Werder-Pleite in Dortmund

Negativrekord! Der SV Werder Bremen verliert auch beim BVB deutlich

Frust bei Milos Veljkovic und dem SV Werder Bremen, Freude bei Erling Haaland und Giovanni Reyna vom BVB: Das Duo bejubelt einen von vier Dortmunder Treffern.
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Frust bei Milos Veljkovic und dem SV Werder Bremen, Freude bei Erling Haaland und Giovanni Reyna vom BVB: Das Duo bejubelt einen von vier Dortmunder Treffern.

Werder Bremen kassiert eine verdiente 1:4-Klatsche gegen Borussia Dortmund - die fünfte Niederlage in Serie. Der Spielbericht der DeichStube* zur deutlichen Pleite im Signal Iduna Park.

Dortmund – Das Zittern geht weiter: Der SV Werder Bremen hat im Abstiegskampf die Chance verpasst, die Corona bedingte Spielpause der Konkurrenz zu nutzen, um den Vorsprung auf den Relegationsplatz (vier Punkte) zu vergrößern. Beim Champions-League-Anwärter Borussia Dortmund setzte es eine 1:4- (1:3)-Niederlage. Es war die fünfte Bundesliga-Pleite am Stück, damit haben die Bremer ihren Vereinsrekord eingestellt.

Nach gutem Beginn und der Führung durch Milot Rashica (14.) ging fast alles schief, teilweise war es sogar Slapstick. Giovanni Reyna (29.), Erling Haaland (34. Elfmeter und 38.) und Mats Hummels (87.) sorgten für einen klaren Dortmunder Sieg. Für Werder Bremen kommt es nun also doch am Mittwochabend zum großen Abstiegskampf im Weserstadion gegen den FSV Mainz 05. Christian Groß wird dann nach seiner fünften Gelben Karte fehlen. 

Werder Bremen mit sechs Veränderungen in der Startelf gegen den BVB

Werder-Coach Florian Kohfeldt hatte nicht nur die Rotationsmaschine angeworfen, sondern auch auf der Bank für eine große Überraschung gesorgt: Dort saß ein gewisser Philipp Bargfrede, der im Sommer noch aussortiert worden war, dann aber in die U 23 zurückgeholt wurde. Nun soll der 32-Jährige im Abstiegskampf als möglicher Ersatz des verletzten Ömer Toprak helfen. Ohnehin setzte Kohfeldt in Dortmund auf Erfahrung. Die jungen Manuel Mbom, Felix Agu, Eren Dinkci und Josh Sargent mussten im Vergleich zum Leipzig-Spiel ihren Platz in der Startelf räumen. Dafür bekam zum Beispiel Leonardo Bittencourt eine Chance, der 27-Jährige hatte zuletzt keine Rolle mehr gespielt. Insgesamt gab es sechs Wechsel – und eine nicht ganz so gute Nachricht: Anders als angekündigt hatte es für Niclas Füllkrug nach seinem Zehenbruch noch nicht für eine Rückkehr in den Kader gereicht gereicht.

Aber auch ohne den vielleicht besten Angreifer im Team hatte Werder Bremen die erste Chance: Bittencourt probierte es aus 20 Metern, scheiterte aber an BVB-Keeper Marvin Hitz (5.). Und neun Minuten später jubelte tatsächlich der Außenseiter: Maximilian Eggestein hatte Milot Rashica auf die Reise geschickt, der wie in seinen besten Zeiten erst Mats Hummels stehen ließ und dann mit einem Rechtsschuss in die lange Ecke zum 1:0 vollstreckte. Ein richtig schönes Tor!

Werder Bremen gegen den BVB: Kevin Möhwald verursacht ungeschickt einen Elfmeter

Werder Bremen war drin in dieser Partie, fightete in einem 5:3:2-System mit Christian Groß als Abwehrchef gegen optisch überlegene Dortmunder um jeden Zentimeter. „Bravo Grosso, friss ihn auf“, brüllte Bittencourt, als Groß BVB-Stürmer Erling Haaland gestoppt hatte. Und wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn die Bremer auch ihren zweiten Konter genutzt hätten. Doch Eggestein, Rashica und Yuya Osako stellten sich ziemlich ungeschickt an, als sie nur noch BVB-Verteidiger Manuel Akanji vor sich hatten. Futsch war die große Chance (25.).

