Amela Novakovic debütiert beim TTV Ense

KREIS SOEST ▪ Ihren Neuzugang aus der Winterpause werden die Damen des TTV Ense am Samstag vorstellen: Die ehemalige kroatische Nationalspielerin Amela Novakovic soll im Heimspiel gegen den VfL Oldentrup erstmals zum Einsatz kommen.

Sollte die neue Nummer Eins des TTV die Erwartungen erfüllen, könnte Ense noch ernsthaft in den Kampf um Platz zwei eingreifen. Auch die zweite Enser Mannschaft hat Heimrecht und erwartet am Sonntag Holzen-Sommerberg. Vor dem zweiten Spitzenspiel in Folge stehen indes die Jahner Damen. Das Soester Team reist als Dritter zum Tabellenzweiten Laggenbeck. Am Sonntag müssen die Scheidinger Tischtennisspielerinnen beim Spitzenreiter aus Anröchte antreten.

Damen-Verbandsliga: TTV Ense – VfL Oldentrup, Sa. 16 Uhr. Bei der ersten Damenmannschaft des TTV Ense ist zum ersten Mal der Einsatz der neuen Spitzenspielerin vorgesehen. Amela Novakovic hat sich in der Winterpause nach zweijährigem Auslandsaufenthalt dem Club angeschlossen. Die ehemalige Nationalspielerin aus Kroatien mit inzwischen deutschem Pass möchte über Wettkampferfahrung wieder Anschluss finden und dem TTV helfen, in der Verbandsliga eine gute Rückrunde zu spielen. Mit dieser Personalie soll die Mannschaft mehr Stabilität gewinnen und ist nicht mehr auf wöchentlich wechselnden Ersatz angewiesen. Neben ihr werden Annette Klenter-Fitze, Patricia Sommer und für die verhinderte Mannschaftsführerin Laren Müller eine Spielerin der zweiten Mannschaft stehen. Unter normalen Umständen sollte gegen den Tabellenachten mindestens die Wiederholung des 8:3-Hinspielerfolgs möglich sein. Hauptproblem dürfte für Ense die Bildung der neuen Doppelpaarungen nach der Mannschaftsumstellung sein.

SV Cheruskia Laggenbeck – TuS Jahn Soest, Sa. 18.30 Uhr. Nach der knappen Heimniederlage gegen Spitzenreiter Anröchte stehen die Jahner vor dem zweiten Spitzenspiel in Folge. Die Gastgeberinnen übernahmen den zweiten Platz der TuS-Damen, liegen jetzt auf dem Aufstiegsrelegationsplatz und haben einen Verlustpunkt weniger als Soest. Mit einem Auswärtssieg könnte also der zweite Platz zurückerobert werden. Im Hinspiel gab es eine knappe 6:8-Niederlage. Doch in dieser Parie holte Martina Wiggers keinen Zähler. Sie hat sich aber inzwischen wieder gefestigt und spielte zuletzt in sehr guter Form. So sollte das Team sich auf jeden Fall gut verkaufen können. Wenn das gleiche Team wie im Hinspiel antreten sollte (Radine, Wiggers, Greunde und Hölscher), sollte bei der zuletzt gezeigten Form ein knapper Erfolg möglich sein, wenn zumindest ein Doppel zustande kommt.

TTK Anröchte II – SuS Scheidingen, So. 10 Uhr. Obwohl die Anröchter Damen bereits acht Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten haben, gehen sie noch in jede Partie in möglichst bester Aufstellung. Der Aufstieg soll auf keinen Fall verpasst werden. So ist zu erwarten, dass Katja Schmidt erneut zum Einsatz kommt. Sie spielte schon in Scheidingen mit, wo Anröchte knapp mit 8:6 siegte. Auch am Sonntag ist ein knappes und offenes Spiel zu erwarten. Wenn Scheidingen zu Beginn wenigstens ein Doppel gewinnen sollte, ist ein ähnliches Ergebnis wie im Hinspiel zu erwarten. Wenn Claudia Busch, Claudia Bierbaum, Christiane Kortmann und Nicole Willner einen guten Tag erwischen, könnte es auch für einen Punkt reichen.

TTV Ense II – TuS Holzen-Sommerberg, So. 10 Uhr. Im Hinspiel nahmen die jungen Enserinnen beim deutlichen 8:3-Erfolg beide Punkte aus der Dortmunder Vorstadt mit. Dass Holzen-Sommerberg aber inzwischen in der Verbandsliga angekommen ist, zeigte sich in den letzten fünf Spielen, in denen der Tabellenneunte alle seine sieben Punkte machte. Insbesondere die erfahrene Spitzenspielerin Köchling ist immer für mindestens zwei Punkte gut. Sie brachte Nina Stöberl in der Vorrunde eine ihrer wenigen Niederlagen bei. Holzen-Sommerberg wird sicherlich versuchen, den momentanen Lauf fortzusetzen und es dem um zwei Punkte besser platzierten Tabellensechsten nicht wieder so einfach zu machen wie im Hinspiel. Der TTV Ense spielt mit der etwas angeschlagenen Miriam Bake, Nina Stöberl, Nathalie Dudzik und Sandra Kleckers. Wenn die Enser Youngster dort weitermachen, wo sie beim erfolgreichen Endspurt am letzten Wochenende in Bielefeld aufgehört haben, sollte durchaus etwas Zählbares herausspringen können. ▪ fd/hl

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