern bekommen. Die Beteiligung ist aus Sicht des Neheimers mehr als zufriedenstellend. Im Schnitt kommen 18 bis 20 Spieler zu den Einheiten. 

Neu-Trainer Knobloch freut sich auf Aufgabe

Knobloch ist bislang beeindruckt vom Können seiner Spieler. Die Station in Günne ist für Michael Knobloch nichts Neues. Schon als Spieler hat er für den SuS auf dem Platz gestanden. 

Bevor er seine Trainerlaufbahn einschlug, hat er noch für den SC Neheim, TuS Müschede und SV Bergheim/Bachum die Fußballschuhe geschnürt. Als Trainer hat er schon viel Erfahrung sammeln können. Der Inhaber der B-Lizenz war zehn Jahre beim SC Neheim als Jugendcoach aktiv.

 Danach ging er zum SV Bachum/Berghein, wo er 13 Jahre als Damen- und Mädchentrainer zuständig war. Sechs Jahre fungierte der 37-Jährige als Kreisauswahltrainer. Gemeinsam mit Dirk Hofmann coachte er ein Jahr lang die Westfalenliga-Damen des FFC Recklinghausen. Zu den Favoriten zählen für Knobloch und den Vorsitzenden Gregor Hellmann der BV Bad Sassendorf, die TuS Wickede, der TuS Bremen und der SC Lippetal. 

Bei den Absteigern wollen sich die Verantwortlichen nicht festlegen. „Schwefe und Preußen TV Werl könnten es schwer haben“, so Hellmann. Für den Vorsitzenden war der Aufstieg der ersten Mannschaft in der vergangenen Saison vollauf verdient. „Wir haben kein Spiel verloren – das sagt doch alles“, so Hellmann.

 In Zukunft will er die zweite Mannschaft näher an die Erste bringen. „Wir wollen zusehen, dass unsere Reserve bald aus der D-Liga aufsteigt.“ 

Zugänge: Alex Flegler (vom SV Westfalia Soest), Marco Laenen, Mika Laenen und Magnus Nölle (alle aus der eigenen Jugend) Abgänge: keine

Testspiele: 2.8. SC Neuengeseke (Heimspiel), 9.8. SV Bachum/Bergheim (Auswärtsspiel), 15.8. TuS Voßwinkel II (H), 16.8. Türkiyemspor Neheim-Hüsten (H), 21.8. Germania Stirpe (H), 23.8. SC Neheim II (A), 30.8. SV Hüsten 09 II (H)

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