Das sollte sich schnell rächen. Giovanni Reyna gelang mit einem unhaltbaren Gewaltschuss von der Strafraumgrenze der Ausgleich (29.). Da steckte offenbar der ganze Dortmunder Frust drin, der sich gegen bis dahin gut verteidigende Bremer aufgebaut hatte. In der Szene waren allerdings Marco Friedl, Kevin Möhwald und Groß nicht aufmerksam genug gewesen. Bei Möhwald wurde es noch eklatanter. Erst unbeholfen, dann ungeschickt ging er im Strafraum gegen Marco Reus zu Werke und brachte ihn dabei klar zu Fall. Schiedsrichter Bastian Dankert entschied auf Elfmeter, Haaland vollstreckte sicher zum 2:1 (34.). Ungewöhnlich: Zwischen Foul und Strafstoß war Bittencourt, der sich Minuten zuvor bei einem Zweikampf mit Jude Bellingham verletzt hatte, vom Platz gehumpelt, für ihn kam Romano Schmid.

Werder Bremen kassiert deutliche Pleite gegen den BVB: Im Abschluss fehlt die Klasse

Die Bremer Unglücksminuten gingen aber noch weiter – und wie! Eine Hereingabe von Reyna fälschte Groß so unglücklich ab, dass Möhwald die Kugel unfreiwillig zu Haaland beförderte – und der Norweger nahm das Geschenk zum 3:1 vor dem leeren Tor gerne an (38.). Zur Wahrheit des Tores gehörte aber auch, dass sich Friedl, diesmal als Linksverteidiger im Einsatz, vorher einen ziemlich schlimmen Fehlpass geleistet hatte und Niklas Moisander gegen Reyna chancenlos gewesen war.

Und genauso schlimm ging es aus Bremer Sicht weiter. Niemand fühlte sich im Strafraum für Bellingham zuständig, immerhin reagierte Keeper Jiri Pavlenka glänzend (42.). Der Pausenpfiff war wie eine Erlösung für die Gäste. In Halbzeit zwei sah es zunächst danach aus, als gehe es den Bremern nur noch um Schadensbegrenzung, um nicht auch noch die Tordifferenz im Abstiegskampf zu verschlechtern. Doch nach knapp einer Stunde reagierte Kohfeldt, brachte frisches Personal für die Offensive. Davie Selke und Josh Sargent ersetzten Osako und Möhwald.

Und siehe da: Werder Bremen hatte endlich mal wieder eine Chance, eine richtig gute sogar. Eggesteins Schuss klatschte an den Pfosten (63.). Das machte offenbar Mut, Werder wagte sich endlich mehr nach vorne – und Sargent hatte in der 73. Minute gleich zwei Mal den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Ihm fehlte im Abschluss aber einfach die Klasse, ähnlich erging es wenig später Selke (79.). Dem BVB erging es da besser – auch dank der Bremer. Denn Hummels Kopfball klatschte an den Körper von Theodor Gebre Selassie und von dort zum 4:1-Endstand ins Tor. Es war das I-Tüpfelchen auf einen gebrauchten Bremer Nachmittag. (kni) Auch interessant: Florian Kohfeldt schimpft: „So geht das nicht“ - die Stimmen zur Werder-Niederlage beim BVB!

Der Live-Ticker von Werder Bremen gegen den BVB zum Nachlesen:

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17.22 Uhr: Das war nichts! Auch gegen den BVB gehen die Grün-Weißen. Der Offensivkraft der Hausherren haben die Gäste nichts entgegenzusetzen. Im zweiten Durchgang haben es die Schwarz-Gelben gemütlicher angehen lassen und durch Hummels doch noch einen Treffer erzielt. Völlig zurecht hat das Team von Coach Kohfeldt mit 1:4 gegen Dortmund verloren. Am Mittwoch muss gegen Mainz eine deutliche Leistungssteigerung her, um einen ganz wichtigen Sieg einzufahren.

17.21 Uhr: Abpfiff! Werder verliert mit 1:4 gegen Borussia Dortmund.

90. + 2 Min: Werder hält den Ball in den eigenen Reihen, doch Offensivbemühungen sind nicht mehr wirklich wahrzunehmen. Dortmund steht zu sicher.

90. + 1 Min: Freunde, zwei Minuten gibt es Nachspielzeit. Die 120 Sekunden müssen wir noch durchhalten.

