2800 Starter beim Lake-Run gehen an ihre Grenzen und darüber hinaus

Nachdem Daniel Hawerkamp (Team Running Gag) den Boxsäcken ausweichen musste, landete er im schaumigen Weinbad – was er davon hielt, machte seine Gestik deutlich.

Möhnesee - Sie kommen dreckig, voll Schlamm und verschwitzt ins Ziel. Eines aber haben sie alle gemeinsam: das Lachen im Gesicht, wenn sie die Ziellinie überqueren und die Strapazen vom Lake-Run ein Ende haben.

2 800 Athleten gingen am Samstag an der Graf-Yorck-Kaserne am Möhnesee an ihre Grenzen und zeigten sportliche Höchstleistungen. Unter den zahlreichen Aktiven waren auch die Soester Extremsportlerin Doreen Glomb und ihr Team „fit&tough“.

Sie kommen dreckig, voll Schlamm und verschwitzt ins Ziel. Eines aber haben sie alle gemeinsam: das Lachen im Gesicht, wenn sie die Ziellinie überqueren und die Strapazen vom Lake-Run ein Ende haben. 2 800 Athleten gingen am Samstag an der Graf-Yorck-Kaserne am Möhnesee an ihre Grenzen und zeigten sportliche Höchstleistungen. Unter den zahlreichen Aktiven waren auch die Soester Extremsportlerin Doreen Glomb und ihr Team „fit&tough“.

Lake Run 2017-Teil eins

Und das so richtig erfolgreich: Bei der Teamwertung über die Sieben-Kilometer-Distanz erreichte die heimische Mannschaft den ersten Platz mit einer Zeit von 4:32:47 Stunden und einem Vorsprung von knapp über zwei Minuten. „Das freut uns alle richtig, wir haben uns monatelang dafür vorbereitet, und jetzt haben wir den Erfolg“, sagt Doreen Glomb, die das Training der Gruppe leitete. Zwei Runden über das Kasernen-Gelände mussten die Sportler absolvieren, dabei sieben Kilometer zurücklegen und 27 verschiedene Hindernisse insgesamt zweimal durchlaufen. „Das waren fordernde Stationen, besonders Sprünge aus großer Höhe fielen nicht jedem leicht“, sagt Glomb im Anzeiger-Gespräch. Die Organisation und Umsetzung des Suzuki-Lake-Run lobte sie. „Das war wieder einmal hervorragend“, sagt die Soesterin.

Sie selbst startete nicht nur auf den sieben Kilometern, ihr eigentlicher Hauptlauf war das 21-Kilometer-Rennen, in dem sie mit einer Zeit von 2:32:12 Stunden Vierte wurde. „Landschaftlich war das eine super Strecke, die auch 300 Meter durch den See führte“, sagt Glomb, die den Lake-Run nutzte, um sich für einen Extremlauf in Tirol vorzubereiten. „Schön finde ich auch, dass auf der Strecke alle zusammenhalten und sich helfen“, sagt sie.

Die Läufe über drei Distanzen (sieben, 15 und 21 Kilometer) waren gesäumt von Dutzenden Hindernissen, die Kraft und Geschick, manchmal aber auch die pure Überwindung forderten – wie beispielsweise das hüfthohe Schlammbad oder ein mit Wein befüllter Container. Schwierigkeiten hatten manche Teilnehmer auch mit Hindernissen, bei denen man sich entlang hangeln musste – da waren Muskeln gefragt. Wer scheiterte, musste Ersatzleistungen in Form von Liegestützen oder Kniebeugen machen, um weiterlaufen zu dürfen.

Lake Run 2017-Teil zwei

Hindernisparcours statt Laufsteg hieß es indes für Lena Bröder (Miss Germany 2016) und Nina Kiehnle (Miss Mitteldeutschland) 2016. Die beiden Models absolvierten die sieben Kilometer und waren von ihrer Premiere begeistert: „Wir sind glücklich und irgendwie kaputt.“ Mit dem organisatorischen Ablauf war auch Veranstalter Ingo Schaffranka zufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr registrierten er und sein Team ein Plus an 500 Anmeldungen. Aus ganz Deutschland, Belgien und den Niederlanden stammten die Läufer. „Das klappte schon gut“, sagte er im Anzeiger-Gespräch. Gleichwohl kündigte er an, dass es Verbesserungen und Änderungen für das kommende Jahr geben wird. „Wir haben Anregungen und Kritiken bekommen, mit denen wir uns beschäftigen werden“, sagt er.

Team fit&though: Thorsten Basti, Patrick Saal, Eva-Maria Gosch, Noah Amato, Ewelina Korbal, Volker Seidel, Doreen Glomb, Jennifer Imöhl, Nina Bernat und Simone Grundmann.

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