Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit

Ambitionierter Bezirksligist aus dem Kreis Soest verlängert mit Trainerteam

Machen weiter beim SV Westfalia: Co-Trainer Jannik Schuerhoff (links), Cheftrainer Ibou Mbaye (2.v.l.), Torwarttrainer Martin Engel (graues Shirt) und der Teamverantwortliche Rosario Gallitano (r.). 
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Machen weiter beim SV Westfalia: Co-Trainer Jannik Schuerhoff, Cheftrainer Ibou Mbaye (Mitte), Torwarttrainer Martin Engel (graues Shirt) und der Teamverantwortliche Rosario Gallitano (r.). 

Der ambitionierte Fußball-Bezirksligist SV Westfalia Soest wird auch in der kommenden Spielzeit von seinem Trainerteam um Chefcoach Ibou Mbaye trainiert. Das teilte der sportliche Leiter Wolfgang Brotte auf Anzeiger-Anfrage mit.

Soest - Das gilt unabhängig davon, ob der in der derzeit unterbrochenen Saison der Bezirksliga 7 auf dem zweiten Tabellenplatz liegende SVW den Aufstieg schafft oder einen neuen Anlauf unternehmen muss.

„Das Team, dass jetzt seit zwei Jahren zusammen für die sportlichen Belange zuständig ist, bleibt so zusammen“, erklärt Brotte. Das ist neben dem 42-jährigen Mbaye dessen Co-Trainer Jannik Schuerhoff, Torwarttrainer Martin Engel und auch der Mannschaftsverantwortliche Rosario Gallitano.

Mario Jurss hat höherklassige Angebote.

Für die Vereinsverantwortlichen habe sich die Frage nicht gestellt, ob Mbaye der richtige Coach ist. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Trainer. Das passt einfach und wir können uns auch nichts anderes vorstellen. Menschlich und fachlich können wir keinen Besseren bekommen“, findet der 54-jährige Brotte nur lobende Worte.

Mbaye: „Macht unheimlich Sapß mit der Truppe“

„Mit der Truppe macht es wirklich unheimlich Spaß. Die Spieler sind talentiert und lernwillig und wir haben eine gute Mischung aus Alt und Jung“, erklärt Mbaye. „Auch harmoniert unser Trainerteam gut miteinander. Ich habe hier alles, was ich im Moment brauche. Wir spüren auch eine Wertschätzung und Vertrauen in unsere Arbeit vom Vorstand. Wir können uns ganz auf die Mannschaft konzentrieren“, begründet Mbaye.

Wir wollen mit Soest gerne höher spielen, dass ist unser Anspruch und kein Geheimnis.“

Wolfgang Brotte, Sportlicher Leiter

Die Soester haben aus acht Partien sechs Siege und zwei Remis (20 Punkte) geholt und liegen damit gleich hinter Lokalrivale SG Oestinghausen (22 Punkte). „Wir sind traurig, dass die Saison unterbrochen wurde, gerade vor dem Topspiel gegen Oestinghausen“, sagt Brotte. Wenn es in diesem Jahr nicht klappen sollte, entweder weil die Saison annuliert wird oder weil Oestinghausen vorne bleibt, „unternehmen wir einen neuen Anlauf. Wir sind guter Dinge, dass die halbe Serie noch gespielt werden kann. Wir wollen mit Soest gerne höher spielen. Das ist unser Anspruch und kein Geheimnis“, sagt Brotte.

Auch seien die Gespräche mit dem aktuellen Kader weit voran geschritten, erklärt der Versicherungskaufmann. 80 bis 90 Prozent hätten signalisiert, dass sie auch in der kommenden Saison für den SVW unabhängig von der Liga auflaufen wollen.

Bleibt Mario Jurss?

Nicht nur das Talent Mario Jurss, der aus der eigenen Jugend stammt und gleich in seinem ersten Seniorenjahr bislang 13 Treffer erzielte, habe Begehrlichkeiten bei höherklassig spielenden Vereinen geweckt. „Wir haben Montag ein Gespräch. Wir sind guter Dinge, denn Mario fühlt sich bei uns wohl, ist ein Soester Junge und noch in der Ausbildung“, nennt Brotte Punkte, die für ein Bleiben sprechen könnten.

Er rechnet vor: „Wenn wir 90 Prozent halten und vier, fünf Spieler aus unserer in der Westfalenliga spielenden A-Jugend dazu bekommen, hätten wir ein starkes Aufgebot für die neue Saison zusammen.“

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