88. Min: Doppelwechsel bei Dortmund. Haaland und Reus haben Feierabend. Reinier und Tigges kommen.

87. Min: Tor für Dortmund! Nach einer Ecke köpft Hummels auf den Kasten von Pavlenka. Der Tscheche ist noch dran, doch dann landet der Ball an der Hüfte von Gebre Selassie und springt von dort ins eigene Netz.

85. Min: Moisander kann sich gegen den nächsten Dortmunder Angriff nur mit einem Foul helfen und sieht ebenfalls Gelb.

84. Min: Starke Szene von Hazard! Der Belgier nimmt es im gegnerischen Strafraum mit gefühlt allen auf. Am Ende legt er Groß mit einer Körpertäuschung auf den Boden und flankt in Richtung Fünfmeterraum. Dort wartet Reyna, der knapp über das Tor köpft.

83. Min: Ganz kurz dürfen die Dortmunder jubeln. Nach einem Reus Freistoß drischt Haaland die Hereingabe mit dem Schädel in die Maschen, doch der Norweger steht knapp im Abseits - richtige Entscheidung. Der VAR stimmt Schiri Bastian Dankert ebenfalls zu.

82. Min: Den Bremern läuft die Zeit. So gut wie gar nichts spricht hier für einen Punktgewinn.

79. Min: Selke mit einem Abschluss! Die Flanke von Rashica wird von Guerreiro mit dem Kopf gen zweiten Pfosten verlängert, wo Piszczek Selke aus den Augen verliert und ihn zum Kopfball kommen lässt - der Versuch landet über dem Tor.

77. Min: Groß kommt zu spät gegen Akanji und sieht die nächste Verwarnung der Partie. Und diese Gelbe hat Folgen - für Groß ist es die 5. und somit fehlt er am Mittwoch gegen Mainz.

76. Min: Werder muss das Risiko deutlich erhöhen, wenn sie nicht schon wieder als Verlierer vom Platz gehen wollen. Das ist noch immer zu wenig, was die Männer von Trainer Florian Kohfeldt anbieten.

74. Min: Dortmund wechselt. Brandt geht runter, Hazard ersetzt ihn.

72. Min: Was macht denn Sargent da? Eggestein hat das Auge und spielt den Ball butterweich auf Höhe des Elfmeterpunktes zum freistehenden Sargent. Der US-Amerikaner hätte genügend Zeit, um die Kirsche aus der Luft zu pflücken, versucht es aber stattdessen direkt. Der Versuch landet nicht einmal in der Nähe des Kastens.

Werder Bremen gegen den BVB im Live-Ticker: Dortmund verwaltet, Werder fällt nichts ein

71. Min: Strafraumszenen sind im zweiten Durchgang Mangelware. Dortmund lässt es ruhiger angehen, während es Werder noch immer an offensiven Lösungen fehlt.

67. Min: Der Doppelwechsel hat den Offensivbemühungen der Grün-Weißen gut getan. Trotzdem: Bis auf den Pfostentreffer lässt der BVB sehr wenig zu.

66. Min: Veljkovic unterbindet einen möglichen Dortmunder Konter und foult Haaland. Als Folge gibt es Gelb.

65. Min: Dortmund ist nun um ein wenig Ruhe im Spielaufbau bemüht.

63. Min: Da wäre es fast passiert! Eggestein hat vor dem Strafraum aus gut 20 Metern ein wenig Zeit und Platz. Mit der sich ihm bieten Chance weiß der Bremer etwas anzufangen und hält einfach mal auf den Kasten. Sein Versuch klatscht an den Pfosten!

61. Min: Dortmund wechselt: Der mit Gelb vorbelastete Dahoud geht runter, Can ersetzt ihn.

59. Min: Friedl kann Reyna nur mit einem Foul stoppen und sieht Gelb.

59. Min: Doppelwechsel auf Seiten der Grün-Weißen. Selke und Sargent kommen. Möhwald und Osako haben Feierabend.

56. Min: Reus probiert es mal wieder aus der Entfernung. Der Versuch wäre über den Kasten gesegelt, aber Pavlenka geht auf Nummer sicher und klärt zur Ecke. Der anschließende Standard bringt jedoch nichts ein.

55. Min: Die Dortmunder lassen es ein wenig ruhiger angehen, ohne dabei die Kontrolle über die Partier herzugeben.

52. Min: Offensiv geht bei den Grün-Weißen im zweiten Durchgang bisher wenig zusammen. Die Gäste schaffen es kaum, das Kunstleder über die Mittellinie zu tragen.

50. Min: Werder darf den Ball über mehrere Stationen in den eigenen Reihen behalten. Dies gelingt aber auch nur, weil Dortmund erst auf Höhe der Mittellinie mit dem Pressing anfängt.

48. Min: Das tat weh! Dahoud kommt gegen Gebre Selassie zu spät, trifft seinen Knöchel und sieht berechtigterweise Gelb.

47. Min: Was kann Werder der drohenden Niederlage entgegenhalten? In den ersten Minuten macht es nicht den Eindruck, als würde Dortmund einen Gang runterschalten. Von den Grün-Weißen wird also viel gefordert.

Werder Bremen gegen den BVB im Live-Ticker: Weiter geht‘s im zweiten Durchgang

46. Min: Weiter geht‘s und Dortmund wechselt. Piszczek kommt für Morey und ersetzt ihn positionsgetreu. Auf Seiten der Gäste gibt es keine Veränderung.

16.18 Uhr: Freunde, der Anfang war zu schön, um wahr zu sein! Erst haben die Bremer das Spielgeschehen durch den Treffer von Rashica (14. Minute) auf den Kopf gestellt, um dann innerhalb von neun (!) Minuten drei Gegentreffer zu kassieren. Das Verderben hat mit dem Wahnsinnstreffer von Reyna (29. Minute) begonnen, dann kam der erste Treffer von Haaland nach dem Foulelfmeter (34. Minute) dazu und schließlich klingelte es durch Haalands Treffer in der 38. Minute ein weiteres Mal. Leider müssen wir uns etwas eingestehen: die Führung ist verdient! Die Anfangsviertelstunde konnte Werder defensiv gut mithalten, doch danach fing das defensive Konstrukt langsam zu bröckeln. Was lässt sich Kohfeldt in der Pause einfallen? Kann Werder die fünfte Niederlage in Folge verhindern?

16.17 Uhr: Halbzeit! Mit einem 1:3-Rückstand geht es für Werder in die Kabine.

45. + 2 Min: Dortmund hält den Ball in den eigenen Reihen, Werder kann nur hinterherlaufen.

45. + 1 Min: Zwei Minuten gibt es obendrauf.

45. Min: Mal wieder ein Standard aus dem Halbfeld für die Dortmunder. Die kurz ausgeführte Variante bringt jedoch nichts ein.

42. Min: Und da klingelt es fast wieder! Reyna lässt die Abwehrbemühungen der Bremer ganz alt aussehen, spielt auf den Elfmeterpunkt, wo Bellingham angerauscht kommt und Pavlenka prüft - der Tscheche kann zur Seite klären.

38. Min: Ausgangspunkt fürs Gegentor ist ein ganz schlimmer Fehlpass von Friedl. Anschließend landet der Ball auf dem Flügel bei Reyna, der in die Mitte zieht, flach reinspielt und dann wird es ganz unglücklich. Von Möhwald springt das Spielgerät unglücklich vor die Füße von Haaland, der nur noch einschieben muss. Das war Slapstick pur.

38. Min: Das tut weh! Dortmund trifft zum 3:1! Haaland schnürt den Doppelpack!

36. Min: Dortmund denkt nicht daran, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Die Kombinationen des BVB wirken im Laufe der Zeit durchdachter und konsequenter.

Werder Bremen gegen den BVB im Live-Ticker: Erling Haaland dreht die Partie!

34. Min: Haaland läuft an und hämmert den Ball humorlos ins Netz. Pavlenka springt in die falsche Ecke! Innerhalb von fünf Minuten haben die Dortmunder das Spiel gedreht - es steht 2:1.

33. Min: Für Bittencourt geht es nicht weiter. Schmid ersetzt ihn.

32. Min: Elfmeter für Dortmund! Möhwald tritt Reus von hinten auf den Hacken - richtige Entscheidung!

31. Min: Wie reagieren die Bremer? Auf der Führung können sie sich nun nicht mehr ausruhen. Dortmund macht hingegen wie zuvor weiter und drückt Werder ganz tief in die eigene Hälfte.

29. Min: Tor für Dortmund! Und was für eins. Der BVB kombiniert sich hervorragend vor den Sechzehner. Dort findet Morey Reyna, der sich den Ball geschickt auf den rechten Fuß legt und einfach mal abzieht. Sein Abschluss schlägt oben rechts im Winkel ein - Pavlenka fliegt umsonst! Es steht 1:1.

27. Min: Bittencourt hat Schmerzen! Er bleibt kurz auf dem Rasen sitzen und wird kurz behandelt. Vorsichtshalber macht sich Schmid warm, doch Bittencourt ist erst einmal zurück auf dem Feld. Wir beobachten das.

25. Min: Was macht Werder denn da? Nach einem Ballverlust geht es erst ganz schnell in Richtung Dortmunder Kasten. Doch Eggestein wird von Meter zu Meter langsamer. Vor dem Sechzehner geht ihm die Puste aus und er schiebt das Spielgerät auf die Seite zur Bittencourt, der direkt abschließt und geblockt wird. Da war sicherlich mehr drin!

22. Min: Kleiner Fun-Fact am Rande: Die Dortmunder spielen in einem Retro-Trikot, welches an den Champions-League-Sieg 1997 erinnern soll und ebenjenes Trikot hat den Onlineshop lahm gelegt.

20. Min: Friedl opfert sich an der Seitenlinie im Duell mit Morey auf. Mit seiner Grätsche verhindert der Bremer nicht nur die Flanke, sondern holt auch noch einen Abstoß raus, weil er den Dortmunder anschießt.

17. Min: Die Gastgeber reagieren relativ unbeeindruckt und halten den Ball weiterhin in den eigenen Reihen. Werder macht das bis hierhin ganz stark. Defensiv lassen die Gäste kaum etwas zu.

Werder Bremen gegen den BVB im Live-Ticker: Milot Rashica trifft zur überraschenden Führung!

14. Min: Werder macht das hier richtig clever! Einen Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte kann Hummels per Kopf nur in die Füße von Eggestein klären. Der Bremer schaltet schnell und schickt Rashica in die Tiefe. Der Flügelflitzer läuft seinen Verfolgern davon und überwindet aus spitzem Winkel auch noch Hitz - starkes Tor!

14. Min: Tooooooooooooor! Werder Bremen führt mit 1:0 gegen Borussia Dortmund!

10. Min: Und das nächste Foul von Bittencourt. Der Bremer ist einen Schritt zu langsam und tritt Reyna von hinten in die Hacken. Den fälligen Standard klärt Moisander zum Einwurf.

8. Min: Bis auf Torwart Hitz sind alle Dortmunder in der gegnerischen Hälfte. Wirklich gefährlich wird es trotzdem nicht. Werders Fünferkette steht sicher.

5. Min: Überraschung! Den ersten Abschluss der Partie haben die Grün-Weißen. Über Rashica können die Grün-Weißen schnell kontern. Der Flügelstürmer legt den Ball vor dem Strafraum zu Bittencourt rüber, der aus der zweiten Reihe abzieht. Den Aufsetzer entschärft Hitz zur Ecke.

3. Min: Bittencourt foult Bellingham im Halbfeld. Reus steht bereit und zieht das Spielgerät auf den zweiten Pfosten. Die hohe Hereingabe stellt Pavlenka vor keine Probleme - bevor Haaland an den Ball kommt, greift der Tscheche sicher zu.

2. Min: Die Hausherren zeigt direkt zu Beginn, wer der Favorit ist. Dortmund hält den Ball in den eigenen Reihen und versucht sich langsam aber stetig nach vorne zu kombinieren. Werder geht es ganz kompakt an und versucht keine Räume anzubieten.

Werder Bremen gegen den BVB im Live-Ticker: Anpfiff in Dortmund!

1. Min: Endlich rollt der Ball - Dortmund beginnt die Partie!

15.25 Uhr: Noch stehen die Mannschaften in den Katakomben - jeden Moment geht es raus.

15.17 Uhr: Auch wenn die Gastgeber für ihre Verhältnisse eine schwache Bundesliga-Saison spielen, können sie mit einem Sieg die Chance auf die Champions League wahren. Schließlich hat die direkte Konkurrenz (Frankfurt 0:4 gegen Gladbach / Wolfsburg 2:3 gegen Bayern) gepatzt. Mit einem Sieg wären es für die Schwarz-Gelben nur noch vier Punkte auf die Eintracht aus Frankfurt, die den 4. Tabellenplatz belegen.

15.10 Uhr: Schauen wir uns das Schiedsrichtergespann an: Schiedsrichter Bastian Dankert aus Rostock wird von seinen Assistenten René Rohde und Markus Häcker an der Seitenlinie unterstützt. Während Timo Gerach als Vierter Offizieller fungiert, nimmt Daniel Siebert als Video-Assistent im VAR-Keller Platz.

15.05 Uhr: Unter anderem spielt der Werder-Trainer auf den ungeheuerlichen Speed vom Norweger an. Am vergangenen Wochenende gegen Stuttgart hat Haaland mit einer Geschwindigkeit von 36,04 km/h einen neuen Saisonrekord aufgestellt. Zum Vergleich: Gegen RB Leipzig hat kein Bremer die 33 km/h gepackt.

15.03 Uhr: „Gegen Dortmund ist es extrem wichtig im eigenen Ballbesitz mutig zu sein“, erklärt Coach Kohfeldt den Kollegen von Sky. Die Grün-Weißen sollen früh in die Zweikämpfe kommen und möglichst schon im Vorfeld Situationen mit Haaland im eigenen Strafraum vermeiden.

14.53 Uhr: Lasst uns nicht so negativ sein, sondern das Positive hervorheben. Mit einem Sieg könnte Werder einen Sprung in der Tabelle machen. Nicht nur würden sie mit einem Dreier an der TSG Hoffenheim (32 Punkte, Platz 12) vorbeiziehen, sondern auch zu den Augsburgern aufschließen, die mit 33 Punkten und einem Torverhältnis von -13 auf dem 11. Rang liegen. Durch einen Auswärtssieg würde Werder aufgrund des besseren Torverhältnisses (aktuell -11) vorbeiziehen.

14.51 Uhr: Sollten die Grün-Weißen ihren Negativtrend in der Liga nicht stoppen können und erneut verlieren, würden sie mit der fünften Schlappe in Folge den eigenen negativen Vereinsrekord einstellen.

14.49 Uhr: Somit traf Reus auch in der Hinrunde beim 2:1-Sieg der Borussia. Das Match war zugleich das Bundesliga-Debüt von Edin Terzic als Cheftrainer.

14.46 Uhr: Ganz besonders sollten die Gäste von der Weser auf Marco Reus aufpassen. Der Dortmunder Kapitän spielt anscheinend liebend gerne gegen die Grün-Weißen. 14 Tore erzielte Reus in 18 Partien in der Bundesliga gegen Werder. Zudem netzte der 31-Jährige in den vergangenen 5 Bundesliga-Partien.

14.43 Uhr: Wer sich übrigens fragt, warum Niclas Füllkrug nicht im Kader steht - wir haben die Antwort: Nach dem Abschlusstraining haben die Bremer entschieden, dass ein möglicher Einsatz noch keinen Sinn macht.

14.42 Uhr: Im Vergleich dazu müssen Mbom, Agu, Dinkci, Selke und Sargent auf der Bank Platz nehmen. Zudem fehlt Toprak verletzungsbedingt (Muskelfaserriss in der Wade).

14.35 Uhr: Werfen wir einen Blick auf die Aufstellung der Grün-Weißen: Kohfeldt wechselt im Vergleich zum RB auf sechs Positionen. Veljkovic, Möhwald, Rashica, Bittencourt, Eggestein und Osako sind von Beginn an dabei.

14.34 Uhr: Dortmunds Bank sieht wie folgt aus: Bürki, Schulz, Piszczek, Hazard, Reinier, Can, Meunier, Tigges, Knauff.

14.33 Uhr: Auf der Bank der Grün-Weißen nehmen folgende Spieler Platz: Zetterer, Augustinsson, Agu, Schmid, Mbom, Bargfrede, Selke, Sargent, Dinkci. Ja, Ihr habt richtig gelesen! Philipp Bargfrede ist zurück bei den Werder-Profis!

Werder Bremen gegen den BVB im Live-Ticker: Die Aufstellungen sind da!

14.28 Uhr: Und auch die Dortmunder lassen nicht lange auf sich warten: Hitz - Morey, Hummels, Akanji, Guerreiro - Dahoud, Belingham, Brandt - Reyna, Haaland, Reus.

14.27 Uhr: So lässt Florian Kohfeldt spielen: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Groß, Moisander, Friedl - Eggestein, Möhwald, Bittencourt - Osako, Rashica.

14.24 Uhr: Nach der 1:4-Schlappe gegen RB Leipzig und der damit verbundenen vierten Bundesliga-Niederlage in Folge will Werder Bremen zurück in die Spur finden.

14.20 Uhr: Freunde, herzlich willkommen! Die Grün-Weißen gastieren heute bei Borussia Dortmund. Was meint ihr, gibt es heute endlich wieder einen Sieg in der Bundesliga?

Dortmund/Bremen - Der SV Werder Bremen im Live-Ticker gegen Borussia Dortmund. Anpfiff des Bundesliga-Spiels gegen den BVB ist heute um 15.30 Uhr in Dortmund, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften! Alle Tore, News und Infos gibt es hier - alles live im Liveticker der DeichStube!

Werder Bremen in Dortmund gegen den BVB - der Vorbericht:

Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt vor Spiel bei Borussia Dortmund: „Rechne mit dem stärksten BVB, den es gibt“

Das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund – für Werder Bremen ist es am Sonntag (15.30 Uhr im DeichStube*-Liveticker) die erste von drei Partien innerhalb von nur sieben Tagen, an deren Ende Trainer Florian Kohfeldt sehr gerne etwas entspannter auf die Bundesligatabelle schauen würde.

„Es kann für uns eine ganz entscheidende Woche werden, wenn wir danach einen Schritt getan haben“, sagt der 38-Jährige, dem bewusst ist, dass vor den Duellen gegen Mainz (21. April) und Union Berlin (24. April) in Dortmund eine besonders schwere Aufgabe auf den SV Werder Bremen wartet. „Ich rechne mit dem stärksten BVB, den es gibt, denn wenn sie noch in Richtung Champions-League-Plätze schauen wollen, müssen sie jedes Spiel gewinnen“, sagt Florian Kohfeldt.

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund: Florian Kohfeldt warnt vor BVB in Top-Form

Als Tabellenfünfter läuft Borussia Dortmund den eigenen Ansprüchen in dieser Spielzeit weit hinterher. Der Rückstand auf den Vierten Eintracht Frankfurt beträgt sechs Spieltage vor dem Saisonende bereits sieben Punkte. Für sportliche Glanzlichter hat die Mannschaft von Trainer Edin Terzic da eher in der Königsklasse gesorgt, in der unter der Woche im Viertelfinale gegen Manchester City Schluss war. „Sie haben gegen City eine sehr, sehr ordentliche Leistung gebracht und sind durch eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung auf die Verliererstraße gekommen“, sagt Florian Kohfeldt. Auch im Hinspiel sei dem BVB „ein Tor geklaut worden“. Das Fazit des Trainers vom SV Werder Bremen: „Sie sind höchst unglücklich gegen die beste Mannschaft der Welt ausgeschieden. Da weiß man, was am Wochenende auf uns wartet.“

Werder Bremen wittert gegen den BVB eine Chance: Florian Kohfeldt fordert „ekliges Verteidigen“ gegen Borussia Dortmund

Florian Kohfeldt rechnet mit einem Gegner, die an die Leistungsgrenze gehen wird, sieht seine Bremer deshalb aber nicht chancenlos. „Wir haben natürlich eine Idee. Das Hinspiel (der BVB gewann in Bremen mit 2:1, Anm. d. Red.) war sehr, sehr knapp, eigentlich ein Unentschieden-Spiel“, erinnert der Trainer - und fordert: „Wir müssen in Dortmund sehr eklig und aggressiv verteidigen, ihnen dadurch die Lust nehmen, um dann die Räume, die sie mit Sicherheit anbieten, zu nutzen.“ In der Vergangenheit hatten sich Werder Bremen und Borussia Dortmund oft packende Duelle geliefert. Kohfeldt legt keinen besonders großen Wert darauf, dass sich das am Sonntag fortsetzt. „Dieses Mal würde ich auch ein langweiliges 1:0 nehmen.“ (dco) *DeichStube.de ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Mediengruppe Kreiszeitung und der Weser Kurier Mediengruppe sowie ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund: So könnt Ihr das BVB-Spiel live im TV und im Live-Stream gucken! Die Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den BVB: Steht Yuya Osako in der Startelf?

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